Aktuelles zum Schuljahr 2020/2021

06.04.2021

Brief von Herrn Tonne

Selbsttests zu Hause – Informationen für Eltern

Antrag auf Befreiung von der Präsenzpflicht

 

26.03.2021 Brief von Herrn Tonne

Hannover, 24. März 2021


Sehr geehrte Eltern,
sehr geehrte Erziehungsberechtigte,


nach den Bund-Länder-Beratungen am Montag steht nun fest, dass der bundesweite
Lockdown weiter verlängert wird. Für die Schulen in Niedersachsen bedeutet das, dass sich
am Status Quo nichts ändert. Das sorgt für Planbarkeit und bietet Verlässlichkeit für die Zeit
nach den Osterferien.


Im Einzelnen gelten also weiterhin die auch jetzt gültigen Regeln:


· Die Präsenzpflicht bleibt weiterhin bestehen.
· Wenn der Inzidenzwert am Standort der Schule an drei aufeinanderfolgenden
Tagen unter 100 liegt, werden alle Schülerinnen und Schüler im Szenario B
unterrichtet.
· Wenn der Inzidenzwert am Standort der Schule an drei aufeinanderfolgenden
Tagen über 100 liegt, werden die Schülerinnen und Schüler des
Primarbereichs, der Förderschulen GE sowie der Abschlussklassen
im
Szenario B unterrichtet. Alle anderen verbleiben im Distanzlernen.


Der Wechsel der Szenarien beim Über- bzw. Unterschreiten des Grenzwertes wird über eine
Allgemeinverfügung der zuständigen Behörde vor Ort kommuniziert und umgesetzt.


Wir werden zu Beginn der Osterferien Ihre Erfahrungen in der gerade in vielen Schulen
laufenden „Test-Woche“ auswerten und auf dieser Basis das Verfahren ggf. optimieren und
eine Entscheidung für das weitere Vorgehen treffen. Geplant ist in jedem Fall, die Kapazitäten
derart zu erweitern, dass regelmäßig zwei Testungen pro Woche für alle Schülerinnen und
Schüler sowie für das schulische Personal möglich sind. Dadurch erhöhen wir die Sicherheit
in den Schulen und stehen bereit für eine Ausweitung des Präsenzangebots bei verbesserter
Lage. Ziel ist und bleibt es, so viel Präsenzunterricht wie möglich für alle Kinder und
Jugendlichen anzubieten. Inwieweit uns regelmäßige Testungen dabei helfen werden, werden
die Erfahrungen der nächsten Wochen zeigen. Informationen über den Ablauf der Testungen
nach Ostern erhalten Sie umgehend nach Auswertung der „Test-Woche“ in den Schulen.


Neben regelmäßigen Testungen spielt auch die Impfung der Lehrkräfte eine wichtige Rolle,
um perspektivisch wieder mehr Präsenzunterricht für alle Kinder und Jugendlichen anbieten
zu können. Niedersachsen wird sich hier erneut dafür einsetzen, dass endlich alle Lehrkräfte
sowie schulische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bevorzugt geimpft werden und die
Impfverordnung des Bundes entsprechend geändert wird.


In der Hoffnung, dass die geplanten Maßnahmen dabei helfen werden, dass
Infektionsgeschehen einzudämmen und wieder mehr „Normalität“ in Schule möglich wird,
wünsche ich Ihnen nun schöne Osterferien und hoffe, Sie können die Ostertage nutzen, um
etwas zu entspannen und auszuruhen.
Alles Gute für Sie und Ihre Familien, bleiben Sie gesund!


Mit freundlichen Grüßen

Grant Hendrik Tonne

 

03.03.2021 

Hier ist die Pressemitteilung von Herrn Tonne. 

 

11.02.2021

 
Elternbrief

Hannover, 11. Februar 2021


Sehr geehrte Eltern, sehr geehrte Erziehungsberechtigte,


insgesamt zeigt die Entwicklung der Infektionszahlen in den letzten Wochen bundesweit eine erfreuliche Tendenz nach unten, die getroffenen Maßnahmen zeigen ihre Wirkung. Allerdings sind wir noch nicht am Ziel, so dass man sich im gestrigen Bund-Länder-Gespräch der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten darauf verständigt hat, den Lockdown bis in den März hinein zu verlängern.
Gleichzeitig wurde die gesamtgesellschaftliche Bedeutung des Bildungsbereichs noch einmal klar herausgestellt. Als Konsequenz daraus schwenken nun immer mehr Bundesländer auf den Weg ein, den wir in Niedersachsen seit nunmehr vier Wochen erfolgreich beschreiten: den Weg einer vorsichtigen Öffnung im Wechselunterricht, vorrangig für Grundschulkinder, die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen und des Abiturjahrgangs sowie für diejenigen, die eine Förderschule mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung besuchen. Damit ermöglichen wir diesen Kindern und Jugendlichen gemeinsames Lernen in der Schule und den Kontakt zu ihren Lehrkräften, ihren Mitschülerinnen und Mitschülern.
Da der Lockdown über den 14.02.2021 hinaus fortgesetzt werden muss, gelten die bisherigen Regelungen im Februar weiter fort. Abmeldungen vom Präsenzunterricht im Szenario B gelten für diese Zeit ohne weiteren Antrag fort, sollten Sie aber den Wunsch haben, Ihr Kind wieder in die Schule zu schicken, so habe ich die Schulleitungen gebeten, dies zu ermöglichen.
Bei weiter sinkenden Infektionszahlen planen wir, im März weitere Schuljahrgänge in den Unterricht im Szenario B zurückzuholen. Bis zu den Osterferien sollen nach Möglichkeit alle Schülerinnen und Schüler im Wechselmodell beschult werden. Wir gehen weiterhin davon aus, dass nach den Osterferien der inzidenzbasierte Stufenplan für den Bildungsbereich angewendet werden kann. Der Plan befindet sich derzeit noch in der Abstimmung, es lässt sich aber schon sagen, dass die Grenzwerte deutlich herabgesetzt werden und Maßnahmen schneller greifen werden als bisher. Diese Verschärfung ist in erster Linie als Reaktion auf die Unsicherheit bezüglich der Virusmutanten zu verstehen. Wir tun gut daran, hier mit besonderer Vorsicht vorzugehen. Es ist geplant, bis zu einer Landesinzidenz von 50 regional vorzugehen, und beim Überschreiten dieses Wertes zu landesweiten Maßnahmen zu greifen, um das Infektionsgeschehen nicht eskalieren zu lassen. Detaillierte Informationen sowie eine Übersicht über die im Stufenplan geltenden Regelungen erhalten Sie rechtzeitig vor dem Inkrafttreten.
Die aktualisierte Fassung unserer Planungen für die kommenden Wochen und Monate stellt
sich zusammengefasst wie folgt dar:
· Phase 1 - Februar:
Ø Szenario B für Grundschulen, Förderschulen GE, Abschlussklassen und Abiturjahrgang – mit Aufhebung der Präsenzpflicht
Ø Szenario C für alle anderen
· Phase 2 - März:
Ø Szenario B für weitere Schülerinnen und Schüler
· Phase 3 – nach den Osterferien:
Ø Regelungen gemäß inzidenzbasiertem Stufenplan


Parallel zur Arbeit an Öffnungsszenarien haben wir ein umfangreiches Maßnahmenpaket zusammengestellt, das die Schulen durch das zweite Schulhalbjahr tragen soll. Eine ausführliche Beschreibung dieser 10-Punkte-Agenda würde den Rahmen dieses Briefes eindeutig sprengen, deshalb haben wir Ihnen die geplanten Maßnahmen in Form einer Übersicht beigefügt. Genauere Informationen zur Umsetzung der einzelnen Punkte erhalten Sie sukzessive in den kommenden Wochen.
Für heute wünsche ich Ihnen alles Gute, kommen Sie gut durch den Lockdown und bleiben Sie gesund!


Mit freundlichen Grüßen

Grant Hendrik Tonne

 

Link zur 10-Punkte-Agenda

Link zur Presseinformation

 

20.01.2021

 
Elternbrief

Hannover, 20.01.2021

Sehr geehrte Eltern, sehr geehrte Erziehungsberechtigte,
im Rahmen des bundesweiten Lockdowns leistet auch der Bildungsbereich bereits einen gewichtigen Beitrag zur allgemeinen Kontaktreduzierung. In Niedersachsen lernen derzeit etwa 75% aller Schülerinnen und Schüler aus der Distanz im Szenario C. Kinder und Jugendliche verzichten damit auf einen Großteil ihrer sozialen Kontakte.
Wie Sie der Berichterstattung zum gestrigen Gespräch der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten und Ministerpräsidentinnen entnehmen können, werden die Maßnahmen bis zum 14.02.2021 verlängert, in Teilen auch verschärft. Für die Schulen in Niedersachsen bedeutet das ebenfalls eine Verlängerung der aktuell geltenden Maßnahmen
für diesen Zeitraum, also:


Ø Grundschulen: Szenario B
Ø Förderschulen Geistige Entwicklung: Szenario B
Ø Abiturjahrgang und Abschlussklassen: Szenario B
Ø Alle anderen Jahrgänge und Klassen: Szenario C


Ich nehme wahr, dass die Angst vor einem Schulbesuch selbst bei kleinen Lerngruppen und trotz Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln in Teilen der Elternschaft vorhanden ist. Diese Sorgen und Unsicherheiten nehme ich sehr ernst. Wir ermöglichen deshalb zusätzlich zu den bestehenden Regelungen allen Erziehungsberechtigten, ihre Kinder vorübergehend
vom Präsenzunterricht befreien zu lassen. Die Notbetreuung steht in diesen Fällen natürlich nicht offen.
Eltern, die von dieser Möglichkeit Gebrauch machen wollen, melden ihr Kind schriftlich, per Mail oder mit dem beigefügten Formular bis zum 14.02.2021 vom Präsenzunterricht ab. Die Abmeldung ist verbindlich für den kompletten Zeitraum. Sie sollte in den Schulen bis zum Ende dieser Woche vorliegen. Von der Befreiung von der Präsenzpflicht ausgenommen ist
die Teilnahme an schriftlichen Arbeiten.


Nach unserer Abwägung ist das Lernen im Szenario B, dass einen zwar deutlich reduzierten, aber dennoch regelmäßigen Schulbesuch unter verschärften Hygienebedingungen ermöglicht, vertretbar und eine wichtige Säule für den Schulbetrieb in dieser herausfordernden Zeit. Es bietet ein Zurück zu fester Tagesstruktur bei gleichzeitigem Infektionsschutz. Gleichwohl habe ich großes Verständnis für den Wunsch nach noch mehr Sicherheit und halte die oben beschriebene zusätzliche Option daher für einen guten Kompromiss.
Wir arbeiten derzeit intensiv an den Regelungen für das zweite Schulhalbjahr, immer vor dem Hintergrund des weiterhin sehr dynamischen Infektionsgeschehens, und werden Sie in Kürze über das weitere Vorgehen informieren.


Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Kraft und Energie für die Bewältigung aller anstehenden Aufgaben und alles Gute in dieser herausfordernden Zeit!


Mit freundlichen Grüßen

Grant Hendrik Tonne

 

Formular zum Abmelden vom Präsenzunterricht:

hier

 

Presseinformation

Verlängerung der Maßnahmen in Kita und Schule bis 14.02.2021

Dreiviertel aller Schülerinnen und Schüler im Distanzlernen, geteilte Lerngruppen in Grundschulen und Abschlussklassen bei Aufhebung der Präsenzpflicht, halbe Kita-Gruppen für Notbetreuung

Die aktuell geltenden Regelungen für Kindertageseinrichtungen und Schulen werden bis Sonntag, 14. Februar 2021, im Grundsatz verlängert. Für den Schulbesuch in Präsenz nach Szenario B in geteilten Klassen wird zudem die Möglichkeit auf reinen Distanzunterricht eingeräumt. Das ist das Ergebnis der Bund-Länder-Beratungen am späten Dienstagabend (19.01.2021) für Niedersachsen, wie das Kultusministerium mitteilt.

Demnach verbleiben mit rund 75 Prozent die allermeisten Schülerinnen und Schüler der allgemein bildenden und der berufsbildenden Schulen weiterhin im Distanzunterricht nach Szenario C. Für die jüngsten Schülerinnen und Schüler des Primarbereichs, Kinder mit dem sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf Geistige Entwicklung an Förderschulen einschließlich Tagesbildungszentren sowie Jugendliche, die in diesem Schuljahr ihren Abschluss machen, wird unter erhöhten Hygienestandards nach Szenario B Wechselunterricht in geteilten Klassen erteilt. Den vorhandenen Sorgen Rechnung tragend, wird aber neu die Möglichkeit auf Verzicht zum Präsenzunterricht eingeräumt.

Kindertageseinrichtungen bieten eine Notbetreuung in der Regel bis zur Hälfte der üblichen Gruppengrößen an (Krippe bis 8 Kinder, Kindergarten bis 13 Kinder, Hort bis 10 Kinder). Tagespflegepersonen können aufgrund der Kleinstgruppen von maximal 5 zeitgleich betreuten fremden Kindern weiterhin im üblichen Rahmen Betreuung anbieten. Für Großtagespflegestellen gelten analoge Regelungen wie für die Kindertageseinrichtungen.


Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne kommentiert: „Diese Schritte sind abgewogen und verantwortbar in alle Richtungen: als gewichtiger Beitrag zur allgemeinen Kontaktreduktion einerseits, mit Blick auf die Notwendigkeit für ein Mindestmaß an Bildung und Betreuung andererseits. Die Kinder und Jugendlichen haben bereits seit vielen Wochen alle sozialen Kontakte zurückgefahren - mit den heutigen Beschlüssen werden richtigerweise auch andere gesellschaftliche Bereiche entsprechend stärker in den Lockdown einbezogen. Das ist überfällig.

Für die Grundschulkinder, die in vielen Fällen gerade erst Schreiben und Lesen lernen und sich in das neue soziale Umfeld Schule einfügen, ist das reine Distanzlernen sehr schwierig umzusetzen. Wir dürfen auch nicht vergessen, dass die Jüngsten jetzt schon seit Wochen zu Hause sind. Ein Zurück zu fester Tagesstruktur bei gleichzeitigem Infektionsschutz ist gut für die Kinder. Daher ist in unserer Abwägung ein zwar deutlich reduzierter, aber dennoch regelmäßiger Schulbesuch unter verschärften Hygienebedingungen nicht nur vertretbar, sondern auch notwendig für die Grundschülerinnen und Grundschüler sowie für die Kinder und Jugendlichen mit Unterstützungsbedarf im Bereich Geistige Entwicklung. Wir haben aber großes Verständnis, dass es auch Sorgen und Ängste bei allen Beteiligten gibt, insbesondere vor dem Hintergrund der Diskussionen über mögliche Coronavirus-Mutationen. Daher ermöglichen wir, dass in einem einfachen Verfahren für eine begrenzte Zeit vom Schulbesuch zurückgetreten werden kann. Dann muss jedoch zu Hause gelernt werden. Die Notbetreuung steht in diesen Fällen dann selbstverständlich nicht offen. Sämtliche Details hierzu werden wir heute im Laufe des Tages an die Schulen kommunizieren.


Für die jungen Menschen, die vor Abschlussprüfungen stehen, sind regelmäßige Prüfungsvorbereitungen in ihren kleinen, festen Lerngruppen wichtig. Sie haben ihre gesamte Schullaufbahn auf ihre Abschlüsse hingearbeitet und haben das Recht auf faire Prüfungen und gleichwertige Abschlüsse. Daher haben wir in Niedersachsen sehr frühzeitig einen Rahmen geschaffen, der es ermöglicht, sowohl die Abschlüsse des Sekundarbereiches I wie auch die Hochschulreife zu absolvieren. Das Lernen im Szenario B ist dabei eine wichtige Säule.

Ich hoffe sehr, dass sich durch den allgemeinen gesellschaftlichen Lockdown die Gesamtlage derart stabilisiert, dass diese Planungen halten.“

Folgende Maßnahmen gelten für die Zeit über den Halbjahreswechsel am 29. Januar hinaus bis Sonntag, 14.02.2021:

  1. Die Schülerinnen und Schüler des Primarbereiches sowie alle Schülerinnen und Schüler der Förderschulen GE einschließlich Tagesbildungszentren werden im Wechselunterricht nach Szenario B in geteilten Klassen unterrichtet. Die Pflicht zum Präsenzbesuch wird aufgehoben und die Möglichkeit auf reinen Distanzunterricht eingeräumt.
  2. Alle Abitur- und weiteren Abschlussklassen werden in geteilten Klassen nach Szenario B unterrichtet.

    Die Pflicht zum Präsenzbesuch wird auch hier aufgehoben und die Möglichkeit auf reinen Distanzunterricht eingeräumt.

  3. Die Sekundarbereiche I und II (SJG 5-8 in der Regel, wenn keine Abschlüsse gemacht werden auch 9 und 10 sowie 11 und 12) verbleiben im Distanzlernen nach Szenario C. Für die berufsbildenden Schulen gilt ebenfalls grundsätzlich Distanzlernen nach Szenario C.
  4. Notbetreuung wird angeboten für die Kinder der Schuljahrgänge 1-6 in den Szenarien B und C.
  5. Die Kindertageseinrichtungen werden weiterhin in Szenario C betrieben. Die Notbetreuung für in der Regel bis zu 50 Prozent der Normalgruppengrößen wird weiterhin angeboten. Die Höchstgrenzen gelten auch für Großtagespflegestellen. Kindertagespersonen können ihr Regelangebot in sehr kleinen Betreuungsgruppen weiterhin ungeschmälert vorhalten.

 

06.01.2021

 

Hannover, 05. Januar 2021

Sehr geehrte Eltern, sehr geehrte Erziehungsberechtigte,

ich hoffe, Sie hatten ein paar erholsame Feiertage und sind gut in das neue Jahr gestartet – ein Jahr, das uns zunächst ähnlich in Atem halten wird wie das vergangene, das aber auch Anlass zur Hoffnung auf bessere Zeiten gibt. Auch in den kommenden Wochen und Monaten wird uns der Spagat zwischen Planungssicherheit und dynamischer Infektionslage, eingebettet in das gesamtgesellschaftliche Geschehen, weiter intensiv beschäftigen. Im Sinne der gewünschten Planungssicherheit haben wir bereits vor den Weihnachtsferien einen Weg aufgezeigt, wie es nach den Ferien in den Schulen weitergehen könnte. Wir sind dabei von einem wirksamen Lockdown, der dann auch sein Ende findet, und deutlich gesunkenen Infektionszahlen ausgegangen. Diese Hoffnungen haben sich bedauerlicherweise nicht bestätigt: Die gesamtgesellschaftlichen Einschränkungen in Wirtschaft, Kultur und bei sozialen Kontakten werden fortgesetzt und sogar noch verschärft, deshalb ist auch in den kommenden Wochen ein weitergehender Beitrag des Bildungsbereiches zur Kontaktreduzierung erforderlich.

Unsere Planungen von vor Weihnachten werden daher aktualisiert und angepasst. Die folgenden Maßnahmen gelten bis zum Ende des ersten Schulhalbjahres am 31.01.2021:

• Primarbereich:

  • ·        11.01.-15.01.2021 Szenario C (mit Notbetreuung)
  • ·        18.01.-29.01.2021 Szenario B (mit Notbetreuung)

• Sekundarbereiche I und II (11.01.-29.01.2021):

  • ·        Alle Jahrgänge der Sekundarbereiche I und II, in denen im laufenden Schuljahr keine Abschlussprüfungen anstehen: Szenario C

Hinweis: In den Jahrgängen 5 und 6 muss eine Notbetreuung angeboten werden.

·        • Abiturjahrgang und Abschlussklassen der Jahrgänge 9 und 10: Szenario B

Hinweis: Es ist möglich, bei ausreichenden räumlichen Kapazitäten auch komplette Klassen bzw. Kurse in der Schule zu unterrichten. Wichtig ist, dass auch hier der Mindestabstand eingehalten wird. Die Lerngruppen müssen dafür ggf. geteilt und parallel unterrichtet werden.

• BBS: Szenario C

Hinweis: Auch hier können Lerngruppen, in denen im laufenden Schuljahr Abschlussprüfungen vorgesehen sind, im Szenario B unterrichtet werden.

Eine Ausnahme gilt für die Förderschulen mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung. Sie wechseln wie die Grundschulen zunächst für eine Woche in Szenario C und gehen dann für zwei Wochen komplett in das Szenario B über, es wird nicht zwischen Primar- und Sekundarbereich unterschieden. Eine Teilung der ohnehin kleineren Lerngruppen ist aber nur dann erforderlich, wenn die Raumgröße das Einhalten des Mindestabstands ansonsten nicht zulässt.

Generell gilt wie bisher: Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist in allen Bereichen der Schule zu tragen, in denen der Mindestabstand nicht dauerhaft eingehalten werden kann. Sie kann im Szenario B beim Einnehmen des Sitzplatzes abgenommen werden. Das Schreiben unbedingt notwendiger Klausuren ist auch in den Szenarien B und C möglich – immer unter Wahrung des Abstandsgebotes in ausreichend großen Räumen.

Das Niedersächsische Landesgesundheitsamt geht derzeit davon aus, dass wir etwa ab Mitte des Monats Januar wieder über verlässliche Inzidenzzahlen verfügen, die die Infektionslage realistisch abbilden. Auf dieser Grundlage überarbeiten wir derzeit unsereinzidenzbasierte Systematik und werden zeitnah das weitere Vorgehen vorstellen, damit die Schulen eine möglichst langfristige Planungsgrundlage für die Zeit nach dem Lockdown vorliegen haben.

Auch die notwendigen Anpassungen für die Abschlussprüfungen aller Schulformen gehen den Schulen in Kürze zu. Es bleibt dabei, dass jedem Schüler und jeder Schülerin das Ablegen einer fairen Prüfung gewährt wird. Angesichts der weiter andauernden Einschränkungen des Präsenzbetriebs prüfen wir jedoch kurzfristig weitere Maßnahmen, die die Umsetzung der Abitur- und Abschlussprüfungen auch in einer Pandemie weiterhin ermöglichen.

Auch im neuen Jahr richtet sich mein Bestreben ausdrücklich auf die bestmögliche Unterstützung der wertvollen Arbeit in den Schulen vor Ort im Sinne der ihnen anvertrauten Schülerinnen und Schüler. Ich werde Sie wie gewohnt regelmäßig und transparent über die weitere Entwicklung informieren. Für 2021 wünsche ich Ihnen von Herzen alles Gute, Glück und vor allem Gesundheit!

Mit freundlichen Grüßen

Grant Hendrik Tonne

 

15.12.2020

 

Hannover, 15. Dezember 2020

Sehr geehrte Eltern, sehr geehrte Erziehungsberechtigte,

wenn uns das Virus in den letzten Monaten eines gelehrt hat, dann, dass nichts wirklich planbar ist. Vor noch nicht einmal zwei Wochen gaben zumindest in Niedersachsen sinkende Infektionszahlen Anlass zu der Hoffnung, dass vor Weihnachten keine Planänderungen für die Schulen im Land notwendig sein würden. Die rasante Entwicklung des Infektionsgeschehens hat uns hier einen Strich durch die Rechnung gemacht. In der vergangenen Woche war deshalb auch der Bildungsbereich aufgefordert, schnell einen Beitrag zu verringerter Mobilität und zu weiteren Kontaktbeschränkungen zu leisten. Die für die Vorweihnachtswoche getroffene Regelung war nach zügiger, aber dennoch sorgfältiger Abwägung die einzige, die rechtssicher und zeitgerecht umgesetzt werden konnte. Nicht ohne Grund haben viele andere Bundesländer inzwischen nachgezogen und verfolgen einen ähnlichen Weg.

Jetzt gilt es, gemeinsam nach vorne zu schauen und die Zeit nach den Weihnachtsferien in den Blick zu nehmen. Mein erklärtes Ziel ist es, mehr Planungssicherheit in einer kaum planbaren Lage zu schaffen. Dieser Herausforderung wollen wir uns mit Blick auf das neue Jahr stellen. Nach Einschätzung des Landesgesundheitsamtes sehen wir uns im Januar aller Voraussicht nach mit einer Situation konfrontiert, die keine gesicherte Aussage über den tatsächlichen Inzidenzwert zulässt. Diese Unsicherheit liegt darin begründet, dass zwischen Weihnachten und Neujahr durch die Schließung von Arztpraxen und Laboren insgesamt weniger getestet wird. Wir werden darauf vorausschauend reagieren und im Januar eine Art „Sicherheitsnetz“ einziehen, über das ich Sie heute schon informieren möchte, um Ihnen größtmögliche Planungssicherheit zu geben.

Für die Zeit vom 11.01.2021 bis zum Halbjahreswechsel planen wir folgende „Übergangsregelung“, auf die Sie sich bitte einstellen:

Primarbereich:

Szenario A mit Mund-Nase-Bedeckung auch im Unterricht

(Szenario B bei Betroffenheit durch eine Infektionsschutzmaßnahme für mind. eine Klasse / Lerngruppe)

Sekundarbereiche I/II:

Szenario B (Ausnahme: Der Abiturjahrgang wechselt nur bei eigener Betroffenheit, verbleibt sonst im Szenario A und trägt MNB im Unterricht.)

 

Mit Beginn des zweiten Schulhalbjahres wollen wir dann zum bereits bekannten Stufenplan und damit zum inzidenzbasierten und differenzierten System zurückkehren. Wir werden den Plan um eine Definition des Szenarios C (Schulschließung mit Distanzunterricht) erweitern und prüfen darüber hinaus, ob eine Veränderung der Grenzwerte für die Sekundarbereiche I und II angebracht ist. Damit bleiben wir bei dem, was sich in Niedersachsen bewährt hat, justieren ggf. einzelne Stellschrauben nach und werden Ihnen den angepassten Plan im Januar zukommen lassen.

Nun aber wirklich: Bei allen Herausforderungen in dieser Zeit – Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und ein paar erholsame Tage für Sie und Ihre Familien!

Mit freundlichen Grüßen

Grant Hendrik Tonne

 

10.12.2020

Hannover, 10. Dezember 2020

Sehr geehrte Eltern, sehr geehrte Erziehungsberechtigte,

sicherlich verfolgen Sie die bundesweite Debatte über weitere Kontaktbeschränkungen und einen schärferen Lockdown in den kommenden Wochen. In den Blick genommen werden dabei alle Lebensbereiche, auch die Schulen.

Die Praxis in Niedersachsen hat gezeigt, dass Schule auch in Pandemiezeiten möglich ist. Es bleibt daher bei dem Ziel, auch nach den Weihnachtsferien grundsätzlich Präsenzunterricht im Szenario A anzubieten. In Niedersachsen liegt dafür – anders als in allen anderen Bundesländern – der Ihnen bekannte Stufenplan vor, der Maßnahmen an konkrete Inzidenzwerte und/oder an die Betroffenheit von Schulen koppelt. Die Fakten und Erfahrungen zeigen, dass dieser Rahmen hält: Den allermeisten Kindern und Jugendlichen kann gemeinsamer Unterricht im Klassenverband angeboten werden, erteilt von ihren Lehrerinnen und Lehrern und unterstützt von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Schulen. Dabei haben sich die Schulen nicht zu Hotspots entwickelt, dies möchte in aller Deutlichkeit nochmals betonen. Wir halten daher an den Plänen und Szenarien als Rahmen fest.

Gleichwohl muss festgestellt werden, dass sich die Maßnahmen zur Eindämmung der CoronaPandemie insgesamt noch nicht als ausreichend erweisen. Dies ist der Grund, warum die bisherigen Regelungen im Rahmen eines landesweiten Lockdowns vorübergehend zu verschärfen sind. Mit weiteren Kontakteinschränkungen und Einschnitten auch bei Wirtschaft und Handel soll die Anzahl der Neuinfektionen deutlich gesenkt werden. Der Bildungsbereich beteiligt sich an dieser Strategie der konsequenten Kontaktreduktion mit angemessenen Maßnahmen. Diese sind eingebettet in einen schärferen Lockdown für vier Wochen. Gleichzeitig erwägen wir auch weitere präventive Schritte für einen möglichst umfassenden Wiedereinstieg in Szenario A nach den Weihnachtsferien.

Als Beitrag zur allgemeinen Kontaktreduzierung bieten wir Eltern und Erziehungsberechtigten die Möglichkeit, ihre Kinder bereits ab dem 14.12.2020 vom Präsenzunterricht befreien zu lassen, und erweitern damit die bisher für den 17. und 18.12.2020 bestehende Regelung. Für alle Schülerinnen und Schüler, die diese Möglichkeit nicht nutzen möchten, sind die Schulen ganz normal geöffnet. Um das Verfahren angesichts der Kürze der Zeit zu vereinfachen, entfällt hier ausnahmsweise die Antragspflicht. Sie zeigen der Schule gegenüber lediglich an, wenn Sie von dieser Befreiung Gebrauch machen wollen und geben an, ab wann Ihr Kind ins Distanzlernen wechseln soll. Frühester Termin wäre der 14.12.2020, ein Hin- und Her Wechseln zwischen Präsenzunterricht und Distanzlernen ist nicht möglich, da aus infektiologischer Sicht nicht sinnvoll. Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass die Befreiung des Präsenzunterrichts nicht mit einem Aussetzen der Schulpflicht gleichzusetzen ist. Das Lernen und Arbeiten Zuhause, wie wir es für das Szenario B im Leitfaden und in den Handreichungen zum Distanzlernen beschrieben haben, gilt auch für diese besondere Woche.

In den berufsbildenden Schulen gelten möglicherweise abweichende Regelungen. Hier werden ggf. die bisherigen Vorgaben zum Distanzlernen erweitert. Die Schulleitung entscheidet und informiert über die Umsetzung vor Ort.

Für den Fall, dass in der kommenden Woche Klassenarbeiten, Klausuren oder sonstige Prüfungen angesetzt sind, wird im Einzelfall geprüft, was davon entfallen oder verschoben werden kann. Sollte beides nach gründlicher Abwägung nicht möglich sein, kommen die betroffenen Schülerinnen und Schüler für den Zeitraum der Klassenarbeit bzw. der Prüfung in die Schule. Die Lehrkräfte Ihres Kindes werden Sie entsprechend informieren. Vorabiklausuren und andere (abschluss-)relevante Prüfungen finden in jedem Fall statt.

Ihnen allen wünsche ich von Herzen ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in ein hoffentlich ruhigeres Jahr 2021! Bleiben Sie gesund!

Mit freundlichen Grüßen

Grant Hendrik Tonne

 

27.11.2020

Der neue Rahmenhygieneplan (Version 4.1) kann über den folgenden Link abgerufen werden:

Rahmenhygieneplan 4.1

 

Übersicht der Regelungen für die Schulen in Niedersachsen (Stand: 01.12.2020)

1 Infektionszahlen der letzten sieben Tage je 100.000 EinwohnerInnen bezogen auf den Landkreis bzw. die kreisfreie Stadt des Schulstandortes

2 Auch in Szenario B gilt grundsätzlich eine MNB-Pflicht im Unterricht. Die MNB kann aber beim Einnehmen des Sitzplatzes abgenommen werden, da hier der
Mindestabstand dauerhaft eingehalten werden kann (analog zur Regelung bei Veranstaltungen, im Kino/Theater usw.).
3 Betroffenheit: mindestens eine Klasse/Lerngruppe in Quarantäne
4 Der Wechsel zurück in Szenario A erfolgt, wenn der Inzidenzwert an drei aufeinander folgenden Tagen unter 200 liegt und kein neuer Infektionsfall an der Schule vorliegt.

Brief vom Kultusminister an die SchülerInnen:

  

Hannover, 26. November 2020

Liebe Schülerinnen und Schüler der Klassen 1-4,

gestern haben die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten mit der Bundeskanzlerin über

neue Regelungen für die Schulen gesprochen, vielleicht habt ihr davon gehört. Viele haben

gespannt auf das Ergebnis gewartet. In Niedersachsen sind wir gut vorbereitet. Wir haben

schon viele Dinge geregelt, z. B. wann Kinder abwechselnd zur Schule gehen und zu Hause

lernen müssen (Szenario B), wie das abläuft und was dabei zu beachten ist. Wir sind da

schon weiter als die anderen Bundesländer.

Leider ist die Zahl der Menschen, die sich mit dem Corona-Virus angesteckt haben, noch

nicht wieder so gesunken, wie wir uns das alle gewünscht haben. Deswegen werden wir auch

in den nächsten Wochen noch auf viele Dinge verzichten müssen, die uns wichtig sind und

die wir gerade vermissen. Ich kann gut verstehen, wenn ihr deshalb traurig oder wütend seid.

Wenn wir uns aber weiter gemeinsam anstrengen, ist auch diese Zeit bald vorbei und unsere

Welt wird wieder ein bisschen „normaler“. Übrigens habe ich das Gefühl, dass es Kindern oft

besser gelingt, die Regeln einzuhalten, als vielen Erwachsenen. Vielen Dank, dass ihr euch

so viel Mühe gebt und für viele „Große“ ein Vorbild seid!

Ab dem 01.12.2020 wird es eine neue Regel geben, die dieses Mal auch euch

Grundschülerinnen und Grundschüler betrifft: Dort, wo es besonders viele Menschen gibt,

die sich mit dem Coronavirus angesteckt haben, müsst ihr auch im Unterricht für eine Zeit

eine Maske tragen. Eure Eltern, Lehrerinnen und Lehrer sagen euch rechtzeitig Bescheid,

wenn es soweit ist. Bis jetzt gilt das aber nur für sehr wenige Grundschulen in Niedersachsen.

In den meisten Orten sind die Zahlen nicht so hoch. Wir drücken die Daumen, dass es so

bleibt!

Ich habe aber auch eine gute Nachricht: In diesem Jahr beginnen eure Weihnachtsferien

ausnahmsweise schon zwei Tage früher! Alles Gute für euch und eine schöne Adventszeit!

 

Mit freundlichen Grüßen

Grant Hendrik Tonne

 

Brief vom Kultusminister an die Erziehungsberechtigten:

 

Hannover, 26. November 2020

Sehr geehrte Eltern,

sehr geehrte Erziehungsberechtigte,

viele von Ihnen haben gestern sicherlich mit Spannung die Ergebnisse des Gesprächs der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten mit der Bundeskanzlerin erwartet. Anders als beim letzten Mal sollte in der jetzigen Debatte der Bildungsbereich in den Fokus gerückt werden.

Es galt, sich im Rahmen der Kultusministerkonferenz auf eine „Hotspot-Strategie“ zu verständigen und wesentliche Eckpunkte für den Umgang mit sehr hohen Inzidenzwerten miteinander zu vereinbaren. Die Medien überschlagen sich seit Tagen mit Einschätzungen, Mutmaßungen und Spekulationen über das weitere Vorgehen in Kitas und Schulen, die bundesweite Diskussion über mögliche Einschränkungen des Schulbetriebs hat deutlich an Schärfe zugenommen. Das befördert die gesamtgesellschaftliche Nervosität und Unruhe in einer Situation, die dringend auf Ruhe und Besonnenheit angewiesen ist.

Möglicherweise erklärt sich ein Teil dieser Debatte aber auch dadurch, dass außer Niedersachsen bisher kein Bundesland eine vergleichbar klare Regelung auf der Grundlage von Inzidenzwerten in der Landesverordnung hat. Auch die organisatorische und inhaltliche Ausgestaltung eines Wechselmodells, wie wir es im Szenario B beschreiben, ist in dieser Form deutlich und transparent.

Nicht zuletzt ist der Schutz vulnerabler Personen ausschließlich in Niedersachsen so weitgehend angelegt.

In der vergangenen Woche gab es in Niedersachsen eine stabile Lage an den Schulen, insgesamt sogar eine leicht sinkende Tendenz hinsichtlich unterschiedlicher Infektionsmaßnahmen. Ca. 80 % aller Schulen in Niedersachsen haben den Regelbetrieb angeboten, dort gab es keine Quarantänemaßnahmen und kein Szenario B. Es bestätigt sich, dass der Primarbereich insgesamt weniger betroffen ist als die Sekundarbereiche I und II und der frühkindliche Bereich weniger betroffen ist als der Primarbereich.

Auch wenn diese Zahlen uns darauf hoffen lassen, dass sich das Infektionsgeschehen weiter stabilisiert, arbeiten wir intensiv an weiteren Maßnahmen und haben für Niedersachsen eine „Hotspot-Strategie“ entwickelt, die Regelungen für Landkreise mit besonders hohen Inzidenzwerten aufzeigt und unsere bisherige Linie konsequent weiterführt.

Ich bin davon überzeugt, dass es weiterhin klarer und transparenter Regelungen bedarf, die allen an Schule Beteiligten Handlungssicherheit und die Möglichkeit zur Vorbereitung geben. Deshalb definieren wir in Niedersachsen einen „Hotspot“ anhand eines konkreten Inzidenzwertes von >200 und legen für die Schulen dieser Landkreise bzw. dieser kreisfreien Städte folgende Maßnahmen fest:

Für Schulen in Landkreisen bzw. kreisfreien Städten mit einem Inzidenzwert von über 200 gilt ab dem 01.12.2020:

 

 

  • ·        In allen Schulformen ist auch im Unterricht eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen.

o   Ausnahmen und Sonderregelungen, z. B. für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf, gelten wie bisher, sie liegen den Schulen vor und sind auf der Homepage des Kultusministeriums zu finden.

  • ·        Schulen der Sekundarbereiche I und II wechseln ab Jahrgang 7 automatisch ins Szenario B

o   Dies gilt für die Dauer der Überschreitung des Wertes von 200, mindestens aber für 14 Tage.

o   Der Wechsel zurück ins Szenario A erfolgt erst, wenn der Wert für mindestens drei Tage wieder die 200 unterschreitet.

o   Ergibt sich ein Szenarienwechsel durch das Unter- oder Überschreiten des Wertes am Wochenende, kann der Montag zur Vorbereitung genutzt und erst am Dienstag gewechselt werden.

  • ·        Auch in Szenario B gilt grundsätzlich eine MNB-Pflicht.

o   Die MNB kann im Unterricht nach Einnehmen des Sitzplatzes im Klassenraum abgenommen werden, da hier der Mindestabstand dauerhaft eingehalten werden kann.

o   Diese Regelung gilt bei betroffenen Schulen weiterhin bereits ab einer Inzidenz von 100 (Grundschulen sind hiervon ausgenommen).

 

Ein weiteres Thema, das in der vergangenen Woche nicht nur die Runde der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten intensiv beschäftigt hat, ist die Frage nach unterrichtsfreier Zeit zur Verlängerung der Weihnachtsferien.

Wie bereits im letzten Brief erwähnt hatte und habe ich große Sympathien für die Idee, durch die Möglichkeit der Selbstisolation eine größere Sicherheit für ein Weihnachtsfest im Rahmen der Familie zu schaffen. Wir haben deshalb – wie angekündigt – weiter nach Möglichkeiten gesucht, den Infektionsschutz vor allem für vulnerable Familienmitglieder zu erhöhen.

Niedersachsen schließt sich der Länderlinie an und verlängert die Weihnachtsferien um zwei unterrichtsfreie Tage am 21. und 22. Dezember 2020, ergänzt diese Regelung aber um die Möglichkeit der Befreiung vom Präsenzunterricht auch am 17. und 18. Dezember 2020 für Schülerinnen und Schüler, die mit vulnerablen Angehörigen gemeinsam Weihnachten feiern möchten. Wir bleiben damit unserer bisherigen Vorgehensweise treu und erhöhen den Schutz für diejenigen, die besonders gefährdet sind.

Das bedeutet im Einzelnen:

  • Am 21. und 22. Dezember 2020 ist für alle Schülerinnen und Schüler sowie für Lehrkräfte, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterrichtsfrei.
  • Für alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 1-6, die dieses Angebot in Anspruch nehmen möchten, ist eine Notbetreuung in der Schule einzurichten. Diese findet kohortengerecht bzw. mit ausreichendem Abstand zwischen verschiedenen Kohorten statt und umfasst in der Regel den Zeitraum zwischen 8.00 und 13.00 Uhr (Ausnahmen bei gebundenen Ganztagsschulen oder Schulen mit ganztägigem Unterricht sind möglich). Die Hygieneregeln gelten auch in der Notbetreuung vollumfänglich.
  • Schülerinnen und Schüler, die mit vulnerablen Angehörigen gemeinsam Weihnachten feiern möchten, können auf Antrag der Erziehungsberechtigten zusätzlich am 17. und 18. Dezember 2020 vom Präsenzunterricht befreit werden. Dieser Antrag kann formlos über die Klassenleitung an die Schulleitung gestellt werden, es steht aber auch ein entsprechendes Formular zur Verfügung, das gerne genutzt werden kann.

In der Hoffnung auf einen weitgehend ruhigen Dezember mit möglichst wenigen „Hotspots“ in Niedersachsen und mit sinkenden Infektionszahlen wünsche ich Ihnen nun alles Gute und weiterhin viel Kraft und Energie für die Bewältigung dieser herausfordernden Zeit! Bleiben Sie gesund!

Mit freundlichen Grüßen

Grant Hendrik Tonne

 

05.10.2020

Regelungen ab dem 02.11.2020

 

 

27.09.2020

Brief von Herrn Tonne:

 

Hannover, 25. September 2020

Sehr geehrte Eltern,

sehr geehrte Erziehungsberechtigte,

das neue Schuljahr läuft seit nunmehr vier Wochen und gern nutze ich diesen Zeitpunkt, um Ihnen

einen kurzen Überblick über aktuelle Themen zu geben. Wir können feststellen, dass der Start

insgesamt gelungen ist. Das ist in erster Linie der guten Vorbereitung vor Ort und dem großen

Engagement aller an Schule Beteiligter zu verdanken. Auch Sie als Eltern haben einen wichtigen

Teil zum Gelingen beigetragen, indem Sie Ihr Kind bestärken und ermutigen und es in dieser

herausfordernden Zeit begleiten. Haben Sie herzlichen Dank!

Ich freue mich, dass eine ausgesprochen große Mehrheit den Weg, den wir gemeinsam mit den

Schulen gehen, mitgeht und die Schulleitungen und Lehrkräfte unterstützt und deren Arbeit in

besonderer Weise wertschätzt, vielen Dank auch dafür.

Uns erreichen aber auch immer wieder Zuschriften von Eltern- sowie Schülerinnen und Schülern,

die sich entweder strengere Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen wünschen oder aber – im

Gegensatz dazu – die komplette Aufhebung dieser Regelungen fordern. Beide Seiten

argumentieren mit Studien, die ihre jeweilige Meinung belegen sollen, sich aber gegenseitig

widersprechen. Beide Positionen haben gemein, dass sie gut dazu geeignet sind, Ängste und

Sorgen zu schüren und Unsicherheit zu verbreiten.

Seien Sie versichert, dass wir Ihre Sorgen sehr ernst nehmen und unsere Entscheidungen immer

nur nach gründlicher Abwägung treffen. Es geht dabei sowohl um größtmöglichen Infektionsschutz

aller an Schule Beteiligter, als auch um das Recht auf Bildung eines jeden einzelnen Schülers, einer

jeden einzelnen Schülerin. Um letzteres gewährleisten zu können, wollen wir so viel „Normalität“ in

Schule und Unterricht, wie es uns angesichts der momentanen Situation verantwortbar erscheint.

Dazu gehört auch, so viel Präsenzunterricht wie möglich und so viel Betreuung wie möglich für alle

anzubieten.

Im weitaus überwiegenden Teil der niedersächsischen Schulen findet derzeit Präsenzunterricht im

Szenario A für alle Schülerinnen und Schüler statt. Dort, wo Infektionsfälle auftreten, sind sie nach

bisheriger Erkenntnislage im privaten Umfeld entstanden und „in Schule hineingetragen“ worden.

Das zuständige Gesundheitsamt ermittelt in Zusammenarbeit mit der Schule zunächst die direkten

Kontakte der betroffenen Person und trifft dann die Entscheidung über Testungen undQuarantänemaßnahmen. Aus zahlreichen Gesprächen weiß ich, dass es immer wieder Kritik an

der Arbeit und besonders an der Kommunikation der Gesundheitsämter gibt. Wir unterstützen das

Finden von Lösungen wo es nur irgend möglich ist und werben für ein einheitliches und klares

Vorgehen. Gleichzeitig bitte ich Sie aber auch davon abzusehen, Ihr Kind vorab „in Eigenregie“

testen zu lassen. Warten Sie bitte die Anweisungen des Gesundheitsamtes ab, um die Abläufe

nicht unnötig zu erschweren! Gleiches gilt auch für das Einhalten der Quarantäneregeln. Auch hier

folgen Sie bitte genau den Anordnungen des Gesundheitsamtes, diese sind verpflichtend. Mir ist

die Belastung durch eine etwaige Quarantäne und das Warten auf Testergebnisse sehr bewusst

und dennoch bitte ich um Vertrauen in die Arbeit der Gesundheitsämter.

Die Schule trifft keine Entscheidungen über Infektionsschutzmaßnahmen, sie ist auch nicht befugt,

Quarantäne zu beenden oder über die Dauer zu entscheiden, die Verantwortung dafür liegt einzig

beim zuständigen Gesundheitsamt. Fragen Sie gerne nach, wenn Ihnen etwas unklar erscheint,

aber versuchen Sie die Situation so anzunehmen, wie sie ist. Damit erleichtern Sie Ihrem Kind

sowohl den Schulalltag wie auch eine mögliche Quarantänesituation und den nachfolgenden

Wiedereinstieg in den Präsenzunterricht.

Momentan gibt es keinen Anlass, landesweite Einschränkungen, wie z. B. den Wechsel zu Szenario

B (Wechselmodell) zu verhängen. Im Übrigen würde auch Szenario B nicht verhindern, dass

Infektionen von außen in die Schule getragen werden. Hier ist jeder und jede Einzelne gefragt.

Jeder kann und muss etwas dazu beitragen, sich und andere zu schützen – auch und gerade im

privaten Bereich, der sich dem Zugriff durch Schule und Ministerium entzieht. Wenn sich hier alle

konsequent an Hygiene- und Abstandsregeln hielten, wäre viel gewonnen und das Risiko,

Infektionen in Schule „hineinzutragen“, wäre deutlich minimiert. Wir werben landesweit immer

wieder für die Einhaltung der Regeln – die Verantwortung für die konsequente Umsetzung trägt

jeder selbst. Bitte sprechen Sie deshalb noch einmal eindringlich mit Ihrem Kind über die Wichtigkeit

des gründlichen Händewaschens, das Abstandsgebot im Alltag und das konsequente Tragen eines

Mund-Nase-Schutzes, z. B. im Schulbus oder in den Schulfluren.

Es gilt auch weiterhin: Wir müssen beobachten, auswerten, abwägen und dann entscheiden. Wir

behalten die sehr dynamische Entwicklung permanent im Blick, reagieren kurzfristig, wenn es

erforderlich ist, und kommunizieren Änderungen und neue Vorgaben regelmäßig an die Schulen,

an Sie als Eltern und für jeden einsehbar auf der Homepage des Kultusministeriums. Hinsichtlich

der zu erwartenden Wetterlage im Herbst/Winter wird es zum Beispiel demnächst neue

Hilfestellungen zum Thema „Lüften“ geben. Das Schaubild zum Umgang mit Krankheitssymptomen

während der Erkältungszeit, das Ihnen möglicherweise schon bekannt ist, hänge ich diesem

Schreiben noch einmal an. Das Lüften der Unterrichtsräume wird auch in der kalten Jahreszeit eine

wichtige Rolle spielen, weil der Luftaustausch ein wesentlicher Teil der notwendigenHygienemaßnahmen ist. Seien Sie aber gewiss, dass dies nicht bedeutet, dass die Heizungen

abgestellt werden und Ihre Kinder in kalten Räumen sitzen.

Ihnen und Ihren Familien wünsche ich weiterhin alles Gute in dieser herausfordernden Zeit! Bleiben

Sie gesund!

Mit freundlichen Grüßen

Grant Hendrik Tonne

Niedersächsischer Kultusminister

 

 

Schaubild: Krankheitssymptome: Darf mein Kind in die Schule?

Hier der Link, für eine bessere Bildqualität.

 

27.08.2020

Unter dem folgenen Link können Sie den Rahmen-Hygiene-Plan nachlesen. Dieser beinhaltet auch wichtige Informationen für Sie als Eltern (z.B. Meldepflicht).

Rahmen-Hygiene-Plan für Schulen

 

09.07.2020

Wie Sie vielleicht mitbekommen haben, wurden verschiedene Szenarien bzgl. des Schulbetriebs für das Schuljahr 2020/2021 vorgestellt.

Unter folgendem Link können Sie diese detailliert nachlesen:

https://schulnetzmail.nibis.de/files/02068927b53ce594ec8ebf43387b3d86/Kultusministerium-Leitfaden-Corona-ABS.pdf

14.05.2020

  

23.04.2020

Im Unterricht und in den Pausen ist es keine Pflicht einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, es wird jedoch empfohlen.

Im Bus und im Schultaxi muss ein solcher Schutz getragen werden.

Die Schule stellt keinen Mund-Nasen-Schutz. Wer einen tragen möchte, muss ihn selber beschaffen.

 

16.04.2020

Schrittweise Wiedereröffnung der Schulen – Notbetreuung in Kitas wird ausgeweitet

 

Nach Wochen der kompletten Schulschließung steht auf Grundlage des Bund-Länder-Beschlusses der vorsichtige Schritt zu einer stufenweisen Wiederaufnahme des Schulbetriebs an. Das Land Niedersachsen wird seine Schulen ab dem 27. April zunächst für Abschlussklassen wieder öffnen, um den Schülerinnen und Schülern ausreichend Zeit zur Vorbereitung zu geben. Das bedeutet, dass die Abitur- wie auch alle anderen Abschlussprüfungen nach jetzigem Stand unter Einhaltung der Hygienevorgaben des Robert-Koch-Instituts stattfinden. Ab dem 4. Mai sollen gestuft weitere Jahrgänge nach und nach in den Präsenzunterricht zurückkehren. Für alle Schülerinnen und Schüler, die noch nicht wieder in die Schulen zurückkehren, ist ab dem 22. April Home Learning vorgesehen. „Mit den jetzt getroffenen Entscheidungen wollen wir den Schulen und Kitas Planungssicherheit und einen Fahrplan für die kommenden Wochen und Monate geben. Bei den Schulöffnungen gehen wir vor nach dem Prinzip, erst die Klassen, die Prüfungen ablegen müssen, dann im nächsten Schritt die älteren Jahrgänge der einzelnen Schulformen, dann die jüngeren. Dies alles geschieht mit Blick auf die Entwicklung des Infektionsgeschehens. Der Schutz der Gesundheit muss an erster Stelle stehen“, so Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne.

Die Grundschüler der Klasse 4, die sich am Übergang zur weiterführenden Schule befinden, steigen nach den Abschluss- und Übergangsklassen am 4. Mai wieder in den Unterricht ein. Der weitere Fahrplan für Niedersachsen sieht vor, dass ab der 20. Kalenderwoche gestuft die weiteren Jahrgänge aller Schulformen folgen. Für die 12. Klassen startet der Unterricht somit am 11. Mai, die Jahrgänge 3, 9 und 10 folgen ab dem 18. Mai 2020. Auch die Abschlussklassen der berufsbildenden Schulen starten am 27. April 2020.

 

Alle Jahrgänge, die noch nicht wieder in der Schule sind, sowie alle Schülerinnen und Schüler, die aufgrund ihrer gesundheitlichen Situation zu Hause bleiben müssen, werden von ihren Lehrkräften für das „Lernen zu Hause“ mit Lernplänen und Aufgaben versorgt. Der Schwerpunkt beim Home Learning soll auf die Stärkung der Basiskompetenzen gelegt werden. „Uns ist bewusst, dass das Home Learning den regulären schulischen Unterricht nicht vollwertig und vollumfänglich ersetzen kann. Gleichwohl besteht weiter die Schulpflicht und wir setzen uns das Ziel, dass Schülerinnen und Schüler auch unter den derzeitigen Bedingungen ihre Kompetenzen festigen und erweitern können und dabei Nachteile für einzelne Lernende möglichst vermieden werden. Wir haben hier volles Vertrauen in die Kompetenz der niedersächsischen Lehrkräfte, die gerade in dieser schwierigen Zeit hervorragende Arbeit leisten“, fügt Tonne hinzu. Auf dem Niedersächsischen Bildungsserver wird derzeit das Angebot erweitert, um Schülerinnen und Schülern zusätzlich Selbstlernangebote, (digitale) Unterrichtseinheiten und -materialien, Links zu geeigneten (kostenfreien) Internetseiten und Online-Lernplattformen, Apps und ähnliches für alle Schulformen und Fächer bereitzustellen. Mit der Niedersächsischen Bildungscloud (NBC) wird ab Anfang Mai allen niedersächsischen Schulen ein kostenloses und barrierefreies Lernmanagement-System angeboten.

 

Um den Infektionsschutz und die Hygiene- und Abstandsregeln besser einhalten zu können, soll es zur Wiedereröffnung ein angepasstes Hygienekonzept für die Schulen geben. Dieses bedarf der Umsetzung durch die Schulträger. Das Verfahren soll unverzüglich mit den kommunalen Spitzenverbänden abgestimmt werden. Das Niedersächsische Kultusministerium wird kurzfristig einen Musterhygieneplan für die Herausforderungen der Coronakrise zur Verfügung stellen.

 

Zusätzlich ist für die Zeit bis zu den Sommerferien ein umschichtiges Verfahren im Präsenzunterricht vorgesehen. Damit schaffen wir die Möglichkeit, die Schülerinnen und Schüler in kleineren Lerngruppen zu unterrichten und entlasten zugleich Schulen als auch Lehrkräfte. Darüber hinaus entlasten wir mit dieser Maßnahme auch die Schülerbeförderung. Für die Organisation eines umschichtigen Unterrichts werden alle Klassen und Lerngruppen, die sich bereits wieder in der Schule befinden, in je zwei Gruppen aufgeteilt. Für die Aufteilung des Unterrichts innerhalb einer Schulwoche gibt es verschiedene Möglichkeiten, darunter die Möglichkeiten eines täglichen oder wöchentlichen Wechsels. Die Schule wählt dafür ein Modell aus und erstellt einen entsprechenden Plan.

 

Für die Kitas, Krippen und Horte gilt weiterhin bis zu den Sommerferien die Notbetreuung. Dafür werden die Betreuungskapazitäten ausgeweitet. Dabei soll auch sichergestellt werden, dass Kinder aus schwierigen sozialen Verhältnissen die Notbetreuung nutzen können. Dem Bedarf nach einer Betreuung von Kindern soll dadurch nachgekommen werden, dass die Härtefallregelung gelockert wird. Wo eine anderweitige Betreuung sichergestellt werden kann, sollen Kinder bis zu den Sommerferien möglichst zu Hause betreut werden. Dies trifft zum Beispiel auf Familien zu, wo nur ein Elternteil arbeiten geht, Homeoffice geleistet werden kann oder eine andere Betreuung möglich ist. Für die Ausweitung der Notbetreuung werden wir Gespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden führen.

 

„In den kommenden Wochen starten wir nun in einen neuen Abschnitt. Es wird dafür nötig sein, Lernprozesse und -orte neu zu gestalten. Es wird Phasen des ‚Lernens zu Hause‘ und Phasen des Lernens in der Schule geben. Es gilt jetzt und weiterhin zusammenzuhalten, um die Herausforderungen der kommenden Wochen zu meistern. Ich bin der festen Überzeugung, dass uns das gemeinsam gelingt!“, so Kultusminister Tonne abschließend.

 

Quelle: Kultusministerium Niedersachsen

 

 

Der vorläufige Fahrplan

16.04.2020

 

Quelle: Kultusministerium Niedersachsen