Drittklässler lesen in regelmäßigen Abständen Kindergartenkindern altersgerechte Geschichten vor.

Dieses einfache, aber überzeugende Vorlesemodell stammt ursprünglich aus Kanada. Mittlerweile wird es in Deutschland in vielen Schulen praktiziert.

 

Die Grundidee beruht darauf, dass diejenigen Kindergartenkinder an dem Projekt teilnehmen, die im folgenden Jahr eingeschult werden. Eine dritte Klasse sollte aus folgenden Gründen als Partner zur Verfügung stehen:

-   Drittklässler lesen selbstständig.
-   Sie kennen ihre Schule.
-   Sie sind im darauf folgenden Schuljahr noch an der Schule.  Die

    Kindergartenkinder, die dann eingeschult werden, haben in ihren  

    Bücherkumpeln gleich einen Ansprechpartner.

Für Grundschulkinder, die Kindergartenkindern vorlesen, bekommt das Lesen auf einmal einen ganz anderen Stellenwert. Sie sind in den Augen der Kindergartenkinder die Großen, die lesen können. Das motiviert . . .

Neben diesen positiven Aspekten darf man natürlich den sozialen Aspekt nicht außer Acht lassen. Ältere Kinder haben Kontakt zu jüngeren Kindern und müssen Verantwortung für sie übernehmen.