Corona

Hannover, 26. Januar 2022


Sehr geehrte Eltern,
sehr geehrte Erziehungsberechtigte,
das zweite Schulhalbjahr steht unmittelbar vor der Tür, gleichzeitig bewegt sich die Omikronwelle im Februar ihrem voraussichtlichen Höhepunkt zu. Die kommenden Wochen
werden leider noch einmal sehr herausfordernd, wir bleiben deshalb im „Team Vorsicht“ und ziehen das Sicherheitsnetz sogar noch einmal enger.


Es bleibt daher auch im Februar bei der täglichen Testung der Schülerinnen und Schüler, das hat sich gerade mit Blick auf die kürzere Inkubationszeit bei Omikron als sehr sinnvolle Maßnahme bewährt. Das Land Niedersachsen gibt ausschließlich geprüfte und zugelassene Tests an die Schulen aus. Bitte lassen Sie sich nicht von der sogenannten Negativ-Liste des Paul Ehrlich Instituts irritieren. Die dort aufgeführten Tests mit gleichem Namen wie die von uns ausgelieferten sind nicht identisch und unterscheiden sich häufig in der Zusatzbezeichnung.


Neu ist, dass nach den Zeugnisferien auch geimpfte und genesene Schülerinnen und Schüler der Testpflicht unterliegen. Davon ausgenommen sind lediglich Personen, die bereits eine Auffrischungsimpfung („Booster“-Impfung) erhalten haben. Das entspricht der fachlichen
Einschätzung des NLGA und der Vorgehensweise in anderen gesellschaftlichen Bereichen.
Als „geboostert“ gelten hierbei Personen, die entweder dreimal geimpft sind oder zweimal geimpft plus genesen sind. Eine gute Übersicht dazu finden Sie unter
https://www.niedersachsen.de/assets/image/216846.


Es bleibt dabei, dass die Schule lediglich die Indexfälle, also die infizierten Personen, an das zuständige Gesundheitsamt meldet, nicht die Kontaktpersonen. Bedingt durch die tägliche Testung und das Tragen der Mund-Nase-Bedeckung gehen Kontaktpersonen aus dem
schulischen Umfeld in der Regel nicht in Quarantäne, deshalb ist eine solche Meldung durch die Schule im Allgemeinen nicht erforderlich. Die Gesundheitsämter erlassen aber auch weiterhin bei Bedarf Quarantäne-Anordnungen für enge Kontaktpersonen aus dem privaten Umfeld bzw. auch im schulischen Kontext, z. B. bei einer Häufung von Fällen innerhalb einer Lerngruppe.


Die Gesundheitsämter haben auch weiterhin die Möglichkeit, weitergehende Maßnahmen zum Infektionsschutz in den Schulen anzuordnen, wenn es vor Ort notwendig erscheint.
Schulleitungen können hingegen keine Infektionsschutzmaßnahmen erlassen.


Die angekündigte Neuregelung der Test-Verordnung auf Bundesebene stellt in Aussicht, dass demnächst keine PCR-Bestätigung eines positiven Selbsttests mehr erforderlich sein wird, die Bescheinigung über einen POC-Antigenschnelltest aus dem Testzentrum soll dann ausreichen. Das Freitesten nach sieben Tagen (bzw. fünf Tagen für Schülerinnen und Schüler) Quarantäne oder Isolation ist schon jetzt auch mit einem POC-Antigenschnelltest möglich. Sobald sich Veränderungen der Test-Abläufe ergeben, informieren wir Sie selbstverständlich umgehend.


Ich wünsche Ihnen und ihren Familien nun einen guten Start in das zweite Schulhalbjahr, verbunden mit der Hoffnung, dass die Omikronwelle möglichst schnell überwunden und bald wieder ein bisschen mehr „Alltag“ möglich ist. Mir ist sehr bewusst, welcher Kraftakt es ist, Kindern und Jugendlichen in diesen unsicheren Zeiten Halt und Stabilität zu geben und das unter anhaltend herausfordernden Bedingungen! Haben Sie ganz herzlichen Dank für Ihre Unterstützung! Alles Gute für Sie und bleiben Sie bitte gesund!


Mit freundlichen Grüßen

Grant Hendrik Tonne

Hannover, 13. Januar 2022


Sehr geehrte Eltern,
sehr geehrte Erziehungsberechtigte,
ich hoffe, Sie sind alle gut ins neue Jahr gestartet und hatten ein paar erholsame freie Tage rund um Weihnachten und den Jahreswechsel. In Niedersachsen dominiert mittlerweile die Omikron-Variante des Corona-Virus, das Infektionsgeschehen ist hochdynamisch und wird
in den nächsten Wochen leider noch einige Herausforderungen für uns bereithalten.
Es bleibt unser vorrangiges Ziel, den Präsenzbetrieb in den Schulen mit aller Kraft zu schützen – nicht zuletzt, um Kindern und Jugendlichen in diesen unsicheren Zeiten einen Ort anzubieten, an dem sie, in Ergänzung zum Elternhaus, Halt, Struktur und soziale Kontakte erfahren. Wie wichtig gerade diese Funktion von Schule für Heranwachsende ist, das haben uns die Erfahrungen in der Pandemie deutlich gezeigt. Es besteht bundesweiter Konsens bezüglich des Wertes und der Wichtigkeit von Präsenzunterricht und von Schule als sozialem Ort, das dürfen aber keine Lippenbekenntnisse bleiben, die nur in „ruhigeren Zeiten“ gelten.
In Niedersachen sind wir gut aufgestellt, um den Herausforderungen der Pandemie in den Schulen wirksam zu begegnen, die Ausgangslage ist vor allem dank Impfangeboten und Testmöglichkeiten eine gänzlich andere als im vergangenen Jahr. Das umfangreiche Maßnahmenpaket und eine hohe Impfquote des schulischen Personals ermöglichen auch weiterhin den Präsenzbetrieb. Die Schulen haben am vergangenen Montag routiniert und souverän den Unterrichtsbetrieb inkl. der notwendigen Schutzmaßnahmen wieder aufgenommen, der Start in das neue Jahr kann als ruhig und gelungen bezeichnet werden.
Dem Wunsch vieler Eltern, Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler entsprechend werden wir das „Sicherheitsnetz“ mit täglichen Testungen noch weiterführen, vorerst bis zum Ende des Schulhalbjahres. Aktuell ist es rechtlich noch nicht möglich, auch geimpfte und genesene Personen zur Testung zu verpflichten, ihnen wird aber ausdrücklich empfohlen, dies freiwillig zu tun. Im Fall von ABIT, also dem intensivierten Testen beim Auftreten eines Verdachtsfalls,
testet sich ohnehin die komplette Lerngruppe – unabhängig vom Impfstatus.

Das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung wird von Gesundheitsexpertinnen und -experten gerade bei Omikron als besonders wirksam eingeschätzt, da die Viruslast hier in der Regel geringer ist. Wir erhöhen den Schutz, indem nun alle Mitglieder der Schulgemeinschaft – auch jüngere Kinder – zum Tragen einer medizinischen Maske verpflichtet sind. Älteren Schülerinnen und Schüler sowie dem schulischen Personal werden FFP2-Masken empfohlen.
Angesichts der bundes- und europaweit angespannten Lage werden wir die Untersagung von mehrtägigen Schulfahrten und schulischen Veranstaltungen mit Übernachtung über den Halbjahreswechsel hinaus verlängern müssen, da gerade das gemeinsame Übernachten ein hohes Infektionsrisiko birgt. Diese Regelung wird zunächst bis zu den Osterferien gelten, um dem hochdynamischen Infektionsgeschehen und der noch unklaren weiteren Entwicklung Rechnung zu tragen und nicht zu weit vorzugreifen. Eine weitere Verlängerung dieser
Untersagung kann aus denselben Gründen aber auch nicht ausgeschlossen werden. Da mir die große Bedeutung dieser Fahrten sehr bewusst ist, wollen wir aber gerade Richtung
Sommer auch gerne das ermöglichen, was dann möglich ist.
Allen Anstrengungen für ein hohes Schutzniveau in den Schulen zum Trotz kann die hohe Ansteckungsrate von Omikron in den nächsten Wochen durchaus zu personellen Engpässen und damit verbundenen Schwierigkeiten in der Schulorganisation führen. Für den Fall, dass die Maßnahmen des schuleigenen Vertretungskonzeptes bereits ausgereizt sind und vollumfänglicher Präsenzunterricht aufgrund einer hohen Anzahl von Infektions- und Quarantänefällen nicht mehr gewährleistet werden kann, erhalten die Schulen einen
Handlungsrahmen mit  abgestuften Optionen. Ziel bleibt dabei immer, so viel Präsenzunterricht wie nur möglich anzubieten und Einschränkungen nur im Bedarfsfall und
lediglich vorübergehend vorzunehmen.
Für die berufsbildenden Schulen stellt sich die Situation oftmals etwas anders dar als für den allgemeinbildenden Bereich. Sie gestalten beispielsweise bereits seit Beginn des Schuljahres eigenverantwortlich einen Teil ihres Unterrichts als Distanzunterricht. Auch hier kann es aber zu Personalausfällen kommen, die den Präsenzbetrieb zeitweise erschweren. Aus diesem Grund wurde ein spezieller Handlungsrahmen für die BBS entwickelt, der ebenfalls mögliche Maßnahmen aufzeigt.
In erster Linie für den berufsbildenden Bereich von Bedeutung ist die ab dem 16. März 2022 geltende Verpflichtung zur Corona-Impfung für alle Beschäftigten in Einrichtungen der Pflege und des Gesundheitswesens. Dies schließt ausdrücklich auch Praktikantinnen und
Praktikanten ein und betrifft in diesem Zusammenhang auch die allgemein bildenden
Schulen. Schülerinnen und Schüler, die dann Praktika z. B. zur beruflichen Orientierung oder im Rahmen einzelner Bildungsgänge ableisten möchten und noch ohne Schutz sind, sollten daher kurzfristig die Corona-Impfung angehen. Bitte haben Sie das im Blick, wenn Ihr Kind an einem Praktikum oder einer Ausbildung in Einrichtungen der Pflege oder des
Gesundheitswesens interessiert ist!
Erfreulicherweise entwickelt sich die Impfquote in Niedersachsen weiterhin positiv. Das Impfangebot für Kinder wird gut nachgefragt, für Jugendliche ab 12 Jahren empfiehlt das Land Niedersachsen ausdrücklich auch eine Booster-Impfung. Mein Dank gilt allen, die sich impfen lassen und auch bereits das Angebot für Auffrischungsimpfungen wahrgenommen haben. Neben der persönlichen Schutzwirkung tragen gerade die Booster-Impfungen entscheidend dazu bei, auch Quarantäneanordnungen so gering wie möglich zu halten. Die angekündigten Neuregelungen für Quarantäne und Isolation werden voraussichtlich am Freitag, 14.01.2022, auf Bundesebene in eine entsprechende Verordnung gegossen. Dem folgt auf Landesebene eine Absonderungsverordnung auf Grundlage der Bundesregelung, erst dann haben die geänderten Vorgaben Gültigkeit. Sobald hier Rechtssicherheit geschaffen wurde, werden wir Sie mit entsprechendem Informationsmaterial versorgen.


Ich wünsche Ihnen nun von Herzen ein glückliches und gesundes neues Jahr, viel Kraft, Energie und Durchhaltevermögen für die kommende Zeit und alles Gute für Sie ganz persönlich!


Mit freundlichen Grüßen


Grant Hendrik Tonne

16.12.2021


Informationen für Eltern und Erziehungsberechtigte zur Impfung von Schülerinnen und Schülern im Alter von 5 bis 11 Jahren gegen SARSCoV2


Derzeit sind die Infektionszahlen landesweit immer noch auf einem hohen Niveau. Vor dem Hintergrund der dominan-
ten DeltaVariante des SARSCoV2 Virus und der neu aufgetretenen Omikron Variante ist es daher weiterhin erforderlich, die vielfältigen Überlegungen zum Infektionsschutz konsequent fortzuführen. Impfen ist der wirksamste Weg, sich selbst gegen eine COVID19Infektion und eine mögliche schwere Erkrankung sowie eine Ansteckung im Familienkreis zu schützen.

Die European Medicines Agency (EMA) hat den Impfstoff von Biontech/Pfizer in der EU für die Altersgruppe der 5 bis 11 jährigen Personen bereits zugelassen.

Die Ständige Impfkommission (STIKO), ein unabhängiges Gremium von Expertinnen und Experten, das Impfempfehlungen in Deutschland auf wissenschaftlicher Basis ausspricht, hat eine Impfempfehlung für Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren ausgesprochen. Danach wird die Impfung für diese Altersgruppe insbesondere für Kinder mit Vorerkrankungen und mit vulnerablen Angehörigen empfohlen. Darüber hinaus sollen aber auch Impfungen für Kinder von 511 Jahren möglich sein, wenn die Eltern dieses wünschen und nachdem eine ärztliche Aufklärung zur COVID 19Schutzimpfung stattgefunden hat. Derzeit läuft zu dieser Empfehlung das vorgeschriebene Stellungnahmeverfahren bei den Bundesländern und den beteiligten Fachkreisen.

Vor dem Hintergrund des Wunsches vieler Eltern und Erziehungsberechtigter nach konsequent planbarem Kita und Schulbesuch für alle Kinder und Jugendlichen und damit auch für die Planbarkeit des Lebensalltags aller Familien erhalten Sie im Folgenden einige Informationen, die geeignet sind, Sie bei der Entscheidungsfindung im Hinblick auf eine mögliche Impfung Ihrer Kinder zu unterstützen.

Weitergehende Informationen im Hinblick auf die Empfehlungen der STIKO finden Sie auf der Homepage des
RobertKochInstituts (RKI). Auf der Homepage des RKI erhalten Sie auch Hintergrundinformationen zum Thema Impfung gegen SARSCoV2. Diese Informationen zum Impfen, inklusive der Erklärung der verschiedenen Impfstoffe, stehen dort auch in mehreren Übersetzungen und in leichter Sprache bereit.
Die Entscheidung, ob Ihr Kind geimpft werden soll oder nicht, liegt ganz allein bei Ihnen als Erziehungsberechtigten.
Kinder und Jugendärztinnen und ärzte werden Sie in dieser Frage sicherlich gerne beraten.

Sollten Sie sich für eine Impfung entscheiden, wenden Sie sich bitte in erster Linie an Kinder und Jugendärztinnen und ärzte, durch die diese Impfungen vorrangig durchgeführt werden sollen. Darüber hinaus haben viele Kommunen in Niedersachsen bereits Mobile Impfteams mit Kinder und Jugendmedizinerinnen und medizinern zusammengestellt, die spezielle Impfaktionen für 511Jährige anbieten. Auch auf dem Impfportal Niedersachsen können Sie Termine für Kinderimpfungen buchen, sofern die Kommunen dieses Portal zur Terminplanung nutzen. Viele Kommunen bieten Termine auch direkt auf ihrer Homepage an. Nähere Informationen dazu erhalten Sie auf der Homepage Ihrer Kommune oder auf
https://impfenschuetzentesten.de/impfen/ sowie über die Impfhotline unter der Telefonnummer 0800/9988665.

Hannover, 17. Dezember 2021


Sehr geehrte Eltern,
sehr geehrte Erziehungsberechtigte,


ein weiteres „Corona-Jahr“ neigt sich dem Ende zu und wir befinden uns immer noch mitten in der Pandemie – zwar mit veränderten Vorzeichen als 2020, dafür mit immer neuen Herausforderungen. Wir hätten uns dieses Jahr wohl alle anders gewünscht. Gerade Familien verlangt die Pandemie so einiges ab. Die Betreuung der Kinder in Phasen des Distanz- und Wechselunterrichts mit der eigenen Berufstätigkeit unter einen Hut zu bringen, das hat viele Eltern im ersten Halbjahr 2021 an die Grenzen der Belastbarkeit und darüber hinaus gebracht. Ich weiß auch, dass sich viele Eltern Sorgen um die Entwicklung ihrer Kinder machen: Die lange Zeit im Lockdown hat überall Spuren hinterlassen.


Erfreulicherweise ist es uns nach den Sommerferien gelungen, den Präsenzunterricht für alle Schülerinnen und Schüler zu sichern. Durch das konsequente Tragen von Mund-NaseBedeckungen und die Einführung von ABIT (Anlassbezogenes intensiviertes Testen) konnten zudem die Quarantäneanordnungen für Mitschülerinnen und Mitschüler deutlich verringert werden. Das entlastet nicht nur die Familien, sondern gibt vor allem Kindern und Jugendlichen ein Stück Normalität zurück. Der direkte Kontakt zu Mitschülerinnen und Mitschülern, zu
Lehrkräften, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist eben auch durch noch so guten Distanzunterricht nicht vollständig zu ersetzen, das hat uns das vergangene Jahr deutlich vor Augen geführt. Schule ist eben weit mehr als Wissenserwerb, sie ist in erster Linie ein sozialer Ort, ein Ort, an dem voneinander und miteinander gelernt wird. Daher kämpfen wir mit Nachdruck für so viel Normalität wie möglich.


Ich freue mich daher sehr darüber, dass Kinder und Jugendliche wieder gemeinsam in der Schule lernen können. Dass das gelingt, liegt in erster Linie an der gewissenhaften und verantwortungsvollen Umsetzung der notwendigen Maßnahmen vor Ort in den Schulen und im Elternhaus. Alle Beteiligten – nicht zuletzt die Schülerinnen und Schüler – leisten damit den entscheidenden Beitrag, dass Schulen möglichst sichere Orte sind und Präsenzunterricht überhaupt angeboten werden kann!

Bedanken möchte ich mich bei Ihnen auch dafür, dass Sie Ihre Kinder so gut durch die Krise begleiten, dass Sie ihnen Mut machen und ihnen dabei helfen, gesund durch die Pandemie zu kommen! Wir werden auch im kommenden Jahr für die bestmögliche Bildung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in Niedersachsen streiten und ich freue mich, dabei auch weiterhin auf Ihre Unterstützung zählen zu können!


Ihnen allen wünsche ich nun eine schöne Weihnachtszeit, erholsame Festtage im Kreise Ihrer Lieben und einen guten Start in ein – hoffentlich etwas ruhigeres – neues Jahr! Alles Gute für Sie und bleiben Sie gesund!


Mit freundlichen Grüßen

Grant Hendrik Tonne

Pressemitteilung vom 10.12.21 vom Kultusministerium:
Regelungen für den Schulbetrieb vor und nach Weihnachten: Ferientermin bleibt, Präsenzpflicht für drei Tage aufgehoben, Sicherheitswoche und OP-Maskenpflicht nach Ferienende
 

Die Weihnachtsferien in Niedersachsen finden regulär im Zeitraum von Donnerstag, dem 23.12.2021, bis Freitag, dem 07.01.2022, statt. Das hat das Niedersächsische Kultusministerium heute bestätigt. Der letzte Schultag ist demnach Mittwoch, der 22.12.2021, Schulbeginn im neuen Jahr ist am Montag, dem 10.01.2022.

Ebenso wie alle anderen westdeutschen Bundesländer bleiben wir bei den festgelegten Ferienzeiten. Alle Vorhaben der Familien, aber auch der Schulen, können damit wie geplant stattfinden“, erklärt Kultusminister Grant Hendrik Tonne. Dazu führt er weiter aus: „De facto Schulschließungen durch das Vorziehen der Ferien sind nicht angemessen, da in den Schulen tragfähige und umfassende Schutzkonzepte bestehen. Auch in der aktuellen Lage können wir dem Recht auf Bildung durch Präsenzunterricht verantwortungsvoll nachkommen. Einschränkungen für Kinder und Jugendliche sowie Belastungen der Familien durch den Wegfall von Präsenzunterricht können in diesem Jahr verhindert werden, da wir mit Tests und Impfungen und optimierten Lüftungskonzepten schulisch und gesamtgesellschaftlich viel besser aufgestellt sind als noch im vergangenen Winter.“

Tonne erinnerte zudem daran, dass das Bundesverfassungsgericht erst Ende November hohe Eingriffshürden für Einschränkungen des Präsenzunterrichtes definiert und das Grundrecht der Kinder und Jugendlichen auf schulische Bildung sehr nachdrücklich unterstrichen habe. Einschnitte im Schulbereich seien nur zielführend, wenn diese eingebettet seien in ein Gesamtkonzept kontaktreduzierender Maßnahmen, erläutert Tonne. Der Kultusminister: „Das ist plausibel, da sich die Kontakte der Kinder sonst verschieben aus dem streng geregelten Schulbetrieb in den ungeregelten privaten Raum. Denn klar ist, dass sich die Kinder und Jugendlichen den Tag über beschäftigen sollen und müssen und das bedeutet im Zweifel Treffen, mehr Kontakte und andere Kontakte. Das wäre nicht im Sinne des mit Schulschließungen intendierten erhöhten Infektionsschutzes, sondern vielmehr ein kontraproduktiver Schritt.“

Tonne weiter: „Stand heute gibt es keine objektive Rechtfertigung für allgemeine Eingriffe im Schulbereich. Die von den Schulen gemeldeten Infektionszahlen gehen derzeit leicht zurück, keine einzige Schule befindet sich vollumfänglich im Distanzlernen und lediglich sieben Schulen befinden sich im teilweisen Distanzlernen. Die Impfquote bei den Lehrkräften liegt bei nahezu 100 Prozent und auch bei den Jugendlichen steigt die Zahl der vollständig Geimpften kontinuierlich an. Zudem stehen wir in Niedersachsen bei den Inzidenzwerten vergleichsweise gut da, auch wenn die Lage zweifelsohne angespannt ist.“ Er begrüße in diesem Sinne ausdrücklich, dass die Landesregierung umfassende gesteigerte Sicherheitsmaßnahmen in allen Lebensbereichen vorsehe, so der Kultusminister.

Für die Eltern, die mit Blick auf noch nicht vollständig geimpfte oder geboosterte Familienmitglieder und/oder Angehörige aus Risikogruppen einen weitergehenden Schutz zum Weihnachtsfest benötigen, räumt das Niedersächsische Kultusministerium jedoch die Möglichkeit ein, ihre Kinder an den drei Tagen vor dem Beginn der Weihnachtsferien per formlosem Antrag vom Präsenzunterricht befreien zu lassen. Diese Möglichkeit betrifft den Zeitraum Montag, den 20.12.2021, bis einschließlich Mittwoch, den 22.12.2021. Diese Unterrichtsbefreiung kann nur zusammenhängend für alle drei Tage beantragt werden, Anspruch auf ein Distanzlernangebot haben die zu Hause bleibenden Schülerinnen und Schüler an diesen drei Tagen jedoch nicht.

Grant Hendrik Tonne: „Zwischen dem objektiven Blick auf die Gesamtlage und dem subjektiven Blick in die Familien können sich gleichwohl unterschiedliche individuelle Bewertungen ergeben. Die subjektiven Sorgen in den Familien vor einer Infektion in der Schule muss mit dem objektiven Blick auf die Gesamtgefährdungslage in den Schulen natürlich nicht konform gehen. Wir respektieren vorhandene Sorgen sowie unterschiedliche Gefühlslagen in den Familien und wir möchten alle niedersächsischen Familien mitnehmen und allen ein individuell sicher ausgestaltetes Weihnachtsfest ermöglichen. Deshalb ergänzen wir den Maßnahmenkatalog der Landesregierung für eine sichere Weihnachtszeit durch ein niedrigschwelliges Angebot, dass die individuell unterschiedlichen Nöte, Sorgen und Bedürfnisse in den Familien berücksichtigt und dazu beiträgt, dass alle mit einem guten Gefühl und in Sicherheit Weihnachten feiern können. Familien, die von dieser Möglichkeit Gebrauch machen, kommen vom letzten Schultag bis zum Heiligabend dann auf eine Woche, die für Kontaktlosigkeit ihrer Kinder genutzt werden kann. Zugleich bleiben die Schulen offen. So kommen wir allen berechtigten Interessenslagen angemessen nach.“

Tonne unterstreicht weiter: „Für die Zeit nach den Weihnachtsferien wird das zur Verfügung stehende Instrumentarium an Sicherheitsmaßnahmen einen sicheren Start in die Schulzeit gewährleisten. Dazu wird nach den Weihnachtsferien der bereits bestehende Sicherheitswall erneut verstärkt. So wird – auf den guten Erfahrungen des Schulbeginns nach den Herbstferien aufbauend – von Montag, den 10.01.2022, an bis einschließlich Freitag, den 14.01.2022, erneut eine „Sicherheitswoche“ eingezogen, in welcher sich alle Schülerinnen und Schüler täglich zu Hause per negativem Selbsttest freitesten müssen, bevor sie zum Präsenzunterricht in die Schule kommen können. Dies gilt künftig ausnahmslos auch bei Klassenarbeiten und Abitur- sowie Abschlussprüfungen. Ausgenommen von der Testpflicht sind Schülerinnen und Schüler, die vollständig geimpft oder genesen sind. Für schulisches Personal gilt durchgehend an jedem Schultag die 3-G-Regel.“

Mit Beginn der zweiten Schulwoche nach den Weihnachtsferien am 17.01 2022 sind von nicht vollständig geimpften oder genesenen Schülerinnen und Schülern drei Selbsttests pro Woche – montags, mittwochs, freitags – verpflichtend vor dem Schulbesuch zu Hause durchzuführen.

Als ergänzender Baustein wird weiterhin das Konzept der anlassbezogenen Intensivtestung („ABIT“) verfolgt, nach dem sich bereits bei einem Verdachtsfall in einer Lerngruppe alle Mitglieder dieser Lerngruppe an fünf Schultagen hintereinander testen müssen – auch vollständig Geimpfte oder Genesene. Für schulisches Personal gilt weiterhin durchgehend an jedem Schultag die 3-G-Regel.

Tonne: „Bereits mit unserer Sicherheitswoche nach den Herbstferien sind wir gut gefahren, so dass wir diese bewährte Methode auch nach dem Jahreswechsel einsetzen werden. Eine enge Test-Taktung gibt insbesondere nach der Ferienzeit mit vielfach vermehrten Kontakten, Reisen und weniger Tests, deutlich mehr Sicherheit. So können bereits zu Hause unentdeckte Infektionen aufgespürt werden. Und es wird die Einschleppung in Schule und die Weiterverbreitung in den Familien unterbunden.“

Der Kultusminister stellt klar, dass ausreichend Tests vorhanden oder bestellt seien. Rund sechs Millionen Tests hätten die Schulen aktuell noch vorrätig, vier Millionen weitere Tests seien letzte Woche geordert worden und weitere Ausschreibungen in Millionenhöhe vom für Ausschreibung, Bestellung und Distribution zuständigen Logistik Zentrum Niedersachsen (LZN) im Zuständigkeitsbereich des Niedersächsischen Innenministeriums wurden bereits bezuschlagt. „Die Selbsttests sind eine stabile Säule in unserem Sicherheitskonzept und das wird auch so bleiben. Testen hilft, die Schulen offen zu lassen. Und die Tests dafür werden vom Land zur Verfügung gestellt.“

Ab dem ersten Schultag nach den Ferien, dem 10.01.2022, wird zudem eine qualitative Erhöhung bei den Standards zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung umgesetzt: Alle Personen müssen ab diesem Zeitpunkt mindestens eine medizinische Mund-Nasen-Bedeckung („OP-Maske“) tragen, auch Kinder unter 14 Jahren. Diese jüngeren Schülerinnen und Schüler durften bisher auch eine einfache Stoffmaske tragen. Der Kultusminister: „OP-Masken bieten einen deutlich besseren Schutz, daher stellen wir hier ab dem neuen Jahr auf eine Pflicht für diesen Mindeststandard um. Mir ist klar, dass die Eltern und Kinder sich darauf einstellen müssen, daher führen wir das mit ausreichend Vorlauf ein. Gleichwohl empfehle ich, schon jetzt mit der OP-Maske in die Schule zu kommen, um sich und andere maximal zu schützen.“

Es bleibt zudem bei der umfassenden Maskenpflicht für alle Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte im Schulgebäude, auch im Unterricht. Bei den unteren Jahrgängen wird weiterhin auf die regelmäßigen Maskenpausen geachtet.

Die Regelungen im Überblick:

I. Keine Änderung beim Ferientermin: Weihnachtsferien 23.12.2021 – 07.01.2022:

Letzter Schultag vor Weihnachten ist Mittwoch, der 22.12.2021, erster Schultag im neuen Jahr ist Montag, der 10.01.2022.

II. Dreitägige Aufhebung der Präsenzpflicht: 20.12.21-22.12.21:

Per formlosem Antrag bei der Schule können Erziehungsberechtigte ihre Kinder in dieser Zeit für drei Tage vom Präsenzunterricht befreien. Distanzlernen findet für diese Schülerinnen und Schüler nicht statt.

III. Sicherheitswoche 10.01.2022 – 14.01.2022:

Fünf Tests pro Woche für alle, die nicht vollständig geimpft oder genesen sind. Für schulisches Personal gilt 3-G.

IV. Rückkehr zum gewohnten Testregime ab 17.01.22:

Montags, mittwochs und freitags finden häusliche Testungen für Schülerinnen und Schüler statt. Bei einem positiven Ausschlag der Testkassette muss eine Abklärung mittels PCR-Test vorgenommen werden. Das anlassbezogene Intensivtesten (ABIT) bleibt: Bei einem Infektionsverdacht testen sich alle in der Lerngruppe – auch vollständig Geimpfte und Genesene – fünf Schultage hintereinander. Für schulisches Personal gilt weiterhin an jedem Schultag die 3-G-Regel.

V. OP-Maskenpflicht ab 10.01.2022:

Auch Schülerinnen und Schüler unter 14 Jahren, die bislang eine Stoffmaske tragen durften, müssen nach den Weihnachtsferien mindestens eine medizinische Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Hannover, 10. Dezember 2021


Sehr geehrte Eltern, sehr geehrte Erziehungsberechtigte,


in den letzten Wochen wurde viel diskutiert über eine „Weihnachtsruhe“ vor oder nach den Feiertagen und in den Zusammenhang auch über vorgezogene Weihnachtsferien in den Schulen. Verlängerte Ferien machen aus infektiologischer Sicht allerdings nur dann Sinn, wenn sie eingebettet sind in einen gesamtgesellschaftlichen Rahmen, d. h., wenn auch im außerschulischen Bereich die Kontakte stark reduziert werden. Für sich alleine genommen wäre eine vorzeitige Schließung der Schulen sogar  kontraproduktiv, das zeigen nicht zuletzt die steigenden Infektionszahlen von Kindern und Jugendlichen während der Ferienzeiten.
Nach Abschluss der heutigen Verhandlungen in der Konferenz der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten mit dem Bundeskanzler lässt sich feststellen, dass eine umfassende Weihnachtsruhe mit strengen Kontaktbeschränkungen vor den Feiertagen nicht geplant ist.
Eine komplette Schließung der Schulen in der letzten Woche vor den Ferien erscheint angesichts der Anforderungen des Bundesverfassungsgerichtes, das in einem aktuellen Urteil ausdrücklich das Recht auf schulische Präsenz betont, aber auch mit Blick auf die tatsächliche Situation – kaum Distanzlernen in Niedersachsen, sinkende Inzidenzen auch bei Kindern, Ansteckung in der Regel im privaten Umfeld – nicht verhältnismäßig. Auch ein vermeintlich nur kurzer Schullockdown ist nach all den Erfahrungen in diesem Jahr mit aller Kraft zu vermeiden. Es bleibt daher dabei, dass die niedersächsischen Weihnachtsferien am 23.12.2021 beginnen. Damit befinden wir uns im Einklang mit allen anderen westdeutschen Bundesländern, die ebenfalls nicht vorzeitig in die Ferien starten.


Mir ist aber auch sehr bewusst, dass der Umgang mit dieser Pandemie insbesondere bei Eltern von ungeimpften Kindern Ängste und Sorgen hervorruft, denen mit rationalen Argumenten nur begrenzt begegnet werden kann. Wir bieten daher den Familien, die sich einen zusätzlichen Baustein für den Infektionsschutz explizit an den Festtagen wünschen und sich freiwillig isolieren möchten, die Möglichkeit dazu, indem wir vom 20. bis 22. Dezember 2021 die Präsenzpflicht aussetzen. Der Unterrichtsstoff dieser drei Tage ist zu Hause selbstständig zu erarbeiten, ein Distanz- oder Hybridunterricht findet nicht statt, allerdings
auch keine Klassenarbeiten. Die Abmeldung vom Präsenzunterricht gilt nur für den kompletten Zeitraum, sie kann formlos erfolgen oder über das beigefügte Formular.


Nach den Ferien starten wir wieder mit täglichen Testungen an fünf Schultagen für alle Schülerinnen und Schüler, die nicht vollständig geimpft oder genesen sind. Das hat sich bewährt und bietet eine gute Absicherung für den Start in das neue Jahr. Ich bitte in diesem Zusammenhang noch einmal eindringlich darum, ein positives Testergebnis zwingend und umgehend der Schule zu melden. Die Meldung dient insbesondere dazu, dass die Mitschülerinnen und Mitschüler derselben Lerngruppe in das ABIT – das anlassbezogene intensivierte Testen – einsteigen können. Nur wenn sich alle an diese Regeln halten, werden wir es schaffen, das Virus so wenig wie möglich in Schulen hineinzutragen, um alle Beteiligten vor Infektionen zu schützen. Ich bitte Sie daher um Ihre Unterstützung und setze auch weiterhin darauf, dass das Vertrauen in die Zuverlässigkeit der Testungen zu Hause gerechtfertigt ist!


Wir werden immer wieder danach gefragt, ob nicht auch geimpfte Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sich regelmäßig und anlasslos testen sollten. Nach Auffassung des NLGA sorgen Testungen von Geimpften ohne konkreten Anlass allerdings nicht automatisch für mehr Infektionsschutz. Etwas anders sieht es aus, wenn die Testung aufgrund eines Verdachtsfalls in der Lerngruppe erfolgt, also als ABIT. Hier bietet die tägliche Testung aller Schülerinnen und Schüler der betroffenen Lerngruppe nach fachlicher Einschätzung des NLGA ein gutes, da engmaschiges Netz, um Infektionen auch bei Geimpften entdecken zu können. Durch die Einführung von ABIT wird ein Automatismus ausgelöst, der schnell und direkt für ein höheres Sicherheitsniveau sorgt, ohne dass dafür erst Quarantänemaßnahmen erfolgen müssen. Das zuständige Gesundheitsamt prüft auch weiterhin die Kontakte im nahen persönlichen Umfeld der infizierten Person, eine Kontaktnachverfolgung durch die Schule wird damit aber in der Regel obsolet.


Bedauerlicherweise gibt es sehr vereinzelt Schülerinnen und Schülern, die dem Unterricht fernbleiben, weil sie die regelmäßigen Testungen verweigern. Ich weise in diesem Zusammenhang darauf hin, dass mit Inkrafttreten der neuen Corona-Landesverordnung ungetesteten Schülerinnen und Schülern nunmehr generell der Zutritt in die Schule verwehrt
wird – das gilt auch bei Klassenarbeiten und sogar bei Abitur- und Abschlussprüfungen.
Vorgegeben wird das durch die Neuregelung des Infektionsschutzgesetzes, die 3G am Arbeitsplatz vorsieht, so dass eine Ausnahme für berufswahlrelevante Prüfungen nicht mehr gewährt werden muss. Wenn Schülerinnen und Schüler sich nicht testen lassen und deshalb nicht zu Leistungsüberprüfungen in der Schule erscheinen können, handelt es sich gemäß geltender Erlasslage um ein unentschuldigtes Fernbleiben vom Unterricht. Wir haben uns zu diesem klaren Schritt entschieden, um Sicherheit in Schule so groß wie möglich zu schreiben!


Zu Nachfragen führen des Öfteren auch die Regelungen für den Sportunterricht. Lassen Sie mich dazu folgendes feststellen: Gemäß der fachlichen Einschätzung des NLGA ist durch die sportbedingten, schnell und häufig wechselnden Positionierungen der Personen im Raum die individuelle Kontaktzeit zwischen zwei Personen als gering einzuschätzen – von Ausnahmen bei bestimmten Sportarten wie z. B. Ringen, Judo oder Paartanz einmal abgesehen. Somit sei die individuelle Gefahr, wie sie z. B. in Gängen oder in Klassenräumen zu erwarten ist, im Sportunterricht eher nicht gegeben. Wir beobachten die Lage permanent und passen die Maßnahmen bei einer Veränderung dieser Einschätzung entsprechend an.


In Niedersachsen ist es Kindern im Alter unter 14 Jahren derzeit noch gestattet, Alltagsmasken aus Stoff als Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Das wird sich nach den
Weihnachtsferien ändern, darauf möchte ich Sie heute schon hinweisen. Wir empfehlen deshalb schon jetzt das Tragen von kindgerechten OP-Masken für diese Altersgruppe und bitten Sie herzlich, sich spätestens nach den Ferien darauf einzustellen. Wie in den anderen
Bundesländern auch wird dann das Tragen einer medizinischen Maske zur Vorgabe.


Laut Aussage der Ständigen Impfkommission (STIKO) können alle Kinder zwischen 5 und 11 Jahren auf Wunsch der Eltern und nach ärztlicher Aufklärung eine COVID-Schutzimpfung erhalten. Empfohlen wird diese Impfung insbesondere für Kinder mit Vorerkrankungen oder
mit vulnerablen Angehörigen. Für die Altersgruppe der 5- bis 11-Jährigen wird es einen speziellen Impfstoff von BioNTech geben, der niedriger dosiert ist als der für Erwachsene oder Jugendliche. Ansprechpersonen für Impftermine sind vorrangig die Kinderärztinnen und
Kinderärzte. Auch über das Impfportal https://www.impfportal-niedersachsen.de können Termine für Kinder gebucht werden, wenn die Kommunen dafür Kapazitäten eingestellt haben. Das wird voraussichtlich etwa ab der KW 50 der Fall sein, wenn der Impfstoff ausgeliefert ist und die Kapazitäten vor Ort bekannt sind.


Ich bin sehr froh, dass es uns gemeinsam bis hierher gelungen ist, den Präsenzbetrieb aufrechtzuhalten und allen Kindern und Jugendlichen ein gemeinsames Lernen vor Ort in den Schulen zu ermöglichen. Auch im neuen Jahr wird das mein oberstes Ziel bleiben und ich bin sehr dankbar für Ihre wertvolle Unterstützung in dieser wichtigen Sache!


Ihnen allen eine schöne Adventszeit und viel Kraft und Energie für den „Endspurt“ in diesem herausfordernden Jahr! Bleiben Sie gesund!


Mit freundlichen Grüßen

Grant Hendrik Tonne

Hannover, 23. November 2021


Sehr geehrte Eltern,
sehr geehrte Erziehungsberechtigte,


die „vierte Welle“ der Corona-Pandemie hat uns mittlerweile fest im Griff und diese äußerst dynamische Entwicklung geht auch am Schulbetrieb nicht spurlos vorüber. Wir knüpfen unser Sicherheitsnetz also noch einmal enger, um den Präsenzunterricht auch weiterhin bestmöglich abzusichern und die Schulen offen zu halten.


Ab morgen tritt die Neuregelung des Infektionsschutzgesetzes in Kraft. Ein wichtiger Baustein
dieser bundesgesetzlichen Regelung ist die verbindliche Vorgabe, dass am Arbeitsplatz grundsätzlich „3 G“ gilt, d. h. jede/r Beschäftigte muss nachweisen, dass er oder sie
vollständig geimpft, genesen oder tagesaktuell getestet ist. Das gilt selbstverständlich auch für das schulische Personal und wird erheblich zum Schutz aller Beteiligten beitragen.


Für die Schülerinnen und Schüler, die nicht geimpft oder genesen sind, bleibt es bei drei wöchentlichen Testungen zu Hause. Sollte es einen Verdachtsfall aufgrund eines positiven Selbsttests in einer Lerngruppe geben, ziehen wir allerdings auch hier das Sicherheitsnetz enger und erhöhen die Testfrequenz. Es testet sich dann die komplette Klasse – auch die Geimpften und Genesenen – an fünf Schultagen hintereinander zu Hause. Die Testkits werden von der Schule gestellt. Alle negativ getesteten und symptomfreien Schülerinnen und Schüler bleiben im Regelfall im Präsenzunterricht, eine Kontaktnachverfolgung im schulischen Kontext kann dann entfallen. Die Anzahl der Schülerinnen und Schüler, die in Quarantäne müssen, kann so erheblich verringert werden.


Um das Eintragen von Infektionen in die Schulen durch externe Personen so gut wie möglich zu verhindern, werden wir auch hier die Sicherheitsvorkehrungen deutlich erhöhen.
Veranstaltungen wie Adventsfeiern, Weihnachtskonzerte, Theateraufführungen usw. können stattfinden, allerdings ohne externe Besucherinnen und Besucher. Dazu gehören auch Eltern und andere Angehörige. Für Elternabende und Elternsprechtage empfehlen wir dringend digitale Formate. Sollte das nicht möglich sein, finden diese Veranstaltungen unter 2 G plusRegeln statt, d. h. es bekommt nur Zugang, wer geimpft oder genesen ist und zusätzlich eine
tagesaktuelle negative Testbescheinigung vorlegt. Wir ziehen damit für den Schulbereich schon jetzt strengere Regelungen ein, als sie in anderen Bereichen derzeit noch üblich sind.
Damit wollen wir kleinschrittige Anpassungen in den nächsten Tagen und Wochen vermeiden und den Schulen mehr Planungssicherheit geben.


Mit Blick auf das erhöhte Infektionsrisiko bei mehrtägigen Schulfahrten mit Übernachtungen kommen wir nicht umhin, diese bis zum Ende des laufenden Schulhalbjahres zu untersagen.
Auch eine Verlängerung dieser Maßgabe bis zu den Osterferien scheint derzeit nicht ausgeschlossen, wir überprüfen das fortlaufend. Das Verbot soll nicht länger als nötig gelten, gleichwohl aber so lange, wie die Sicherheit es erfordert. Möglich bleiben weiterhin Tagesfahrten und Exkursionen ohne Übernachtung. Auch hier ist es aber geboten, den pädagogischen Nutzen und das Infektionsrisiko vor Ort kritisch gegeneinander abzuwägen.


Die Frage nach einem früheren Beginn der Weihnachtsferien, die aktuell in vielen Medien kursiert, kann ich Ihnen heute noch nicht beantworten, ich halte eine Entscheidung darüber zum jetzigen Zeitpunkt auch für verfrüht. Es gilt, so umfassend wie nur irgendwie möglich
Präsenzunterricht anzubieten, da zählt im Zweifel jeder einzelne Schultag. Sollte das Infektionsgeschehen hier eine andere Entscheidung notwendig machen, werden wir Sie rechtzeitig Anfang Dezember darüber informieren.


Zuletzt komme ich noch auf eine Maßnahme zu sprechen, die viele Grundschulkinder, ihre Eltern und Lehrkräfte intensiv beschäftigt und auch mich seit Wochen umtreibt: das Tragen der Mund-Nase-Bedeckung im Unterricht der Primarstufe. Angesichts der sehr hohen und weiterhin steigenden Inzidenzwerte in der Altersgruppe der Grundschülerinnen und Grundschüler kommen wir leider nicht umhin, die Maske auch am Sitzplatz wieder für alle Jahrgänge vorzuschreiben. Ich bedauere das sehr und hätte mir die angestrebte Einheitlichkeit in der Grundschule anders gewünscht, aber hier gilt es unbedingt, dem
Infektionsschutz Vorrang zu geben, um den Präsenzunterricht weiter zu sichern. Dafür bitte ich um Verständnis! Wir werden auch diese Entscheidung in kurzen Abständen überprüfen.


Ich wünsche uns allen, dass wir gemeinsam gut durch den Winter kommen und die Schulen von weiteren Einschränkungen verschont bleiben können! Haben Sie herzlichen Dank für Ihre Unterstützung in der Umsetzung der notwendigen Maßnahmen, Sie leisten damit einen
wichtigen Beitrag! Alles Gute für Sie und bleiben Sie gesund!


Mit freundlichen Grüßen


Grant Hendrik Tonne

Hannover, 10. November 2021

Sehr geehrte Eltern,
sehr geehrte Erziehungsberechtigte,


nicht ganz überraschend, aber dennoch besorgniserregend steigen die Infektionszahlen derzeit auch in Niedersachsen zügig an und ein Ende dieser Entwicklung ist noch nicht in
Sicht. Angesichts dieser Lage erscheinen jedwede Lockerungen der Schutzmaßnahmen zum jetzigen Zeitpunkt verfrüht. Andere Bundesländer, die z. B. die Maskenpflicht bereits aufgegeben hatten, rudern aktuell gerade zurück und verschärfen ihre Maßnahmen wieder.
Es bleibt oberste Prämisse, den Präsenzunterricht für alle zu sichern, Schulschließungen zu vermeiden und Schule als sicheren Ort zu stärken. Wir nehmen die Einschränkungen des Schulbetriebs Schritt für Schritt zurück, sobald es vertretbar ist, und haben dabei insbesondere die Jahrgänge 3 und 4 im Blick. Unser Ziel ist es, so schnell wie möglich
einheitliche Regelungen für die Grundschulen zu schaffen. Um zu verlässlichen Aussagen kommen zu können, werden wir die Lage nach den Herbstferien weiter beobachten müssen und die entsprechenden Zahlen auswerten. Gerade für den Grundschulbereich gilt es unbedingt, ein mögliches „Hin und Her“ zu vermeiden und verlässliche Regelungen zu
schaffen. Ich bitte deshalb um Verständnis und noch etwas Geduld bei all denjenigen, die sich Lockerungen bereits in der jetzigen Corona-Verordnung gewünscht hätten.


Angesichts steigender Infektionszahlen steigt in einigen Schulen auch die Sorge bezüglich des Umgangs mit den vielerorts anstehenden Elternsprechtagen. Um das Ansteckungsrisiko für alle Beteiligten nicht unnötig zu erhöhen, finden Besprechungen und Versammlungen mit
Externen deshalb grundsätzlich als 3G-Veranstaltungen statt, d. h. Sie müssen ein tagesaktuelles negatives Testergebnis vorlegen, sofern Sie nicht vollständig geimpft oder genesen sind. Die Mitbestimmung von Erziehungsberechtigten ist genau wie die regelmäßige
Kommunikation und der gegenseitige Austausch ein hohes Gut, das auch in schwierigen Zeiten nicht geschmälert werden darf. Dennoch gilt es auch hier, den Infektionsschutz für alle Beteiligten umfassend zu gewährleisten. Die 3G-Regelung gilt deshalb auch für Weihnachtsfeiern, Aufführungen u. ä. Veranstaltungen.

Über die weitere Entwicklung und sich daraus ergebende Entscheidungen und Maßnahmen werde ich Sie wie gewohnt informieren. Alles Gute für Sie und bleiben Sie gesund!


Mit freundlichen Grüßen

Grant Hendrik Tonne

Hannover, 14. Oktober 2021


Liebe Schülerinnen und Schüler,
ich hoffe, ihr hattet einen guten Start in das neue Schuljahr und freut euch nun auf die Herbstferien!
Einige von euch haben mir geschrieben, dass sie das Tragen einer Maske im Unterricht nicht gut finden. Das kann ich gut verstehen. Überhaupt sind die ganzen Corona-Regeln ja nicht wirklich toll. Die Pandemie wird uns aber leider noch eine Weile beschäftigen, deshalb müssen wir Wege finden, damit umzugehen. So lange sich immer noch zu viele Menschen mit dem Virus anstecken, ist das Tragen einer Maske ein sinnvoller Baustein, das haben viele Experten bestätigt.
Im Moment entwickeln sich die Infektionszahlen aber ganz gut, deshalb haben wir in einem ersten Schritt die Regeln für die 1. und 2. Klasse gelockert, als nächstes sind die Dritt- und Viertklässler an der Reihe. Hoffentlich klappt das schon im November.
Auch die Spucktests fanden viele von euch nicht so gut. Viele Eltern und Kinder hatten sich solche Tests gewünscht, deshalb haben wir das ausprobiert. Eure Briefe haben mir aber gezeigt, dass Spucktests doch nicht so toll sind, wie sich das einige vorgestellt hatten.
Deshalb haben wir jetzt wieder die Nasentests bestellt. Lolly-Tests gibt es gerade nicht genug zu kaufen, die reichen nicht einmal für die KiTas. Ich bin mir aber sicher, mit den
Nasentests kommt ihr zurecht, das habt ihr ja schon geübt.
Mir ist es ganz wichtig, dass Schule so „normal“ wie möglich laufen kann und ihr gemeinsam mit euren Lehrkräften, Mitschülerinnen und Mitschülern lernen könnt. Es ist aber genauso wichtig, dass ihr dort gut vor Infektionen geschützt seid und die Schule ein sicherer Ort ist.
Wir beobachten deshalb genau, wie sich die Ansteckungszahlen in den Herbstferien entwickeln und verändern die Regeln, die Schule im Moment so anders und oft anstrengend machen, sobald es möglich ist. Das verspreche ich euch!


Ich wünsche euch nun von Herzen schöne Herbstferien, erholt euch gut von den ersten Schulwochen und bleibt bitte gesund!
Mit freundlichen Grüßen

Grant Hendrik Tonne

Hannover, 14. Oktober 2021


Sehr geehrte Eltern,
sehr geehrte Erziehungsberechtigte,
bevor die Herbstferien beginnen, ist es an der Zeit, ein erstes Zwischenfazit zu ziehen.
Insgesamt können wir von einem gelungenen Start in das neue Schuljahr sprechen. Das enge „Sicherheitsnetz“ aus Infektionsschutzmaßnahmen hat uns vor größeren Ausbrüchen in den niedersächsischen Schulen und auch vor massenhaften Quarantäneanweisungen bewahrt. Die erste Etappe auf dem Weg zurück zur Normalität haben wir damit erreicht: Wir konnten Präsenzunterricht für alle Schülerinnen und Schüler anbieten, Schulen sind nicht zu Hotspots geworden.
In einer nächsten Etappe wollen wir nun die Maßnahmen, die das Lernen in der Schule nach wie vor einschränken und erschweren, schrittweise zurückfahren. Dabei gilt es auch
weiterhin gut abzuwägen, was möglich und verantwortbar erscheint. Schule muss ein sicherer Ort bleiben, der Präsenzunterricht für alle bleibt unsere oberste Prämisse. Dabei hinkt der vielzitierte Vergleich mit den Regelungen im Freizeitbereich: Schule ist und bleibt eine Pflichtveranstaltung, ob ich ins Kino, Fitnessstudio oder Restaurant gehe, entscheide ich dagegen selbst.
Es bleibt deshalb dabei, dass wir nach den Herbstferien mit Blick auf Reiserückkehrende und das Freizeitverhalten in den Ferien noch einmal sehr vorsichtig sein müssen. Wie bereits angekündigt wird deshalb in der Woche nach den Ferien täglich getestet und die MNB-Pflicht im Unterricht bleibt zunächst bestehen (Ausnahmen: Schülerinnen und Schüler Jahrgänge 1 und 2 dürfen ihre MNB am Sitzplatz abnehmen; geimpfte und genesene Personen sind weiterhin von der Testpflicht befreit).
Erfreulicherweise ermöglicht es uns das aktuelle Infektionsgeschehen aber, auch über Lockerungen im schulischen Bereich nachzudenken und die nächsten Schritte zu planen.
Sollte sich die positive Tendenz nicht wieder umkehren, werden mit Inkrafttreten der neuen Landesverordnung am 10.11.2021 weitere Schuljahrgänge auf das Tragen einer MundNase-Bedeckung am Sitzplatz verzichten können. Hier schrittweise vorzugehen und dabei
die Entwicklung der Infektionszahlen genau im Auge zu behalten, hat sich bewährt. Die genauen Informationen gehen Ihnen rechtzeitig nach den Herbstferien zu.
Für die weitere Entwicklung des Infektionsgeschehens wird auch weiterhin der Impffortschritt eine entscheidende Rolle spielen. Derzeit werden in vielen Landkreisen Impfaktionen für Schülerinnen und Schüler durch Mobile Teams vorbereitet. Auch bisher ungeimpfte Erziehungsberechtigte können dieses Angebot wahrnehmen. Ich danke allen, die dazu beitragen, dass wir hier gemeinsam einen Schritt weiterkommen.
Ihnen allen gilt mein herzlicher Dank dafür, dass Sie Ihre Kinder so gut darin unterstützen, wieder im Schulalltag anzukommen und den fortwährenden Herausforderungen der Pandemie zu stellen! Gemeinsam wird es uns gelingen, auch die nächsten Etappen auf dem Weg zu mehr Normalität zu meistern, davon bin ich fest überzeugt!
Ich wünsche Ihnen nun schöne Herbstferien, ein paar entspannte Tage und alles Gute!
Bleiben Sie gesund!
Mit freundlichen Grüßen

Grant Hendrik Tonne

Hannover, 21. September 2021

Sehr geehrte Eltern, sehr geehrte Erziehungsberechtigte,

morgen tritt eine neue Corona-Landesverordnung in Kraft, die für Schulen jedoch keine grundlegenden Veränderungen enthält. Wir halten daran fest, Präsenzunterricht für alle Schülerinnen und Schüler anzubieten, und flankieren das auch weiterhin mit umfangreichen Schutzmaßnahmen wie Impfangeboten, regelmäßigen Tests, dem bekannten Lüftungskonzept sowie dem Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen.

In letzterem Punkt bringt die neue Verordnung allerdings eine erste Leichterung mit sich. Sie betrifft zunächst die Jahrgänge 1 und 2 der Grund- und Förderschulen und ermöglicht den Jüngsten im Schulsystem, die Maske beim Einnehmen des Sitzplatzes abzunehmen. Das gilt sowohl im Unterricht wie auch bei außerunterrichtlichen Angeboten im Ganztag. Gerade für die Anfänge im Lesen- und Schreibenlernen ist die Mimik ein wichtiger Faktor. Ich freue mich daher sehr, dass dieser erste Schritt zu „weniger Maske im Unterricht“ hier nun möglich wird. Gleichzeitig arbeiten wir an weiteren Leichterungen, im nächsten Schritt für die Klassen 3 und 4, aber auch für höhere Jahrgänge.

Insbesondere für den Sekundarbereich II ist auch die Impfquote ein wichtiger Faktor.

Es bleibt dabei, dass der Schulbesuch in Niedersachsen nicht vom Impfstatus abhängen wird. Wir setzen weiterhin auf die regelmäßige Testung, nach den Herbstferien noch einmal

in täglicher Taktung für fünf Schultage, anschließend wieder 3x pro Woche. Die Tests werden weiterhin kostenfrei zur Verfügung gestellt, vollständig geimpfte oder genesene Personen unterliegen wie bisher nicht der Testpflicht.

Parallel zur neuen Corona-Landesverordnung tritt auch die neue Absonderungsverordnung des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung in Kraft.

Sie schafft einen verbindlichen Rahmen für jede und jeden Einzelnen im Umgang mit einem Infektions- oder Verdachtsfall und gibt Schulen, Erziehungsberechtigten sowie Schülerinnen und Schülern Handlungssicherheit. Folgende Aspekte der Absonderungsverordnung sind für Schulen besonders relevant:

  • Wer ein positives Selbsttest-Ergebnis erhält, begibt sich sofort in Absonderung, d. h. erbleibt zu Hause, empfängt dort keinen Besuch und meidet persönliche Kontakte (Ausnahmen gelten z. B. in medizinischen Notfällen oder bei notwendigen Arztbesuchen).
  • Er/Sie informiert die Schule und das zuständige Gesundheitsamt undlässt zur Abklärung einen PCR-Test durchführen. Außerdem legt er/sie eine Liste mitKontakten der letzten Tage an, um dem Gesundheitsamt die Nachverfolgung zuerleichtern.
  • Personen, die im selben Haushalt mit einer positiv PCR-getesteten Person leben, sowie Personen, die nach Einschätzung des zuständigen Gesundheitsamtes als engeKontaktpersonen gelten, begeben sich ebenfalls in Absonderung – es sei denn, sie sind vollständig geimpft oder genesen und haben keinerlei Symptome.
  • Das zuständige Gesundheitsamt legt im Einzelfall fest, wer als enge Kontaktperson gilt. In der Schule betrifft das in der Regel die direkten Sitznachbarn.
  • Infizierte Personen begeben sich für 14 Tage nach Bestätigung der Infektion durch einen PCR-Test in Quarantäne. Voraussetzung für die Beendigung der Quarantäne nach diesen 14 Tagen ist, dass die Person zu diesem Zeitpunkt mindestens 48 Stunden symptomfrei ist.
  • Enge Kontaktpersonen haben die Möglichkeit, die Zeit der Absonderung durch ein negatives Testergebnis zu verkürzen, sich also „freizutesten“. Für Schülerinnen und Schüler ist das bereits nach fünf Tagen durch einen Antigen-Schnelltest unter professioneller Aufsicht oder einen PCR-Test möglich. Diese Tests sind kostenlos in Testzentren, Apotheken oder Arztpraxen durchführbar. Die Bescheinigung über das negative Testergebnis muss dann der Schule vorgelegt werden, um wieder am Präsenzunterricht teilnehmen zu können. Ohne Testung ist eine Rückkehr nach 10 Tagen möglich – vorausgesetzt es liegen keine Krankheitssymptome vor.

Wir bleiben bei unserer Linie, maximale Präsenz bei maximaler Sicherheit anzubieten. Dafür behalten wir die Entwicklung des Infektionsgeschehens im Blick, um schrittweise zu Lockerungen bei den erforderlichen Maßnahmen kommen zu können. Das gilt zum einen für die Vorgaben in der Landesverordnung, zum anderen auch für den Rahmenhygieneplan.

Auch letzterer erfährt derzeit eine grundlegende Überarbeitung, um möglichst bald wieder mehr Normalität in Schule anbieten zu können.

Ihnen allen ein herzliches Dankeschön für Ihre wertvolle Unterstützung der Arbeit in den Schulen, für Ihr Engagement in den schulischen Gremien und die fürsorgliche Begleitung Ihrer Kinder! Alles Gute und bleiben Sie gesund!

Mit freundlichen Grüßen

Grant Hendrik Tonne

Hannover, 01. September 2021


Sehr geehrte Eltern,
sehr geehrte Erziehungsberechtigte,
in der vergangenen Woche haben Sie bereits erste Informationen zum Start in das neue Schuljahr erhalten. Viele Rückmeldungen haben mich dazu erreicht, so dass ich mich heute erneut an Sie wenden möchte, um einige Punkte noch einmal aufzugreifen, zu erklären und einzuordnen. Voranstellen möchte ich, dass ich die Unzufriedenheit über notwendige Maßnahmen, wie eine Mund-Nasen-Bedeckung im Unterricht, nachvollziehen kann.
Dass wir uns zum Schuljahresstart dennoch dafür entschieden haben, hat gute Gründe:
Aktuelle Zahlen zeigen, dass die vierte Welle insbesondere im Bereich der Kinder und Jugendlichen (und jungen Erwachsenen) stattfinden wird und bereits stattfindet. Die
Inzidenzen bei Kindern und Jugendlichen liegen auch in Niedersachsen aktuell leider sehr hoch. Die Infektionen dieser Altersgruppe können aufgrund der Ferien nicht in der Schule stattgefunden haben, sie werden dort aber ab Schulbeginn in besonderem Maße eine Rolle spielen, so dass Schutzmaßnahmen für Schülerinnen und Schüler gerade am Anfang zwingend erforderlich sind.
Um einen guten Start in das neue Schuljahr zu gewährleisten und die unsichere Situation hinsichtlich der Reiserückkehrer aus den Urlaubsregionen zu berücksichtigen, werden wir die Sicherheitsvorkehrungen in Schulen in den ersten Wochen nach den Sommerferien
intensivieren. Wir spannen damit ganz bewusst ein „Sicherheitsnetz“, um maximale Präsenz
bei maximaler Sicherheit anbieten zu können. Genau das ist es, was uns die Schülerinnen und Schüler mitgegeben haben – sie möchten in die Schule, alle und gemeinsam.
Mit den Testungen sollen Infektionen frühzeitig erkannt und aus der Schule herausgehalten werden. Am Anfang täglich und danach 3x pro Woche. Die Tests werden auch weiterhin kostenfrei gestellt. Geimpfte und Genesene sind weiterhin von der Testpflicht befreit, dies entspricht der Empfehlung und fachlichen Einschätzung des Landesgesundheitsamtes.

Es wird im neuen Schuljahr nicht mehr die Möglichkeit geben, Schülerinnen und Schüler allein aufgrund der Testpflicht vom Präsenzunterricht befreien zu lassen. Diese Möglichkeit steht für Kinder und Jugendliche offen, die zu den Risikogruppen laut RKI gehören und

  • in den Jahrgängen 1-6 beschult werden oder
     aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können oder
  • an deren Schule durch das Gesundheitsamt eine Infektionsschutzmaßnahme verhängt
    wurde.


Ich weise in diesem Zusammenhang darauf hin, dass weiterhin die Schulpflicht gilt und die Entscheidung darüber nicht bei Eltern und Erziehungsberechtigten liegt. In den letzten Monaten hat sich das Testen zu Hause sehr gut eingespielt, die Abläufe sind den Schülerinnen und Schülern längst vertraut und gehören zu ihrer wöchentlichen Routine. Ich bin davon überzeugt, dass sich daran auch durch die geänderte Taktung nichts ändert.
Für die ersten drei Wochen soll eine Mund-Nasen-Bedeckung auch im Unterricht getragen werden. Sie ist ein besonders wirksamer und deshalb wichtiger Baustein im Infektionsschutz.
Für Kinder unter 14 Jahren reicht eine einfache Stoffbedeckung, für ältere Kinder eine OPoder FFP2-Maske. Im Falle der Infektion einer Schülerin oder eines Schülers trägt die MNB dazu bei, eine Verbreitung des Virus einerseits einzudämmen und andererseits eine Quarantäne für die komplette Klasse zu vermeiden. Die Erfahrungen anderer Länder zeigen, was für erhebliche negative Auswirkungen es gerade auf die Kinder hat, wenn zu früh die Maske weggelassen wird und deshalb immer wieder Quarantänephasen anstehen.
Die Schulen stellen sicher, dass maskenfreie Zeiten gewährleistet sind, z. B. beim Aufenthalt im Freien, in der Frühstückspause, zur Sprachbildung oder auch zwischendurch, wenn es für die Kinder erforderlich ist. Es gilt der Grundsatz: Je jünger, desto mehr Pause! Es wird somit nicht so sein, dass die Kinder von Beginn bis zum Ende des Schultages ununterbrochen Maske tragen müssen.
Neben der Debatte um die Mund-Nasen-Bedeckung wird immer wieder auch der Einsatz von Lüftungsanlagen diskutiert. Die Entscheidung über eine Anschaffung liegt bei den Schulträgern. Das Land fördert die Anschaffung, wenn eine ordnungsgemäße Belüftung über die Fenster nicht gewährleistet ist. Hierfür sind erneut 20 Mio. Euro bereitgestellt worden, weitere Mittel werden folgen. Hier gilt es aber auch weit verbreitete Missverständnisse aufzuklären: Auch wenn das Lüften in einem Raum technisch unterstützt wird, kann auf die Fensterlüftung nicht verzichtet werden. Es bleibt dann trotzdem dabei, dass in regelmäßigen Abständen die Fenster geöffnet werden, der Einsatz von Lüftungsgeräten ist immer nur ergänzend zu sehen, nicht ersetzend. Gleiches gilt für das Tragen der Mund-NasenBedeckung. Auch das fällt nicht weg, wenn eine Luftfilteranlage o. ä. zum Einsatz kommt.


Alle Maßnahmen – das Lüften, die technische Unterstützung der Fensterlüftung, die MundNasen-Bedeckung, das regelmäßige Testen, die Handhygiene und die festen Lerngruppen – wirken wie Puzzleteile zusammen. Jede einzelne Maßnahme für sich allein genommen reicht für den Infektionsschutz nicht aus, alle zusammen sorgen aber dafür, dass Schulen sichere Orte sind und bleiben und Präsenzunterricht für alle stattfinden kann – und das ist und bleibt unser erklärtes Ziel.
Erfreulicherweise nehmen in Niedersachsen besonders viele Jugendliche ab 12 Jahren dasImpfangebot wahr und tragen so zusätzlich zur Sicherheit in den Schulen bei. Für alle, die sich kurzentschlossen ebenfalls impfen lassen möchten, läuft derzeit noch die Sonder-Impfaktion mit vielen terminfreien Angeboten quer durch Niedersachsen. Genaue Informationen, Orte und Termine finden Sie unter folgendem Link:
https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/hinweise-zur-corona-schutz-impfung-195357.html
Die aktuelle Regelung mit den oben beschriebenen Maßnahmen ist bis zum 22.09.2021 in Kraft. Wir arbeiten bereits jetzt an den nächsten Schritten. Selbstverständlich ist unser Ziel, dass wir auf die Maske im Unterricht schrittweise wieder verzichten. Angefangen bei den
Jüngsten in der Grundschule. Seien Sie versichert, dass wir genau hieran mit Nachdruck arbeiten. Wir möchten den Schülerinnen und Schülern so viel Normalität wie möglich bieten:
Das soll anfangen mit einem verlässlichen Schulbesuch, nach Möglichkeit nicht unterbrochen von Quarantäne, um dann Einschränkungen wie eine Mund-Nase-Bedeckung zurücknehmen zu können.
Hierfür bitte ich Sie um Unterstützung. Besprechen Sie die notwendigen Maßnahmen mit Ihrem Kind, machen Sie ihm Mut, wenn es unsicher ist, und begleiten Sie es liebevoll, wie nur Sie als Eltern und Erziehungsberechtigte es können! Gemeinsam werden wir auch diese Phase der Pandemie gut überstehen! Passen Sie gut auf sich auf und bleiben Sie gesund!


Mit freundlichen Grüßen

Grant Hendrik Tonne

Hannover, 01. September 2021

Liebe Schülerinnen und Schüler,

ich hoffe, ihr hattet schöne Sommerferien und freut euch jetzt auf das neue Schuljahr! Viele Kinder haben mir geschrieben, dass sie sich ein „normales“ Schuljahr wünschen – mit allem, was an schönen Dingen dazu gehört!

Damit das gelingt, müssen wir gerade am Anfang besonders vorsichtig sein, auch wenn das manchmal ein bisschen anstrengend ist. Ich bin mir aber sicher, ihr kriegt das hin! Die meisten von euch sind ja schon länger ein Schulkind. Ihr kennt längst die Regeln und könnt euren jüngeren Mitschülerinnen und Mitschülern zeigen, worauf sie achten müssen.

In den ersten Schulwochen sind die Regeln etwas strenger, als ihr sie bisher kanntet. Ihr müsst euch öfter testen und eure Maske auch im Unterricht tragen. Das liegt daran, dass wir nicht genau wissen, ob sich die Menschen während der Ferien mit dem Corona-Virus angesteckt haben. Wir wollen nicht, dass sich das Virus ausbreiten kann. Damit das gelingt, brauche ich eure Hilfe!

Eure Lehrerinnen und Lehrer werden dafür sorgen, dass ihr immer wieder „Masken-Pausen“ machen könnt, z. B. auf dem Schulhof oder in der Frühstückspause. Kein Kind muss die Maske den ganzen Schultag lang tragen! Und sobald es geht, schaffen wir die Maske im Unterricht wieder ab, das verspreche ich euch!

Alle Maßnahmen – Maske tragen, regelmäßig lüften, Hände waschen, Abstand zu anderen Klassen – helfen dabei, dass sich das Virus nicht mehr so gut ausbreiten kann. Sie wirken aber nur gemeinsam, eine Maßnahme alleine schafft das nicht.

Die Wissenschaftlerin Melanie Brinkmann hat das mit Käsescheiben erklärt, dabei steht jede Käsescheibe für eine Schutzmaßnahme. Jede einzelne Scheibe hat Löcher an unterschiedlichen Stellen, die das Virus durchlassen können. Legt man aber mehrere Scheiben übereinander, verschließen sich die Löcher und das Virus hat es schwer, den Stapel Käsescheiben zu durchdringen und sich weiter zu verbreiten. Je mehr Scheiben (=Maßnahmen), desto schwerer wird es. Es gibt auf YouTube ein spannendes Video des Helmholtz-Institutes dazu, vielleicht habt ihr Lust, euch das einmal mit euren Eltern zusammen anzusehen.

Ich wünsche euch jetzt von Herzen ein spannendes Schuljahr mit vielen schönen Momenten mit euren Mitschülerinnen und Mitschülern, euren Lehrkräften und allen anderen, die in der Schule wichtig sind! Genießt die gemeinsame Zeit, die im letzten Jahr so viele von euch vermisst haben! Alles Gute für euch und bleibt bitte gesund!

Mit freundlichen Grüßen

Grant Hendrik Tonne

Hannover, 24. August 2021


Sehr geehrte Eltern, sehr geehrte Erziehungsberechtigte,

rechtzeitig vor Schulbeginn möchte ich Sie über die Planungen für das kommende Schuljahr informieren, um Ihnen frühzeitig Planungs- und Handlungssicherheit zu geben. In den letzten Wochen haben wir hierfür die Entwicklungen bei der Infektionslage und der Impfquote sowie die Erfahrungen der anderen Bundesländer, die bereits ins neue Schuljahr gestartet sind, ausgewertet.


In Abstimmung mit dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt soll für den Schulstart grundsätzlich überall das Szenario A plus Testen, Maske, Lüften und Hygienepläne gelten, um maximale Präsenz bei maximaler Sicherheit zu ermöglichen. Das vergangene Schuljahr hat den Schülerinnen und Schülern und Ihnen als Erziehungsberechtigten sehr viel abverlangt. Mit unserem breit angelegten Aktionsplan wollen wir alle Schülerinnen und Schüler erreichen, daher gilt es auch den Präsenzbetrieb in der Schule zu schützen.

Damit dies dauerhaft gelingt, ist für den Beginn des 1. Schulhalbjahres 2021/2022 ein besonderes Sicherheitsnetz zum Schulstart geplant:

So sind nach den Ferien für die ersten sieben Schultage tägliche Testungen (02.09.21 bis 10.09.21) zu Hause vorgesehen. Anschließend wird die regelmäßige Testfrequenz von bisher zwei auf dann drei Testungen pro Woche erhöht, regelhaft am Montag, Mittwoch und Freitag.

Ausgenommen sind vollständig geimpfte und genesene Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte.

Weiterhin ist für die Dauer der Corona-Verordnung (bis zum 22.09.21) das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Gebäude und im Unterricht für alle Jahrgänge verpflichtend.

Wie in anderen Lebensbereichen (z.B. ÖPNV) müssen dabei Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahren eine medizinische Maske als Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Selbstverständlich sind wie bisher auch Tragepausen im Laufe eines Schultages vorzusehen, z.B. während der Pausen im Freien.

Wir geben den Schulen exakte Vorgaben, damit die Maske
regelmäßig abgesetzt werden kann, gleichzeitig aber maximaler Schutz gewährleistet ist. Vor allem für die Schulanfängerinnen und Schulanfänger sowie für Schülerinnen und Schüler mit Beeinträchtigungen und Unterstützungsbedarfen habe ich die Schulen um einen sensiblen Umgang mit dem Thema MNB gebeten. Dabei vertraue ich dem pädagogischen Geschick der Lehrkräfte, dass im Rahmen der allgemeinen Eingewöhnung in den Schulalltag eine gute Lösung gefunden wird.

Es gilt der Grundsatz: Je jünger, desto mehr Tragepause.


Ein landesweiter Wechsel in ein Szenario B oder C ist nicht mehr vorgesehen. Bei Infektionsausbrüchen an Schulen wird künftig das zuständige Gesundheitsamt – soweit das nötig ist – schulscharfe Infektionsschutzmaßnahmen anordnen.

Zum neuen Schuljahr wird es wiederum die Möglichkeit geben, sich vom Präsenzunterricht befreien zu lassen, wenn Schülerinnen und Schüler zur vulnerablen Personengruppe gehören und zwar immer dann, wenn

– vom Gesundheitsamt für einen bestimmten Zeitraum eine Infektionsschutzmaßnahme an der Schule verhängt wurde (für die Dauer der Maßnahme), oder
– die Schülerin oder der Schüler die Schuljahrgänge 1-6 besucht oder einen Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung in den Förderschwerpunkten geistige Entwicklung, körperlich und motorische Entwicklung oder Hören und Sehen aufweist, oder
– Schülerinnen und Schüler sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können.

Das entsprechende Formular für einen Antrag wird heute an die Schulen übersandt. Auch Hinweise, was Sie bei der Rückkehr von Auslandsreisen beachten müssen, werden Sie von den Schulen bekommen. Ich bitte Sie im Interesse der gesamten Schulgemeinschaft darum, sich hieran auch sehr eng zu orientieren.

Zur Bewältigung der Pandemie spielt die Impfung eine zentrale Rolle. Mit der Erklärung der STIKO vom 16.08.2021 liegt nun auch eine ausdrückliche Impfempfehlung des Expertengremiums zu Gunsten aller 12- bis 17-jährigen Kinder und Jugendlichen vor. Die Schulen sind ein wichtiger
Schlüssel für die Impfkampagne, da junge Menschen erreicht, informiert und bestenfalls für eine Impfung motiviert werden können. Vom 30.08. – 06.09.2021 wird in vielen Impfzentren des Landes eine besondere Aktion zur Impfung junger Menschen initiiert. Zusätzlich stehen die
niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte für Impfungen zur Verfügung.

Weiterführende Informationen erhalten Sie unter
https://www.ms.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/presseinformationen/landesweiteimpfaktionen-fur-junge-menschen-ab-12-jahren-203480.html .


Bis zum Schulstart wünsche ich Ihnen und Ihren Familien noch schöne Sommerferien.

Alles Gute für Sie und bleiben Sie bitte gesund!

Mit freundlichen Grüßen

Grant Hendrik Tonne

Hannover, 20. Juli 2021


Sehr geehrte Eltern,
sehr geehrte Erziehungsberechtigte,


wenn ein Schuljahr endet – und noch dazu so ein ungewöhnliches, in besonderem Maße herausforderndes wie dieses -, dann ist es an der Zeit für ein Resümee. In zahlreichen Gesprächen, vielen Briefen und Mails sowie bei Besuchen vor Ort in den Schulen haben mir Schulleitungen, Lehrkräfte, Eltern sowie Schülerinnen und Schüler von ihren Eindrücken und Erfahrungen berichtet und mir differenzierte Rückmeldungen zum vergangenen Jahr gegeben. Sie alle haben damit einen wertvollen Beitrag zu unseren Überlegungen für das kommende Schuljahr geleistet, dafür bedanke ich mich herzlich.


Am Freitag der letzten Woche haben sich darüber hinaus Schulleitungen verschiedener Schulformen mit unserem Ministerpräsidenten Stephan Weil ausgetauscht. Ich durfte diese Gesprächsrunde moderieren und bin nachhaltig beeindruckt von den guten Ideen, den klaren Vorstellungen zur Schule der Zukunft und vor allem von dem großen Engagement im Sinne der Kinder und Jugendlichen in Niedersachsen. Wir werten diese Runde jetzt aus
und werden daraus weitere Ableitungen für unsere Arbeit treffen.


Das gilt auch für die Ergebnisse der – nicht weniger eindrucksvollen – Schüler:innenkonferenzen, die in den letzten Wochen stattgefunden haben. Statt einer Konferenz wie ursprünglich geplant waren es schlussendlich dreizehn Runden mit etwa 300 überaus motivierten Schülerinnen und Schülern aller Schulformen ab Klasse 5. Die Anmeldezahlen
waren überwältigend, noch beeindruckender waren aber die Beiträge der Jugendlichen, die ihre Ideen zu einer guten Bildung der Zukunft selbstbewusst und sehr differenziert
vortrugen und sich darüber mit den anderen Teilnehmenden austauschten. Diese Diskussionsrunden waren und sind eine große Bereicherung meiner Arbeit, hatte ich so
doch die Möglichkeit, ganz direkt und quasi „aus erster Hand“ Antworten auf die Fragen „Wie geht es Kindern und Jugendlichen jetzt?“ und „Was wünschen sich Schülerinnen und Schüler für die Zukunft?“ zu erhalten. Die Ergebnisse der Schüler:innenkonferenzen werden in den nächsten Tagen auf der Website www.bildung2040.de zu sehen sein.


Bei aller Vielfalt der angesprochenen Themen, Wünsche und Ideen in den Gesprächen und Zuschriften wurde doch immer wieder deutlich, welchen Wert Schule gerade als sozialer Ort hat und wie wichtig Präsenzunterricht und gemeinsames Lernen ist. Schule ist eben weit mehr als Wissenserwerb – das zieht sich wie ein „roter Faden“ durch die Debatte und ist deshalb auch Grundlage für unser Aktionsprogramm „Startklar in die Zukunft“. Auch die Idee, in der Umsetzung des Programms den Schulen vor Ort möglichst viel Flexibilität und Spielraum zu geben und bedarfsgerechte und passgenaue Lösungen zu ermöglichen, ist eine Ableitung aus den Rückmeldungen, die wir von Ihnen erhalten haben.


Wir arbeiten aktuell mit Hochdruck an der Umsetzung der Rahmenbedingungen des Programms. Dafür gilt es u. a. Erlasse und Förderrichtlinien zu erstellen, Vergabe- und
Stellenbesetzungsverfahren durchzuführen. Gleichzeitig behalten wir das Infektionsgeschehen im Blick und beraten uns regelmäßig mit Fachleuten über die erforderlichen Maßnahmen für einen sicheren Schulbetrieb im kommenden Schuljahr. Wir setzen weiterhin auf Präsenzunterricht im Szenario A, das bleibt unser erklärtes Ziel.
Dafür ist es wichtig, dass sich sehr viele Menschen impfen lassen. Die steigenden Infektionszahlen gerade bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen sind dabei durchaus
besorgniserregend. Eine Impfung schützt nicht nur vor einem schweren Krankheitsverlauf nach Covid-19-Infektion, sondern mindert auch das Risiko, andere Personen anzustecken.
Jede Impfung trägt also dazu bei, dass das Leben für alle wieder ein bisschen einfacher und „normaler“ werden kann. Weil das Impfangebot für Jugendliche ab 12 Jahren so gut
genutzt wurde, wird es verlängert. Ab sofort ist es im Impfzentrum auch ohne Termin möglich, geimpft zu werden. Die Wahl des Impfzentrums ist dabei nicht abhängig vom
Wohnort. Um schnell und verlässlich zu einer Impfung zu kommen, ist aber auch weiterhin die Terminvereinbarung über die Hotline 0800 99 88 665 möglich.


Ich wünsche Ihnen nun von Herzen schöne und erholsame Sommerferien! Lassen Sie ein wenig „die Seele baumeln“, tanken Sie Kraft und Energie wieder auf und genießen Sie die freie Zeit nach diesem anstrengenden und entbehrungsreichen Jahr! Für Ihre engagierte Hilfe und Unterstützung danke ich Ihnen herzlich, ich weiß das wirklich sehr zu schätzen!


Alles Gute für Sie und bleiben Sie bitte gesund!


Mit freundlichen Grüßen

Grant Hendrik Tonne

 Hannover, 22. Juni 2021

Sehr geehrte Eltern,
sehr geehrte Erziehungsberechtigte,


ein besonderes Schuljahr geht zu Ende, in einem Monat beginnen die Sommerferien. Die Infektionszahlen sind überall sehr niedrig. Das ist gut so, es heißt aber nicht, dass das Corona-Virus verschwunden ist. Wir wissen noch nicht, welche Auswirkungen die DeltaVariante haben wird. Deshalb bleiben wir vorsichtig und beobachten genau, wie sich die Lage weiter entwickelt.
Für den Start in das neue Schuljahr planen wir im Moment so:
Es gilt weiter der Stufenplan. Er gibt an, welche Maßnahme wann gilt.
In Bussen und Bahnen muss weiter eine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden.
Auch in der Schule wird in bestimmten Bereichen weiter eine Mund-NaseBedeckung getragen – je nach Infektionslage auch im Unterricht.
Bis Ende September gilt weiter die Testpflicht. Vollständig geimpfte und genesene Personen sind davon ausgenommen.
Schülerinnen und Schüler, für die die Testpflicht gilt, können bis Ende September vom Präsenzunterricht befreit werden.
Es gelten weiter die Regeln des Rahmen-Hygieneplans. Er wird regelmäßig überarbeitet und angepasst.


Die STIKO empfiehlt bisher noch nicht die Impfung für alle Jugendliche zwischen 12 und 16.
Auch der vom Bundesgesundheitsminister zugesagte zusätzliche Impfstoff wird nicht geliefert. Deshalb kann die geplante Impfaktion für Schülerinnen und Schüler nicht stattfinden. Es kann aber sein, dass die STIKO ihre Meinung noch ändert, das behalten wir im Blick. Eltern können ihr Kind aber schon jetzt für eine Impfung anmelden, wenn sie das möchten. Informationen dazu schicken wir mit, den Text in anderen Sprachen finden Sie hier:
Schule in Corona-Zeiten: Das gilt aktuell | Nds. Kultusministerium (niedersachsen.de)


Ich denke, es wird deutlich: Corona ist noch da, die Pandemie ist noch nicht überwunden.
Schülerinnen und Schüler, aber auch Lehrkräfte sowie schulische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter brauchen Zeit, um wieder im „Normalbetrieb“ anzukommen. Nach einem so ungewöhnlichen Schuljahr kann man nicht einfach wieder „zur Tagesordnung übergehen“.
Viele von Ihnen haben mir geschrieben, dass sie das genau so sehen.
Wir nehmen diese Einschätzung der Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern sehr ernst und bereiten deshalb einen Aktionsplan mit vielen Maßnahmen vor. Nächste Woche erhalten Sie genauere Informationen dazu. Die wichtigsten Eckpunkte vorab:
Es geht um alle Kinder und Jugendlichen.
Wir unterstützen das Lernen, aber auch die Gesundheit und die Gemeinschaft.
Die Schulen können auswählen, was für ihre Schülerinnen und Schüler gut und geeignet ist.
Dafür erhalten sie personelle und finanzielle Unterstützung.
Wir passen die Vorgaben für Klassenarbeiten, Prüfungen, Stundenpläne usw. an.


Ich wünsche Ihnen viel Kraft und Energie für den „Endspurt“ bis zu den Sommerferien! Alles
Gute und bleiben Sie bitte gesund!
Mit freundlichen Grüßen

Grant Hendrik Tonne

20.06.2021

Pressemitteilung vom Kultusministerium vom 18.06.2021

Niedersachsen lockert Maßnahmen an Schulen: Keine Maskenpflicht mehr auf Schulhöfen – Niedersachsens Kultusminister Tonne: „Wir holen wieder ein Stück mehr Normalität in die Schulen“

Ab sofort gilt an den niedersächsischen Schulen auf dem Außengelände einschließlich Pausenhöfen keine Maskenpflicht mehr. Das hat das Niedersächsische Kultusministerium am gestrigen Donnerstag (17. Juni 2021) den Schulen in einer Rundverfügung zur Maskenpflicht, 17.06.2021 Rundverfügung mitgeteilt.

Die Änderung betrifft ausschließlich das Freigelände. Nach wie vor gilt in Innenbereichen, in denen sich Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Kohorten und weitere Personen begegnen können, Maskenpflicht. Dazu zählen z. B. Flure, Treppenhäuser und Toiletten.

Kultusminister Grant Hendrik Tonne erklärt dazu: „Mit Blick auf die inzwischen landesweit niedrigen Corona-Inzidenzwerte können wir die Schutzmaßnahmen auch in den Schulen ein wenig lockern und so wieder ein Stück mehr Normalität in die Schulen holen. Das ist sicher auch bei den aktuellen Temperaturen eine Erleichterung für viele. Zugleich appelliere ich aber an alle in den Schulen, nicht nachlässig zu werden – das Virus ist noch da. Möglich ist der Lockerungsschritt dennoch, weil nach wie vor unsere sonstigen bewährten Maßnahmen wie die Pflicht zu regelmäßigen Selbsttests, Maskenpflicht in bestimmten Innenbereichen und ein weitreichender Rahmen-Hygieneplan gelten.“

Mit der aktuellen Rundverfügung wird außerdem konkretisiert, unter welchen Bedingungen Elternabende und Veranstaltungen ähnlicher Mitwirkungsgremien in Schulen stattfinden können.

Danach ist kein Nachweis eines negativen Corona-Schnelltests erforderlich, wenn die Teilnehmerinnen und Teilnehmer voraussichtlich ausschließlich Kontakt zu anderen aus ihrer Gruppe haben werden. Grundsätzlich müssen die Vorgaben des Rahmen-Hygieneplans beachtet werde.

Großenkneten, 03.06.2021

Liebe Eltern,

erfreulicherweise ist der Inzidenzwert in dieser Woche weiterhin stabil unter 50 geblieben, so dass wir am Montag, 07.06.2021 in das Szenario A starten können!  Das bedeutet, alle Kinder kommen ab Montag wieder jeden Tag in die Schule.

Dennoch bleiben viele Hygienevorschriften weiterhin erhalten: Dort, wo das Abstandsgebot nicht eingehalten werden kann, müssen Mund-Nasen-Bedeckungen getragen werden. Die Pausenzeiten bleiben versetzt, auch die räumliche Aufteilung des Schulgeländes bleibt erhalten, da sich die einzelnen Klassen nicht mischen dürfen.

Weiterhin müssen die Kinder zweimal wöchentlch vor Schulbeginn zuhause getestet werden. Dieses erfolgt immer montags und mittwochs. Sollte Ihr Kind an diesen Tagen nicht in der Schule sein, testen Sie es bitte am darauffolgenden Schultag.

Auch für Sie, liebe Eltern, gilt weiterhin: Das Schulgelände darf nur mit negativem Test betreten werden.

Wir freuen uns schon auf einen lebendigen Neustart mit allen Kindern!

Herzliche Grüße und ein schönes sonniges Wochenende

Anja Adler

28.05.2021

Liebe Eltern,

hier eine kurze Mitteilung zum bevorstehenden Wechsel von Szenario B in Szenario A.

Am Montag, 31.05.2021, wird der Landkreis Oldenburg hierzu eine Allgemeinverfügung erlassen. Für den Anfang der nächsten Woche ist auch eine Rundverfügung der Landesschulbehörde angekündigt. Erst danach können wir Genaueres sagen und festlegen.

Fest steht: Der Unterricht in Szenario A beginnt im Landkreis Oldenburg nicht, wie teilweise in den Medien publiziert wurde, am Montag 31.05.2021. Aus schulorganisatorischen Gründen beginnen wir auch nicht am Mittwoch, 02.06.2021.

Wenn die Voraussetzungen für einen Wechsel gegeben sind, startet der Unterricht in Szenario A, also täglich mit allen Schülerinnen und Schülern, an der GS Großenkneten frühestens am Montag, 07.06.2021. 

Hannover, 17. Dezember 2021


Sehr geehrte Eltern,
sehr geehrte Erziehungsberechtigte,
ein weiteres „Corona-Jahr“ neigt sich dem Ende zu und wir befinden uns immer noch mitten in
der Pandemie – zwar mit veränderten Vorzeichen als 2020, dafür mit immer neuen
Herausforderungen. Wir hätten uns dieses Jahr wohl alle anders gewünscht. Gerade Familien
verlangt die Pandemie so einiges ab. Die Betreuung der Kinder in Phasen des Distanz- und
Wechselunterrichts mit der eigenen Berufstätigkeit unter einen Hut zu bringen, das hat viele
Eltern im ersten Halbjahr 2021 an die Grenzen der Belastbarkeit und darüber hinaus gebracht.
Ich weiß auch, dass sich viele Eltern Sorgen um die Entwicklung ihrer Kinder machen: Die
lange Zeit im Lockdown hat überall Spuren hinterlassen.
Erfreulicherweise ist es uns nach den Sommerferien gelungen, den Präsenzunterricht für alle
Schülerinnen und Schüler zu sichern. Durch das konsequente Tragen von Mund-NaseBedeckungen und die Einführung von ABIT (Anlassbezogenes intensiviertes Testen) konnten
zudem die Quarantäneanordnungen für Mitschülerinnen und Mitschüler deutlich verringert
werden. Das entlastet nicht nur die Familien, sondern gibt vor allem Kindern und Jugendlichen
ein Stück Normalität zurück. Der direkte Kontakt zu Mitschülerinnen und Mitschülern, zu
Lehrkräften, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist eben auch durch noch so guten
Distanzunterricht nicht vollständig zu ersetzen, das hat uns das vergangene Jahr deutlich vor
Augen geführt. Schule ist eben weit mehr als Wissenserwerb, sie ist in erster Linie ein sozialer
Ort, ein Ort, an dem voneinander und miteinander gelernt wird. Daher kämpfen wir mit
Nachdruck für so viel Normalität wie möglich.
Ich freue mich daher sehr darüber, dass Kinder und Jugendliche wieder gemeinsam in der
Schule lernen können. Dass das gelingt, liegt in erster Linie an der gewissenhaften und
verantwortungsvollen Umsetzung der notwendigen Maßnahmen vor Ort in den Schulen und
im Elternhaus. Alle Beteiligten – nicht zuletzt die Schülerinnen und Schüler – leisten damit den
entscheidenden Beitrag, dass Schulen möglichst sichere Orte sind und Präsenzunterricht
überhaupt angeboten werden kann!
2
Bedanken möchte ich mich bei Ihnen auch dafür, dass Sie Ihre Kinder so gut durch die Krise
begleiten, dass Sie ihnen Mut machen und ihnen dabei helfen, gesund durch die Pandemie
zu kommen! Wir werden auch im kommenden Jahr für die bestmögliche Bildung für Kinder,
Jugendliche und junge Erwachsene in Niedersachsen streiten und ich freue mich, dabei auch
weiterhin auf Ihre Unterstützung zählen zu können!
Ihnen allen wünsche ich nun eine schöne Weihnachtszeit, erholsame Festtage im Kreise Ihrer
Lieben und einen guten Start in ein – hoffentlich etwas ruhigeres – neues Jahr! Alles Gute für
Sie und bleiben Sie gesund!
Mit freundlichen Grüßen

Hannover, 17. Dezember 2021


Sehr geehrte Eltern,
sehr geehrte Erziehungsberechtigte,
ein weiteres „Corona-Jahr“ neigt sich dem Ende zu und wir befinden uns immer noch mitten in
der Pandemie – zwar mit veränderten Vorzeichen als 2020, dafür mit immer neuen
Herausforderungen. Wir hätten uns dieses Jahr wohl alle anders gewünscht. Gerade Familien
verlangt die Pandemie so einiges ab. Die Betreuung der Kinder in Phasen des Distanz- und
Wechselunterrichts mit der eigenen Berufstätigkeit unter einen Hut zu bringen, das hat viele
Eltern im ersten Halbjahr 2021 an die Grenzen der Belastbarkeit und darüber hinaus gebracht.
Ich weiß auch, dass sich viele Eltern Sorgen um die Entwicklung ihrer Kinder machen: Die
lange Zeit im Lockdown hat überall Spuren hinterlassen.
Erfreulicherweise ist es uns nach den Sommerferien gelungen, den Präsenzunterricht für alle
Schülerinnen und Schüler zu sichern. Durch das konsequente Tragen von Mund-NaseBedeckungen und die Einführung von ABIT (Anlassbezogenes intensiviertes Testen) konnten
zudem die Quarantäneanordnungen für Mitschülerinnen und Mitschüler deutlich verringert
werden. Das entlastet nicht nur die Familien, sondern gibt vor allem Kindern und Jugendlichen
ein Stück Normalität zurück. Der direkte Kontakt zu Mitschülerinnen und Mitschülern, zu
Lehrkräften, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist eben auch durch noch so guten
Distanzunterricht nicht vollständig zu ersetzen, das hat uns das vergangene Jahr deutlich vor
Augen geführt. Schule ist eben weit mehr als Wissenserwerb, sie ist in erster Linie ein sozialer
Ort, ein Ort, an dem voneinander und miteinander gelernt wird. Daher kämpfen wir mit
Nachdruck für so viel Normalität wie möglich.
Ich freue mich daher sehr darüber, dass Kinder und Jugendliche wieder gemeinsam in der
Schule lernen können. Dass das gelingt, liegt in erster Linie an der gewissenhaften und
verantwortungsvollen Umsetzung der notwendigen Maßnahmen vor Ort in den Schulen und
im Elternhaus. Alle Beteiligten – nicht zuletzt die Schülerinnen und Schüler – leisten damit den
entscheidenden Beitrag, dass Schulen möglichst sichere Orte sind und Präsenzunterricht
überhaupt angeboten werden kann!
2
Bedanken möchte ich mich bei Ihnen auch dafür, dass Sie Ihre Kinder so gut durch die Krise
begleiten, dass Sie ihnen Mut machen und ihnen dabei helfen, gesund durch die Pandemie
zu kommen! Wir werden auch im kommenden Jahr für die bestmögliche Bildung für Kinder,
Jugendliche und junge Erwachsene in Niedersachsen streiten und ich freue mich, dabei auch
weiterhin auf Ihre Unterstützung zählen zu können!
Ihnen allen wünsche ich nun eine schöne Weihnachtszeit, erholsame Festtage im Kreise Ihrer
Lieben und einen guten Start in ein – hoffentlich etwas ruhigeres – neues Jahr! Alles Gute für
Sie und bleiben Sie gesund!
Mit freundlichen Grüßen

16.12.2021


Informationen für Eltern und Erziehungsberechtigte zur Impfung von Schülerinnen und Schülern
im Alter von 5 bis 11 Jahren gegen SARSCoV2

Derzeit sind die Infektionszahlen landesweit immer noch auf einem hohen Niveau. Vor dem Hintergrund der dominan-
ten DeltaVariante des SARSCoV2 Virus und der neu aufgetretenen Omikron Variante ist es daher weiterhin erforder-
lich, die vielfältigen Überlegungen zum Infektionsschutz konsequent fortzuführen. Impfen ist der wirksamste Weg, sich
selbst gegen eine COVID19Infektion und eine mögliche schwere Erkrankung sowie eine Ansteckung im Familienkreis
zu schützen.

Die European Medicines Agency (EMA) hat den Impfstoff von Biontech/Pfizer in der EU für die Altersgruppe der 5 bis 11
jährigen Personen bereits zugelassen.

Die Ständige Impfkommission (STIKO), ein unabhängiges Gremium von Expertinnen und Experten, das Impfempfehlun-
gen in Deutschland auf wissenschaftlicher Basis ausspricht, hat eine Impfempfehlung für Kinder im Alter von 5 bis 11
Jahren ausgesprochen. Danach wird die Impfung für diese Altersgruppe insbesondere für Kinder mit Vorerkrankungen
und mit vulnerablen Angehörigen empfohlen. Darüber hinaus sollen aber auch Impfungen für Kinder von 511 Jahren
möglich sein, wenn die Eltern dieses wünschen und nachdem eine ärztliche Aufklärung zur COVID 19Schutzimpfung
stattgefunden hat. Derzeit läuft zu dieser Empfehlung das vorgeschriebene Stellungnahmeverfahren bei den Bundeslän-
dern und den beteiligten Fachkreisen.

Vor dem Hintergrund des Wunsches vieler Eltern und Erziehungsberechtigter nach konsequent planbarem Kita und
Schulbesuch für alle Kinder und Jugendlichen und damit auch für die Planbarkeit des Lebensalltags aller Familien erhal-
ten Sie im Folgenden einige Informationen, die geeignet sind, Sie bei der Entscheidungsfindung im Hinblick auf eine
mögliche Impfung Ihrer Kinder zu unterstützen.

Weitergehende Informationen im Hinblick auf die Empfehlungen der STIKO finden Sie auf der Homepage des
Robert
KochInstituts (RKI)
. Auf der Homepage des RKI erhalten Sie auch Hintergrundinformationen zum Thema Impfung ge-
gen SARSCoV2
. Diese Informationen zum Impfen, inklusive der Erklärung der verschiedenen Impfstoffe, stehen dort
auch in mehreren Übersetzungen und in leichter Sprache bereit.

Die Entscheidung, ob Ihr Kind geimpft werden soll oder nicht, liegt ganz allein bei Ihnen als Erziehungsberechtigten.
Kinder und Jugendärztinnen und ärzte werden Sie in dieser Frage sicherlich gerne beraten.

Sollten Sie sich für eine Impfung entscheiden, wenden Sie sich bitte in erster Linie an Kinder und Jugendärztinnen und
ärzte, durch die diese Impfungen vorrangig durchgeführt werden sollen. Darüber hinaus haben viele Kommunen in Nie-
dersachsen bereits Mobile Impfteams mit Kinder und Jugendmedizinerinnen und medizinern zusammengestellt, die
spezielle Impfaktionen für 511Jährige anbieten. Auch auf dem Impfportal Niedersachsen können Sie Termine für Kin-
derimpfungen buchen, sofern die Kommunen dieses Portal zur Terminplanung nutzen. Viele Kommunen bieten Ter-
mine auch direkt auf ihrer Homepage an. Nähere Informationen dazu erhalten Sie auf der Homepage Ihrer Kommune
oder auf
https://impfenschuetzentesten.de/impfen/ sowie über die Impfhotline unter der Telefonnummer
0800/9988665.

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