Aktuelles zum Schuljahr 2020/2021

 

27.11.2020

Der neue Rahmenhygieneplan (Version 4.1) kann über den folgenden Link abgerufen werden:

Rahmenhygieneplan 4.1

 

Übersicht der Regelungen für die Schulen in Niedersachsen (Stand: 01.12.2020)

1 Infektionszahlen der letzten sieben Tage je 100.000 EinwohnerInnen bezogen auf den Landkreis bzw. die kreisfreie Stadt des Schulstandortes

2 Auch in Szenario B gilt grundsätzlich eine MNB-Pflicht im Unterricht. Die MNB kann aber beim Einnehmen des Sitzplatzes abgenommen werden, da hier der
Mindestabstand dauerhaft eingehalten werden kann (analog zur Regelung bei Veranstaltungen, im Kino/Theater usw.).
3 Betroffenheit: mindestens eine Klasse/Lerngruppe in Quarantäne
4 Der Wechsel zurück in Szenario A erfolgt, wenn der Inzidenzwert an drei aufeinander folgenden Tagen unter 200 liegt und kein neuer Infektionsfall an der Schule vorliegt.

Brief vom Kultusminister an die SchülerInnen:

  

Hannover, 26. November 2020

Liebe Schülerinnen und Schüler der Klassen 1-4,

gestern haben die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten mit der Bundeskanzlerin über

neue Regelungen für die Schulen gesprochen, vielleicht habt ihr davon gehört. Viele haben

gespannt auf das Ergebnis gewartet. In Niedersachsen sind wir gut vorbereitet. Wir haben

schon viele Dinge geregelt, z. B. wann Kinder abwechselnd zur Schule gehen und zu Hause

lernen müssen (Szenario B), wie das abläuft und was dabei zu beachten ist. Wir sind da

schon weiter als die anderen Bundesländer.

Leider ist die Zahl der Menschen, die sich mit dem Corona-Virus angesteckt haben, noch

nicht wieder so gesunken, wie wir uns das alle gewünscht haben. Deswegen werden wir auch

in den nächsten Wochen noch auf viele Dinge verzichten müssen, die uns wichtig sind und

die wir gerade vermissen. Ich kann gut verstehen, wenn ihr deshalb traurig oder wütend seid.

Wenn wir uns aber weiter gemeinsam anstrengen, ist auch diese Zeit bald vorbei und unsere

Welt wird wieder ein bisschen „normaler“. Übrigens habe ich das Gefühl, dass es Kindern oft

besser gelingt, die Regeln einzuhalten, als vielen Erwachsenen. Vielen Dank, dass ihr euch

so viel Mühe gebt und für viele „Große“ ein Vorbild seid!

Ab dem 01.12.2020 wird es eine neue Regel geben, die dieses Mal auch euch

Grundschülerinnen und Grundschüler betrifft: Dort, wo es besonders viele Menschen gibt,

die sich mit dem Coronavirus angesteckt haben, müsst ihr auch im Unterricht für eine Zeit

eine Maske tragen. Eure Eltern, Lehrerinnen und Lehrer sagen euch rechtzeitig Bescheid,

wenn es soweit ist. Bis jetzt gilt das aber nur für sehr wenige Grundschulen in Niedersachsen.

In den meisten Orten sind die Zahlen nicht so hoch. Wir drücken die Daumen, dass es so

bleibt!

Ich habe aber auch eine gute Nachricht: In diesem Jahr beginnen eure Weihnachtsferien

ausnahmsweise schon zwei Tage früher! Alles Gute für euch und eine schöne Adventszeit!

 

Mit freundlichen Grüßen

Grant Hendrik Tonne

 

Brief vom Kultusminister an die Erziehungsberechtigten:

 

Hannover, 26. November 2020

Sehr geehrte Eltern,

sehr geehrte Erziehungsberechtigte,

viele von Ihnen haben gestern sicherlich mit Spannung die Ergebnisse des Gesprächs der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten mit der Bundeskanzlerin erwartet. Anders als beim letzten Mal sollte in der jetzigen Debatte der Bildungsbereich in den Fokus gerückt werden.

Es galt, sich im Rahmen der Kultusministerkonferenz auf eine „Hotspot-Strategie“ zu verständigen und wesentliche Eckpunkte für den Umgang mit sehr hohen Inzidenzwerten miteinander zu vereinbaren. Die Medien überschlagen sich seit Tagen mit Einschätzungen, Mutmaßungen und Spekulationen über das weitere Vorgehen in Kitas und Schulen, die bundesweite Diskussion über mögliche Einschränkungen des Schulbetriebs hat deutlich an Schärfe zugenommen. Das befördert die gesamtgesellschaftliche Nervosität und Unruhe in einer Situation, die dringend auf Ruhe und Besonnenheit angewiesen ist.

Möglicherweise erklärt sich ein Teil dieser Debatte aber auch dadurch, dass außer Niedersachsen bisher kein Bundesland eine vergleichbar klare Regelung auf der Grundlage von Inzidenzwerten in der Landesverordnung hat. Auch die organisatorische und inhaltliche Ausgestaltung eines Wechselmodells, wie wir es im Szenario B beschreiben, ist in dieser Form deutlich und transparent.

Nicht zuletzt ist der Schutz vulnerabler Personen ausschließlich in Niedersachsen so weitgehend angelegt.

In der vergangenen Woche gab es in Niedersachsen eine stabile Lage an den Schulen, insgesamt sogar eine leicht sinkende Tendenz hinsichtlich unterschiedlicher Infektionsmaßnahmen. Ca. 80 % aller Schulen in Niedersachsen haben den Regelbetrieb angeboten, dort gab es keine Quarantänemaßnahmen und kein Szenario B. Es bestätigt sich, dass der Primarbereich insgesamt weniger betroffen ist als die Sekundarbereiche I und II und der frühkindliche Bereich weniger betroffen ist als der Primarbereich.

Auch wenn diese Zahlen uns darauf hoffen lassen, dass sich das Infektionsgeschehen weiter stabilisiert, arbeiten wir intensiv an weiteren Maßnahmen und haben für Niedersachsen eine „Hotspot-Strategie“ entwickelt, die Regelungen für Landkreise mit besonders hohen Inzidenzwerten aufzeigt und unsere bisherige Linie konsequent weiterführt.

Ich bin davon überzeugt, dass es weiterhin klarer und transparenter Regelungen bedarf, die allen an Schule Beteiligten Handlungssicherheit und die Möglichkeit zur Vorbereitung geben. Deshalb definieren wir in Niedersachsen einen „Hotspot“ anhand eines konkreten Inzidenzwertes von >200 und legen für die Schulen dieser Landkreise bzw. dieser kreisfreien Städte folgende Maßnahmen fest:

Für Schulen in Landkreisen bzw. kreisfreien Städten mit einem Inzidenzwert von über 200 gilt ab dem 01.12.2020:

 

 

  • ·        In allen Schulformen ist auch im Unterricht eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen.

o   Ausnahmen und Sonderregelungen, z. B. für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf, gelten wie bisher, sie liegen den Schulen vor und sind auf der Homepage des Kultusministeriums zu finden.

  • ·        Schulen der Sekundarbereiche I und II wechseln ab Jahrgang 7 automatisch ins Szenario B

o   Dies gilt für die Dauer der Überschreitung des Wertes von 200, mindestens aber für 14 Tage.

o   Der Wechsel zurück ins Szenario A erfolgt erst, wenn der Wert für mindestens drei Tage wieder die 200 unterschreitet.

o   Ergibt sich ein Szenarienwechsel durch das Unter- oder Überschreiten des Wertes am Wochenende, kann der Montag zur Vorbereitung genutzt und erst am Dienstag gewechselt werden.

  • ·        Auch in Szenario B gilt grundsätzlich eine MNB-Pflicht.

o   Die MNB kann im Unterricht nach Einnehmen des Sitzplatzes im Klassenraum abgenommen werden, da hier der Mindestabstand dauerhaft eingehalten werden kann.

o   Diese Regelung gilt bei betroffenen Schulen weiterhin bereits ab einer Inzidenz von 100 (Grundschulen sind hiervon ausgenommen).

 

Ein weiteres Thema, das in der vergangenen Woche nicht nur die Runde der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten intensiv beschäftigt hat, ist die Frage nach unterrichtsfreier Zeit zur Verlängerung der Weihnachtsferien.

Wie bereits im letzten Brief erwähnt hatte und habe ich große Sympathien für die Idee, durch die Möglichkeit der Selbstisolation eine größere Sicherheit für ein Weihnachtsfest im Rahmen der Familie zu schaffen. Wir haben deshalb – wie angekündigt – weiter nach Möglichkeiten gesucht, den Infektionsschutz vor allem für vulnerable Familienmitglieder zu erhöhen.

Niedersachsen schließt sich der Länderlinie an und verlängert die Weihnachtsferien um zwei unterrichtsfreie Tage am 21. und 22. Dezember 2020, ergänzt diese Regelung aber um die Möglichkeit der Befreiung vom Präsenzunterricht auch am 17. und 18. Dezember 2020 für Schülerinnen und Schüler, die mit vulnerablen Angehörigen gemeinsam Weihnachten feiern möchten. Wir bleiben damit unserer bisherigen Vorgehensweise treu und erhöhen den Schutz für diejenigen, die besonders gefährdet sind.

Das bedeutet im Einzelnen:

  • Am 21. und 22. Dezember 2020 ist für alle Schülerinnen und Schüler sowie für Lehrkräfte, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterrichtsfrei.
  • Für alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 1-6, die dieses Angebot in Anspruch nehmen möchten, ist eine Notbetreuung in der Schule einzurichten. Diese findet kohortengerecht bzw. mit ausreichendem Abstand zwischen verschiedenen Kohorten statt und umfasst in der Regel den Zeitraum zwischen 8.00 und 13.00 Uhr (Ausnahmen bei gebundenen Ganztagsschulen oder Schulen mit ganztägigem Unterricht sind möglich). Die Hygieneregeln gelten auch in der Notbetreuung vollumfänglich.
  • Schülerinnen und Schüler, die mit vulnerablen Angehörigen gemeinsam Weihnachten feiern möchten, können auf Antrag der Erziehungsberechtigten zusätzlich am 17. und 18. Dezember 2020 vom Präsenzunterricht befreit werden. Dieser Antrag kann formlos über die Klassenleitung an die Schulleitung gestellt werden, es steht aber auch ein entsprechendes Formular zur Verfügung, das gerne genutzt werden kann.

In der Hoffnung auf einen weitgehend ruhigen Dezember mit möglichst wenigen „Hotspots“ in Niedersachsen und mit sinkenden Infektionszahlen wünsche ich Ihnen nun alles Gute und weiterhin viel Kraft und Energie für die Bewältigung dieser herausfordernden Zeit! Bleiben Sie gesund!

Mit freundlichen Grüßen

Grant Hendrik Tonne

 

05.10.2020

Regelungen ab dem 02.11.2020

 

 

27.09.2020

Brief von Herrn Tonne:

 

Hannover, 25. September 2020

Sehr geehrte Eltern,

sehr geehrte Erziehungsberechtigte,

das neue Schuljahr läuft seit nunmehr vier Wochen und gern nutze ich diesen Zeitpunkt, um Ihnen

einen kurzen Überblick über aktuelle Themen zu geben. Wir können feststellen, dass der Start

insgesamt gelungen ist. Das ist in erster Linie der guten Vorbereitung vor Ort und dem großen

Engagement aller an Schule Beteiligter zu verdanken. Auch Sie als Eltern haben einen wichtigen

Teil zum Gelingen beigetragen, indem Sie Ihr Kind bestärken und ermutigen und es in dieser

herausfordernden Zeit begleiten. Haben Sie herzlichen Dank!

Ich freue mich, dass eine ausgesprochen große Mehrheit den Weg, den wir gemeinsam mit den

Schulen gehen, mitgeht und die Schulleitungen und Lehrkräfte unterstützt und deren Arbeit in

besonderer Weise wertschätzt, vielen Dank auch dafür.

Uns erreichen aber auch immer wieder Zuschriften von Eltern- sowie Schülerinnen und Schülern,

die sich entweder strengere Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen wünschen oder aber – im

Gegensatz dazu – die komplette Aufhebung dieser Regelungen fordern. Beide Seiten

argumentieren mit Studien, die ihre jeweilige Meinung belegen sollen, sich aber gegenseitig

widersprechen. Beide Positionen haben gemein, dass sie gut dazu geeignet sind, Ängste und

Sorgen zu schüren und Unsicherheit zu verbreiten.

Seien Sie versichert, dass wir Ihre Sorgen sehr ernst nehmen und unsere Entscheidungen immer

nur nach gründlicher Abwägung treffen. Es geht dabei sowohl um größtmöglichen Infektionsschutz

aller an Schule Beteiligter, als auch um das Recht auf Bildung eines jeden einzelnen Schülers, einer

jeden einzelnen Schülerin. Um letzteres gewährleisten zu können, wollen wir so viel „Normalität“ in

Schule und Unterricht, wie es uns angesichts der momentanen Situation verantwortbar erscheint.

Dazu gehört auch, so viel Präsenzunterricht wie möglich und so viel Betreuung wie möglich für alle

anzubieten.

Im weitaus überwiegenden Teil der niedersächsischen Schulen findet derzeit Präsenzunterricht im

Szenario A für alle Schülerinnen und Schüler statt. Dort, wo Infektionsfälle auftreten, sind sie nach

bisheriger Erkenntnislage im privaten Umfeld entstanden und „in Schule hineingetragen“ worden.

Das zuständige Gesundheitsamt ermittelt in Zusammenarbeit mit der Schule zunächst die direkten

Kontakte der betroffenen Person und trifft dann die Entscheidung über Testungen undQuarantänemaßnahmen. Aus zahlreichen Gesprächen weiß ich, dass es immer wieder Kritik an

der Arbeit und besonders an der Kommunikation der Gesundheitsämter gibt. Wir unterstützen das

Finden von Lösungen wo es nur irgend möglich ist und werben für ein einheitliches und klares

Vorgehen. Gleichzeitig bitte ich Sie aber auch davon abzusehen, Ihr Kind vorab „in Eigenregie“

testen zu lassen. Warten Sie bitte die Anweisungen des Gesundheitsamtes ab, um die Abläufe

nicht unnötig zu erschweren! Gleiches gilt auch für das Einhalten der Quarantäneregeln. Auch hier

folgen Sie bitte genau den Anordnungen des Gesundheitsamtes, diese sind verpflichtend. Mir ist

die Belastung durch eine etwaige Quarantäne und das Warten auf Testergebnisse sehr bewusst

und dennoch bitte ich um Vertrauen in die Arbeit der Gesundheitsämter.

Die Schule trifft keine Entscheidungen über Infektionsschutzmaßnahmen, sie ist auch nicht befugt,

Quarantäne zu beenden oder über die Dauer zu entscheiden, die Verantwortung dafür liegt einzig

beim zuständigen Gesundheitsamt. Fragen Sie gerne nach, wenn Ihnen etwas unklar erscheint,

aber versuchen Sie die Situation so anzunehmen, wie sie ist. Damit erleichtern Sie Ihrem Kind

sowohl den Schulalltag wie auch eine mögliche Quarantänesituation und den nachfolgenden

Wiedereinstieg in den Präsenzunterricht.

Momentan gibt es keinen Anlass, landesweite Einschränkungen, wie z. B. den Wechsel zu Szenario

B (Wechselmodell) zu verhängen. Im Übrigen würde auch Szenario B nicht verhindern, dass

Infektionen von außen in die Schule getragen werden. Hier ist jeder und jede Einzelne gefragt.

Jeder kann und muss etwas dazu beitragen, sich und andere zu schützen – auch und gerade im

privaten Bereich, der sich dem Zugriff durch Schule und Ministerium entzieht. Wenn sich hier alle

konsequent an Hygiene- und Abstandsregeln hielten, wäre viel gewonnen und das Risiko,

Infektionen in Schule „hineinzutragen“, wäre deutlich minimiert. Wir werben landesweit immer

wieder für die Einhaltung der Regeln – die Verantwortung für die konsequente Umsetzung trägt

jeder selbst. Bitte sprechen Sie deshalb noch einmal eindringlich mit Ihrem Kind über die Wichtigkeit

des gründlichen Händewaschens, das Abstandsgebot im Alltag und das konsequente Tragen eines

Mund-Nase-Schutzes, z. B. im Schulbus oder in den Schulfluren.

Es gilt auch weiterhin: Wir müssen beobachten, auswerten, abwägen und dann entscheiden. Wir

behalten die sehr dynamische Entwicklung permanent im Blick, reagieren kurzfristig, wenn es

erforderlich ist, und kommunizieren Änderungen und neue Vorgaben regelmäßig an die Schulen,

an Sie als Eltern und für jeden einsehbar auf der Homepage des Kultusministeriums. Hinsichtlich

der zu erwartenden Wetterlage im Herbst/Winter wird es zum Beispiel demnächst neue

Hilfestellungen zum Thema „Lüften“ geben. Das Schaubild zum Umgang mit Krankheitssymptomen

während der Erkältungszeit, das Ihnen möglicherweise schon bekannt ist, hänge ich diesem

Schreiben noch einmal an. Das Lüften der Unterrichtsräume wird auch in der kalten Jahreszeit eine

wichtige Rolle spielen, weil der Luftaustausch ein wesentlicher Teil der notwendigenHygienemaßnahmen ist. Seien Sie aber gewiss, dass dies nicht bedeutet, dass die Heizungen

abgestellt werden und Ihre Kinder in kalten Räumen sitzen.

Ihnen und Ihren Familien wünsche ich weiterhin alles Gute in dieser herausfordernden Zeit! Bleiben

Sie gesund!

Mit freundlichen Grüßen

Grant Hendrik Tonne

Niedersächsischer Kultusminister

 

 

Schaubild: Krankheitssymptome: Darf mein Kind in die Schule?

Hier der Link, für eine bessere Bildqualität.

 

27.08.2020

Unter dem folgenen Link können Sie den Rahmen-Hygiene-Plan nachlesen. Dieser beinhaltet auch wichtige Informationen für Sie als Eltern (z.B. Meldepflicht).

Rahmen-Hygiene-Plan für Schulen

 

09.07.2020

Wie Sie vielleicht mitbekommen haben, wurden verschiedene Szenarien bzgl. des Schulbetriebs für das Schuljahr 2020/2021 vorgestellt.

Unter folgendem Link können Sie diese detailliert nachlesen:

https://schulnetzmail.nibis.de/files/02068927b53ce594ec8ebf43387b3d86/Kultusministerium-Leitfaden-Corona-ABS.pdf

14.05.2020

  

23.04.2020

Im Unterricht und in den Pausen ist es keine Pflicht einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, es wird jedoch empfohlen.

Im Bus und im Schultaxi muss ein solcher Schutz getragen werden.

Die Schule stellt keinen Mund-Nasen-Schutz. Wer einen tragen möchte, muss ihn selber beschaffen.

 

16.04.2020

Schrittweise Wiedereröffnung der Schulen – Notbetreuung in Kitas wird ausgeweitet

 

Nach Wochen der kompletten Schulschließung steht auf Grundlage des Bund-Länder-Beschlusses der vorsichtige Schritt zu einer stufenweisen Wiederaufnahme des Schulbetriebs an. Das Land Niedersachsen wird seine Schulen ab dem 27. April zunächst für Abschlussklassen wieder öffnen, um den Schülerinnen und Schülern ausreichend Zeit zur Vorbereitung zu geben. Das bedeutet, dass die Abitur- wie auch alle anderen Abschlussprüfungen nach jetzigem Stand unter Einhaltung der Hygienevorgaben des Robert-Koch-Instituts stattfinden. Ab dem 4. Mai sollen gestuft weitere Jahrgänge nach und nach in den Präsenzunterricht zurückkehren. Für alle Schülerinnen und Schüler, die noch nicht wieder in die Schulen zurückkehren, ist ab dem 22. April Home Learning vorgesehen. „Mit den jetzt getroffenen Entscheidungen wollen wir den Schulen und Kitas Planungssicherheit und einen Fahrplan für die kommenden Wochen und Monate geben. Bei den Schulöffnungen gehen wir vor nach dem Prinzip, erst die Klassen, die Prüfungen ablegen müssen, dann im nächsten Schritt die älteren Jahrgänge der einzelnen Schulformen, dann die jüngeren. Dies alles geschieht mit Blick auf die Entwicklung des Infektionsgeschehens. Der Schutz der Gesundheit muss an erster Stelle stehen“, so Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne.

Die Grundschüler der Klasse 4, die sich am Übergang zur weiterführenden Schule befinden, steigen nach den Abschluss- und Übergangsklassen am 4. Mai wieder in den Unterricht ein. Der weitere Fahrplan für Niedersachsen sieht vor, dass ab der 20. Kalenderwoche gestuft die weiteren Jahrgänge aller Schulformen folgen. Für die 12. Klassen startet der Unterricht somit am 11. Mai, die Jahrgänge 3, 9 und 10 folgen ab dem 18. Mai 2020. Auch die Abschlussklassen der berufsbildenden Schulen starten am 27. April 2020.

 

Alle Jahrgänge, die noch nicht wieder in der Schule sind, sowie alle Schülerinnen und Schüler, die aufgrund ihrer gesundheitlichen Situation zu Hause bleiben müssen, werden von ihren Lehrkräften für das „Lernen zu Hause“ mit Lernplänen und Aufgaben versorgt. Der Schwerpunkt beim Home Learning soll auf die Stärkung der Basiskompetenzen gelegt werden. „Uns ist bewusst, dass das Home Learning den regulären schulischen Unterricht nicht vollwertig und vollumfänglich ersetzen kann. Gleichwohl besteht weiter die Schulpflicht und wir setzen uns das Ziel, dass Schülerinnen und Schüler auch unter den derzeitigen Bedingungen ihre Kompetenzen festigen und erweitern können und dabei Nachteile für einzelne Lernende möglichst vermieden werden. Wir haben hier volles Vertrauen in die Kompetenz der niedersächsischen Lehrkräfte, die gerade in dieser schwierigen Zeit hervorragende Arbeit leisten“, fügt Tonne hinzu. Auf dem Niedersächsischen Bildungsserver wird derzeit das Angebot erweitert, um Schülerinnen und Schülern zusätzlich Selbstlernangebote, (digitale) Unterrichtseinheiten und -materialien, Links zu geeigneten (kostenfreien) Internetseiten und Online-Lernplattformen, Apps und ähnliches für alle Schulformen und Fächer bereitzustellen. Mit der Niedersächsischen Bildungscloud (NBC) wird ab Anfang Mai allen niedersächsischen Schulen ein kostenloses und barrierefreies Lernmanagement-System angeboten.

 

Um den Infektionsschutz und die Hygiene- und Abstandsregeln besser einhalten zu können, soll es zur Wiedereröffnung ein angepasstes Hygienekonzept für die Schulen geben. Dieses bedarf der Umsetzung durch die Schulträger. Das Verfahren soll unverzüglich mit den kommunalen Spitzenverbänden abgestimmt werden. Das Niedersächsische Kultusministerium wird kurzfristig einen Musterhygieneplan für die Herausforderungen der Coronakrise zur Verfügung stellen.

 

Zusätzlich ist für die Zeit bis zu den Sommerferien ein umschichtiges Verfahren im Präsenzunterricht vorgesehen. Damit schaffen wir die Möglichkeit, die Schülerinnen und Schüler in kleineren Lerngruppen zu unterrichten und entlasten zugleich Schulen als auch Lehrkräfte. Darüber hinaus entlasten wir mit dieser Maßnahme auch die Schülerbeförderung. Für die Organisation eines umschichtigen Unterrichts werden alle Klassen und Lerngruppen, die sich bereits wieder in der Schule befinden, in je zwei Gruppen aufgeteilt. Für die Aufteilung des Unterrichts innerhalb einer Schulwoche gibt es verschiedene Möglichkeiten, darunter die Möglichkeiten eines täglichen oder wöchentlichen Wechsels. Die Schule wählt dafür ein Modell aus und erstellt einen entsprechenden Plan.

 

Für die Kitas, Krippen und Horte gilt weiterhin bis zu den Sommerferien die Notbetreuung. Dafür werden die Betreuungskapazitäten ausgeweitet. Dabei soll auch sichergestellt werden, dass Kinder aus schwierigen sozialen Verhältnissen die Notbetreuung nutzen können. Dem Bedarf nach einer Betreuung von Kindern soll dadurch nachgekommen werden, dass die Härtefallregelung gelockert wird. Wo eine anderweitige Betreuung sichergestellt werden kann, sollen Kinder bis zu den Sommerferien möglichst zu Hause betreut werden. Dies trifft zum Beispiel auf Familien zu, wo nur ein Elternteil arbeiten geht, Homeoffice geleistet werden kann oder eine andere Betreuung möglich ist. Für die Ausweitung der Notbetreuung werden wir Gespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden führen.

 

„In den kommenden Wochen starten wir nun in einen neuen Abschnitt. Es wird dafür nötig sein, Lernprozesse und -orte neu zu gestalten. Es wird Phasen des ‚Lernens zu Hause‘ und Phasen des Lernens in der Schule geben. Es gilt jetzt und weiterhin zusammenzuhalten, um die Herausforderungen der kommenden Wochen zu meistern. Ich bin der festen Überzeugung, dass uns das gemeinsam gelingt!“, so Kultusminister Tonne abschließend.

 

Quelle: Kultusministerium Niedersachsen

 

 

Der vorläufige Fahrplan

16.04.2020

 

Quelle: Kultusministerium Niedersachsen