Corona

Hannover, 14. Oktober 2021


Liebe Schülerinnen und Schüler,
ich hoffe, ihr hattet einen guten Start in das neue Schuljahr und freut euch nun auf die Herbstferien!
Einige von euch haben mir geschrieben, dass sie das Tragen einer Maske im Unterricht nicht gut finden. Das kann ich gut verstehen. Überhaupt sind die ganzen Corona-Regeln ja nicht wirklich toll. Die Pandemie wird uns aber leider noch eine Weile beschäftigen, deshalb müssen wir Wege finden, damit umzugehen. So lange sich immer noch zu viele Menschen mit dem Virus anstecken, ist das Tragen einer Maske ein sinnvoller Baustein, das haben viele Experten bestätigt.
Im Moment entwickeln sich die Infektionszahlen aber ganz gut, deshalb haben wir in einem ersten Schritt die Regeln für die 1. und 2. Klasse gelockert, als nächstes sind die Dritt- und Viertklässler an der Reihe. Hoffentlich klappt das schon im November.
Auch die Spucktests fanden viele von euch nicht so gut. Viele Eltern und Kinder hatten sich solche Tests gewünscht, deshalb haben wir das ausprobiert. Eure Briefe haben mir aber gezeigt, dass Spucktests doch nicht so toll sind, wie sich das einige vorgestellt hatten.
Deshalb haben wir jetzt wieder die Nasentests bestellt. Lolly-Tests gibt es gerade nicht genug zu kaufen, die reichen nicht einmal für die KiTas. Ich bin mir aber sicher, mit den
Nasentests kommt ihr zurecht, das habt ihr ja schon geübt.
Mir ist es ganz wichtig, dass Schule so „normal“ wie möglich laufen kann und ihr gemeinsam mit euren Lehrkräften, Mitschülerinnen und Mitschülern lernen könnt. Es ist aber genauso wichtig, dass ihr dort gut vor Infektionen geschützt seid und die Schule ein sicherer Ort ist.
Wir beobachten deshalb genau, wie sich die Ansteckungszahlen in den Herbstferien entwickeln und verändern die Regeln, die Schule im Moment so anders und oft anstrengend machen, sobald es möglich ist. Das verspreche ich euch!


Ich wünsche euch nun von Herzen schöne Herbstferien, erholt euch gut von den ersten Schulwochen und bleibt bitte gesund!
Mit freundlichen Grüßen

Grant Hendrik Tonne

Hannover, 14. Oktober 2021


Sehr geehrte Eltern,
sehr geehrte Erziehungsberechtigte,
bevor die Herbstferien beginnen, ist es an der Zeit, ein erstes Zwischenfazit zu ziehen.
Insgesamt können wir von einem gelungenen Start in das neue Schuljahr sprechen. Das enge „Sicherheitsnetz“ aus Infektionsschutzmaßnahmen hat uns vor größeren Ausbrüchen in den niedersächsischen Schulen und auch vor massenhaften Quarantäneanweisungen bewahrt. Die erste Etappe auf dem Weg zurück zur Normalität haben wir damit erreicht: Wir konnten Präsenzunterricht für alle Schülerinnen und Schüler anbieten, Schulen sind nicht zu Hotspots geworden.
In einer nächsten Etappe wollen wir nun die Maßnahmen, die das Lernen in der Schule nach wie vor einschränken und erschweren, schrittweise zurückfahren. Dabei gilt es auch
weiterhin gut abzuwägen, was möglich und verantwortbar erscheint. Schule muss ein sicherer Ort bleiben, der Präsenzunterricht für alle bleibt unsere oberste Prämisse. Dabei hinkt der vielzitierte Vergleich mit den Regelungen im Freizeitbereich: Schule ist und bleibt eine Pflichtveranstaltung, ob ich ins Kino, Fitnessstudio oder Restaurant gehe, entscheide ich dagegen selbst.
Es bleibt deshalb dabei, dass wir nach den Herbstferien mit Blick auf Reiserückkehrende und das Freizeitverhalten in den Ferien noch einmal sehr vorsichtig sein müssen. Wie bereits angekündigt wird deshalb in der Woche nach den Ferien täglich getestet und die MNB-Pflicht im Unterricht bleibt zunächst bestehen (Ausnahmen: Schülerinnen und Schüler Jahrgänge 1 und 2 dürfen ihre MNB am Sitzplatz abnehmen; geimpfte und genesene Personen sind weiterhin von der Testpflicht befreit).
Erfreulicherweise ermöglicht es uns das aktuelle Infektionsgeschehen aber, auch über Lockerungen im schulischen Bereich nachzudenken und die nächsten Schritte zu planen.
Sollte sich die positive Tendenz nicht wieder umkehren, werden mit Inkrafttreten der neuen Landesverordnung am 10.11.2021 weitere Schuljahrgänge auf das Tragen einer MundNase-Bedeckung am Sitzplatz verzichten können. Hier schrittweise vorzugehen und dabei
die Entwicklung der Infektionszahlen genau im Auge zu behalten, hat sich bewährt. Die genauen Informationen gehen Ihnen rechtzeitig nach den Herbstferien zu.
Für die weitere Entwicklung des Infektionsgeschehens wird auch weiterhin der Impffortschritt eine entscheidende Rolle spielen. Derzeit werden in vielen Landkreisen Impfaktionen für Schülerinnen und Schüler durch Mobile Teams vorbereitet. Auch bisher ungeimpfte Erziehungsberechtigte können dieses Angebot wahrnehmen. Ich danke allen, die dazu beitragen, dass wir hier gemeinsam einen Schritt weiterkommen.
Ihnen allen gilt mein herzlicher Dank dafür, dass Sie Ihre Kinder so gut darin unterstützen, wieder im Schulalltag anzukommen und den fortwährenden Herausforderungen der Pandemie zu stellen! Gemeinsam wird es uns gelingen, auch die nächsten Etappen auf dem Weg zu mehr Normalität zu meistern, davon bin ich fest überzeugt!
Ich wünsche Ihnen nun schöne Herbstferien, ein paar entspannte Tage und alles Gute!
Bleiben Sie gesund!
Mit freundlichen Grüßen

Grant Hendrik Tonne

Hannover, 21. September 2021

Sehr geehrte Eltern, sehr geehrte Erziehungsberechtigte,

morgen tritt eine neue Corona-Landesverordnung in Kraft, die für Schulen jedoch keine grundlegenden Veränderungen enthält. Wir halten daran fest, Präsenzunterricht für alle Schülerinnen und Schüler anzubieten, und flankieren das auch weiterhin mit umfangreichen Schutzmaßnahmen wie Impfangeboten, regelmäßigen Tests, dem bekannten Lüftungskonzept sowie dem Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen.

In letzterem Punkt bringt die neue Verordnung allerdings eine erste Leichterung mit sich. Sie betrifft zunächst die Jahrgänge 1 und 2 der Grund- und Förderschulen und ermöglicht den Jüngsten im Schulsystem, die Maske beim Einnehmen des Sitzplatzes abzunehmen. Das gilt sowohl im Unterricht wie auch bei außerunterrichtlichen Angeboten im Ganztag. Gerade für die Anfänge im Lesen- und Schreibenlernen ist die Mimik ein wichtiger Faktor. Ich freue mich daher sehr, dass dieser erste Schritt zu „weniger Maske im Unterricht“ hier nun möglich wird. Gleichzeitig arbeiten wir an weiteren Leichterungen, im nächsten Schritt für die Klassen 3 und 4, aber auch für höhere Jahrgänge.

Insbesondere für den Sekundarbereich II ist auch die Impfquote ein wichtiger Faktor.

Es bleibt dabei, dass der Schulbesuch in Niedersachsen nicht vom Impfstatus abhängen wird. Wir setzen weiterhin auf die regelmäßige Testung, nach den Herbstferien noch einmal

in täglicher Taktung für fünf Schultage, anschließend wieder 3x pro Woche. Die Tests werden weiterhin kostenfrei zur Verfügung gestellt, vollständig geimpfte oder genesene Personen unterliegen wie bisher nicht der Testpflicht.

Parallel zur neuen Corona-Landesverordnung tritt auch die neue Absonderungsverordnung des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung in Kraft.

Sie schafft einen verbindlichen Rahmen für jede und jeden Einzelnen im Umgang mit einem Infektions- oder Verdachtsfall und gibt Schulen, Erziehungsberechtigten sowie Schülerinnen und Schülern Handlungssicherheit. Folgende Aspekte der Absonderungsverordnung sind für Schulen besonders relevant:

  • Wer ein positives Selbsttest-Ergebnis erhält, begibt sich sofort in Absonderung, d. h. erbleibt zu Hause, empfängt dort keinen Besuch und meidet persönliche Kontakte (Ausnahmen gelten z. B. in medizinischen Notfällen oder bei notwendigen Arztbesuchen).
  • Er/Sie informiert die Schule und das zuständige Gesundheitsamt undlässt zur Abklärung einen PCR-Test durchführen. Außerdem legt er/sie eine Liste mitKontakten der letzten Tage an, um dem Gesundheitsamt die Nachverfolgung zuerleichtern.
  • Personen, die im selben Haushalt mit einer positiv PCR-getesteten Person leben, sowie Personen, die nach Einschätzung des zuständigen Gesundheitsamtes als engeKontaktpersonen gelten, begeben sich ebenfalls in Absonderung – es sei denn, sie sind vollständig geimpft oder genesen und haben keinerlei Symptome.
  • Das zuständige Gesundheitsamt legt im Einzelfall fest, wer als enge Kontaktperson gilt. In der Schule betrifft das in der Regel die direkten Sitznachbarn.
  • Infizierte Personen begeben sich für 14 Tage nach Bestätigung der Infektion durch einen PCR-Test in Quarantäne. Voraussetzung für die Beendigung der Quarantäne nach diesen 14 Tagen ist, dass die Person zu diesem Zeitpunkt mindestens 48 Stunden symptomfrei ist.
  • Enge Kontaktpersonen haben die Möglichkeit, die Zeit der Absonderung durch ein negatives Testergebnis zu verkürzen, sich also „freizutesten“. Für Schülerinnen und Schüler ist das bereits nach fünf Tagen durch einen Antigen-Schnelltest unter professioneller Aufsicht oder einen PCR-Test möglich. Diese Tests sind kostenlos in Testzentren, Apotheken oder Arztpraxen durchführbar. Die Bescheinigung über das negative Testergebnis muss dann der Schule vorgelegt werden, um wieder am Präsenzunterricht teilnehmen zu können. Ohne Testung ist eine Rückkehr nach 10 Tagen möglich – vorausgesetzt es liegen keine Krankheitssymptome vor.

Wir bleiben bei unserer Linie, maximale Präsenz bei maximaler Sicherheit anzubieten. Dafür behalten wir die Entwicklung des Infektionsgeschehens im Blick, um schrittweise zu Lockerungen bei den erforderlichen Maßnahmen kommen zu können. Das gilt zum einen für die Vorgaben in der Landesverordnung, zum anderen auch für den Rahmenhygieneplan.

Auch letzterer erfährt derzeit eine grundlegende Überarbeitung, um möglichst bald wieder mehr Normalität in Schule anbieten zu können.

Ihnen allen ein herzliches Dankeschön für Ihre wertvolle Unterstützung der Arbeit in den Schulen, für Ihr Engagement in den schulischen Gremien und die fürsorgliche Begleitung Ihrer Kinder! Alles Gute und bleiben Sie gesund!

Mit freundlichen Grüßen

Grant Hendrik Tonne

Hannover, 01. September 2021


Sehr geehrte Eltern,
sehr geehrte Erziehungsberechtigte,
in der vergangenen Woche haben Sie bereits erste Informationen zum Start in das neue Schuljahr erhalten. Viele Rückmeldungen haben mich dazu erreicht, so dass ich mich heute erneut an Sie wenden möchte, um einige Punkte noch einmal aufzugreifen, zu erklären und einzuordnen. Voranstellen möchte ich, dass ich die Unzufriedenheit über notwendige Maßnahmen, wie eine Mund-Nasen-Bedeckung im Unterricht, nachvollziehen kann.
Dass wir uns zum Schuljahresstart dennoch dafür entschieden haben, hat gute Gründe:
Aktuelle Zahlen zeigen, dass die vierte Welle insbesondere im Bereich der Kinder und Jugendlichen (und jungen Erwachsenen) stattfinden wird und bereits stattfindet. Die
Inzidenzen bei Kindern und Jugendlichen liegen auch in Niedersachsen aktuell leider sehr hoch. Die Infektionen dieser Altersgruppe können aufgrund der Ferien nicht in der Schule stattgefunden haben, sie werden dort aber ab Schulbeginn in besonderem Maße eine Rolle spielen, so dass Schutzmaßnahmen für Schülerinnen und Schüler gerade am Anfang zwingend erforderlich sind.
Um einen guten Start in das neue Schuljahr zu gewährleisten und die unsichere Situation hinsichtlich der Reiserückkehrer aus den Urlaubsregionen zu berücksichtigen, werden wir die Sicherheitsvorkehrungen in Schulen in den ersten Wochen nach den Sommerferien
intensivieren. Wir spannen damit ganz bewusst ein „Sicherheitsnetz“, um maximale Präsenz
bei maximaler Sicherheit anbieten zu können. Genau das ist es, was uns die Schülerinnen und Schüler mitgegeben haben – sie möchten in die Schule, alle und gemeinsam.
Mit den Testungen sollen Infektionen frühzeitig erkannt und aus der Schule herausgehalten werden. Am Anfang täglich und danach 3x pro Woche. Die Tests werden auch weiterhin kostenfrei gestellt. Geimpfte und Genesene sind weiterhin von der Testpflicht befreit, dies entspricht der Empfehlung und fachlichen Einschätzung des Landesgesundheitsamtes.

Es wird im neuen Schuljahr nicht mehr die Möglichkeit geben, Schülerinnen und Schüler allein aufgrund der Testpflicht vom Präsenzunterricht befreien zu lassen. Diese Möglichkeit steht für Kinder und Jugendliche offen, die zu den Risikogruppen laut RKI gehören und

  • in den Jahrgängen 1-6 beschult werden oder
     aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können oder
  • an deren Schule durch das Gesundheitsamt eine Infektionsschutzmaßnahme verhängt
    wurde.


Ich weise in diesem Zusammenhang darauf hin, dass weiterhin die Schulpflicht gilt und die Entscheidung darüber nicht bei Eltern und Erziehungsberechtigten liegt. In den letzten Monaten hat sich das Testen zu Hause sehr gut eingespielt, die Abläufe sind den Schülerinnen und Schülern längst vertraut und gehören zu ihrer wöchentlichen Routine. Ich bin davon überzeugt, dass sich daran auch durch die geänderte Taktung nichts ändert.
Für die ersten drei Wochen soll eine Mund-Nasen-Bedeckung auch im Unterricht getragen werden. Sie ist ein besonders wirksamer und deshalb wichtiger Baustein im Infektionsschutz.
Für Kinder unter 14 Jahren reicht eine einfache Stoffbedeckung, für ältere Kinder eine OPoder FFP2-Maske. Im Falle der Infektion einer Schülerin oder eines Schülers trägt die MNB dazu bei, eine Verbreitung des Virus einerseits einzudämmen und andererseits eine Quarantäne für die komplette Klasse zu vermeiden. Die Erfahrungen anderer Länder zeigen, was für erhebliche negative Auswirkungen es gerade auf die Kinder hat, wenn zu früh die Maske weggelassen wird und deshalb immer wieder Quarantänephasen anstehen.
Die Schulen stellen sicher, dass maskenfreie Zeiten gewährleistet sind, z. B. beim Aufenthalt im Freien, in der Frühstückspause, zur Sprachbildung oder auch zwischendurch, wenn es für die Kinder erforderlich ist. Es gilt der Grundsatz: Je jünger, desto mehr Pause! Es wird somit nicht so sein, dass die Kinder von Beginn bis zum Ende des Schultages ununterbrochen Maske tragen müssen.
Neben der Debatte um die Mund-Nasen-Bedeckung wird immer wieder auch der Einsatz von Lüftungsanlagen diskutiert. Die Entscheidung über eine Anschaffung liegt bei den Schulträgern. Das Land fördert die Anschaffung, wenn eine ordnungsgemäße Belüftung über die Fenster nicht gewährleistet ist. Hierfür sind erneut 20 Mio. Euro bereitgestellt worden, weitere Mittel werden folgen. Hier gilt es aber auch weit verbreitete Missverständnisse aufzuklären: Auch wenn das Lüften in einem Raum technisch unterstützt wird, kann auf die Fensterlüftung nicht verzichtet werden. Es bleibt dann trotzdem dabei, dass in regelmäßigen Abständen die Fenster geöffnet werden, der Einsatz von Lüftungsgeräten ist immer nur ergänzend zu sehen, nicht ersetzend. Gleiches gilt für das Tragen der Mund-NasenBedeckung. Auch das fällt nicht weg, wenn eine Luftfilteranlage o. ä. zum Einsatz kommt.


Alle Maßnahmen – das Lüften, die technische Unterstützung der Fensterlüftung, die MundNasen-Bedeckung, das regelmäßige Testen, die Handhygiene und die festen Lerngruppen – wirken wie Puzzleteile zusammen. Jede einzelne Maßnahme für sich allein genommen reicht für den Infektionsschutz nicht aus, alle zusammen sorgen aber dafür, dass Schulen sichere Orte sind und bleiben und Präsenzunterricht für alle stattfinden kann – und das ist und bleibt unser erklärtes Ziel.
Erfreulicherweise nehmen in Niedersachsen besonders viele Jugendliche ab 12 Jahren dasImpfangebot wahr und tragen so zusätzlich zur Sicherheit in den Schulen bei. Für alle, die sich kurzentschlossen ebenfalls impfen lassen möchten, läuft derzeit noch die Sonder-Impfaktion mit vielen terminfreien Angeboten quer durch Niedersachsen. Genaue Informationen, Orte und Termine finden Sie unter folgendem Link:
https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/hinweise-zur-corona-schutz-impfung-195357.html
Die aktuelle Regelung mit den oben beschriebenen Maßnahmen ist bis zum 22.09.2021 in Kraft. Wir arbeiten bereits jetzt an den nächsten Schritten. Selbstverständlich ist unser Ziel, dass wir auf die Maske im Unterricht schrittweise wieder verzichten. Angefangen bei den
Jüngsten in der Grundschule. Seien Sie versichert, dass wir genau hieran mit Nachdruck arbeiten. Wir möchten den Schülerinnen und Schülern so viel Normalität wie möglich bieten:
Das soll anfangen mit einem verlässlichen Schulbesuch, nach Möglichkeit nicht unterbrochen von Quarantäne, um dann Einschränkungen wie eine Mund-Nase-Bedeckung zurücknehmen zu können.
Hierfür bitte ich Sie um Unterstützung. Besprechen Sie die notwendigen Maßnahmen mit Ihrem Kind, machen Sie ihm Mut, wenn es unsicher ist, und begleiten Sie es liebevoll, wie nur Sie als Eltern und Erziehungsberechtigte es können! Gemeinsam werden wir auch diese Phase der Pandemie gut überstehen! Passen Sie gut auf sich auf und bleiben Sie gesund!


Mit freundlichen Grüßen

Grant Hendrik Tonne

Hannover, 01. September 2021

Liebe Schülerinnen und Schüler,

ich hoffe, ihr hattet schöne Sommerferien und freut euch jetzt auf das neue Schuljahr! Viele Kinder haben mir geschrieben, dass sie sich ein „normales“ Schuljahr wünschen – mit allem, was an schönen Dingen dazu gehört!

Damit das gelingt, müssen wir gerade am Anfang besonders vorsichtig sein, auch wenn das manchmal ein bisschen anstrengend ist. Ich bin mir aber sicher, ihr kriegt das hin! Die meisten von euch sind ja schon länger ein Schulkind. Ihr kennt längst die Regeln und könnt euren jüngeren Mitschülerinnen und Mitschülern zeigen, worauf sie achten müssen.

In den ersten Schulwochen sind die Regeln etwas strenger, als ihr sie bisher kanntet. Ihr müsst euch öfter testen und eure Maske auch im Unterricht tragen. Das liegt daran, dass wir nicht genau wissen, ob sich die Menschen während der Ferien mit dem Corona-Virus angesteckt haben. Wir wollen nicht, dass sich das Virus ausbreiten kann. Damit das gelingt, brauche ich eure Hilfe!

Eure Lehrerinnen und Lehrer werden dafür sorgen, dass ihr immer wieder „Masken-Pausen“ machen könnt, z. B. auf dem Schulhof oder in der Frühstückspause. Kein Kind muss die Maske den ganzen Schultag lang tragen! Und sobald es geht, schaffen wir die Maske im Unterricht wieder ab, das verspreche ich euch!

Alle Maßnahmen – Maske tragen, regelmäßig lüften, Hände waschen, Abstand zu anderen Klassen – helfen dabei, dass sich das Virus nicht mehr so gut ausbreiten kann. Sie wirken aber nur gemeinsam, eine Maßnahme alleine schafft das nicht.

Die Wissenschaftlerin Melanie Brinkmann hat das mit Käsescheiben erklärt, dabei steht jede Käsescheibe für eine Schutzmaßnahme. Jede einzelne Scheibe hat Löcher an unterschiedlichen Stellen, die das Virus durchlassen können. Legt man aber mehrere Scheiben übereinander, verschließen sich die Löcher und das Virus hat es schwer, den Stapel Käsescheiben zu durchdringen und sich weiter zu verbreiten. Je mehr Scheiben (=Maßnahmen), desto schwerer wird es. Es gibt auf YouTube ein spannendes Video des Helmholtz-Institutes dazu, vielleicht habt ihr Lust, euch das einmal mit euren Eltern zusammen anzusehen.

Ich wünsche euch jetzt von Herzen ein spannendes Schuljahr mit vielen schönen Momenten mit euren Mitschülerinnen und Mitschülern, euren Lehrkräften und allen anderen, die in der Schule wichtig sind! Genießt die gemeinsame Zeit, die im letzten Jahr so viele von euch vermisst haben! Alles Gute für euch und bleibt bitte gesund!

Mit freundlichen Grüßen

Grant Hendrik Tonne

Hannover, 24. August 2021


Sehr geehrte Eltern, sehr geehrte Erziehungsberechtigte,

rechtzeitig vor Schulbeginn möchte ich Sie über die Planungen für das kommende Schuljahr informieren, um Ihnen frühzeitig Planungs- und Handlungssicherheit zu geben. In den letzten Wochen haben wir hierfür die Entwicklungen bei der Infektionslage und der Impfquote sowie die Erfahrungen der anderen Bundesländer, die bereits ins neue Schuljahr gestartet sind, ausgewertet.


In Abstimmung mit dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt soll für den Schulstart grundsätzlich überall das Szenario A plus Testen, Maske, Lüften und Hygienepläne gelten, um maximale Präsenz bei maximaler Sicherheit zu ermöglichen. Das vergangene Schuljahr hat den Schülerinnen und Schülern und Ihnen als Erziehungsberechtigten sehr viel abverlangt. Mit unserem breit angelegten Aktionsplan wollen wir alle Schülerinnen und Schüler erreichen, daher gilt es auch den Präsenzbetrieb in der Schule zu schützen.

Damit dies dauerhaft gelingt, ist für den Beginn des 1. Schulhalbjahres 2021/2022 ein besonderes Sicherheitsnetz zum Schulstart geplant:

So sind nach den Ferien für die ersten sieben Schultage tägliche Testungen (02.09.21 bis 10.09.21) zu Hause vorgesehen. Anschließend wird die regelmäßige Testfrequenz von bisher zwei auf dann drei Testungen pro Woche erhöht, regelhaft am Montag, Mittwoch und Freitag.

Ausgenommen sind vollständig geimpfte und genesene Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte.

Weiterhin ist für die Dauer der Corona-Verordnung (bis zum 22.09.21) das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Gebäude und im Unterricht für alle Jahrgänge verpflichtend.

Wie in anderen Lebensbereichen (z.B. ÖPNV) müssen dabei Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahren eine medizinische Maske als Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Selbstverständlich sind wie bisher auch Tragepausen im Laufe eines Schultages vorzusehen, z.B. während der Pausen im Freien.

Wir geben den Schulen exakte Vorgaben, damit die Maske
regelmäßig abgesetzt werden kann, gleichzeitig aber maximaler Schutz gewährleistet ist. Vor allem für die Schulanfängerinnen und Schulanfänger sowie für Schülerinnen und Schüler mit Beeinträchtigungen und Unterstützungsbedarfen habe ich die Schulen um einen sensiblen Umgang mit dem Thema MNB gebeten. Dabei vertraue ich dem pädagogischen Geschick der Lehrkräfte, dass im Rahmen der allgemeinen Eingewöhnung in den Schulalltag eine gute Lösung gefunden wird.

Es gilt der Grundsatz: Je jünger, desto mehr Tragepause.


Ein landesweiter Wechsel in ein Szenario B oder C ist nicht mehr vorgesehen. Bei Infektionsausbrüchen an Schulen wird künftig das zuständige Gesundheitsamt – soweit das nötig ist – schulscharfe Infektionsschutzmaßnahmen anordnen.

Zum neuen Schuljahr wird es wiederum die Möglichkeit geben, sich vom Präsenzunterricht befreien zu lassen, wenn Schülerinnen und Schüler zur vulnerablen Personengruppe gehören und zwar immer dann, wenn

– vom Gesundheitsamt für einen bestimmten Zeitraum eine Infektionsschutzmaßnahme an der Schule verhängt wurde (für die Dauer der Maßnahme), oder
– die Schülerin oder der Schüler die Schuljahrgänge 1-6 besucht oder einen Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung in den Förderschwerpunkten geistige Entwicklung, körperlich und motorische Entwicklung oder Hören und Sehen aufweist, oder
– Schülerinnen und Schüler sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können.

Das entsprechende Formular für einen Antrag wird heute an die Schulen übersandt. Auch Hinweise, was Sie bei der Rückkehr von Auslandsreisen beachten müssen, werden Sie von den Schulen bekommen. Ich bitte Sie im Interesse der gesamten Schulgemeinschaft darum, sich hieran auch sehr eng zu orientieren.

Zur Bewältigung der Pandemie spielt die Impfung eine zentrale Rolle. Mit der Erklärung der STIKO vom 16.08.2021 liegt nun auch eine ausdrückliche Impfempfehlung des Expertengremiums zu Gunsten aller 12- bis 17-jährigen Kinder und Jugendlichen vor. Die Schulen sind ein wichtiger
Schlüssel für die Impfkampagne, da junge Menschen erreicht, informiert und bestenfalls für eine Impfung motiviert werden können. Vom 30.08. – 06.09.2021 wird in vielen Impfzentren des Landes eine besondere Aktion zur Impfung junger Menschen initiiert. Zusätzlich stehen die
niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte für Impfungen zur Verfügung.

Weiterführende Informationen erhalten Sie unter
https://www.ms.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/presseinformationen/landesweiteimpfaktionen-fur-junge-menschen-ab-12-jahren-203480.html .


Bis zum Schulstart wünsche ich Ihnen und Ihren Familien noch schöne Sommerferien.

Alles Gute für Sie und bleiben Sie bitte gesund!

Mit freundlichen Grüßen

Grant Hendrik Tonne

Hannover, 20. Juli 2021


Sehr geehrte Eltern,
sehr geehrte Erziehungsberechtigte,


wenn ein Schuljahr endet – und noch dazu so ein ungewöhnliches, in besonderem Maße herausforderndes wie dieses -, dann ist es an der Zeit für ein Resümee. In zahlreichen Gesprächen, vielen Briefen und Mails sowie bei Besuchen vor Ort in den Schulen haben mir Schulleitungen, Lehrkräfte, Eltern sowie Schülerinnen und Schüler von ihren Eindrücken und Erfahrungen berichtet und mir differenzierte Rückmeldungen zum vergangenen Jahr gegeben. Sie alle haben damit einen wertvollen Beitrag zu unseren Überlegungen für das kommende Schuljahr geleistet, dafür bedanke ich mich herzlich.


Am Freitag der letzten Woche haben sich darüber hinaus Schulleitungen verschiedener Schulformen mit unserem Ministerpräsidenten Stephan Weil ausgetauscht. Ich durfte diese Gesprächsrunde moderieren und bin nachhaltig beeindruckt von den guten Ideen, den klaren Vorstellungen zur Schule der Zukunft und vor allem von dem großen Engagement im Sinne der Kinder und Jugendlichen in Niedersachsen. Wir werten diese Runde jetzt aus
und werden daraus weitere Ableitungen für unsere Arbeit treffen.


Das gilt auch für die Ergebnisse der – nicht weniger eindrucksvollen – Schüler:innenkonferenzen, die in den letzten Wochen stattgefunden haben. Statt einer Konferenz wie ursprünglich geplant waren es schlussendlich dreizehn Runden mit etwa 300 überaus motivierten Schülerinnen und Schülern aller Schulformen ab Klasse 5. Die Anmeldezahlen
waren überwältigend, noch beeindruckender waren aber die Beiträge der Jugendlichen, die ihre Ideen zu einer guten Bildung der Zukunft selbstbewusst und sehr differenziert
vortrugen und sich darüber mit den anderen Teilnehmenden austauschten. Diese Diskussionsrunden waren und sind eine große Bereicherung meiner Arbeit, hatte ich so
doch die Möglichkeit, ganz direkt und quasi „aus erster Hand“ Antworten auf die Fragen „Wie geht es Kindern und Jugendlichen jetzt?“ und „Was wünschen sich Schülerinnen und Schüler für die Zukunft?“ zu erhalten. Die Ergebnisse der Schüler:innenkonferenzen werden in den nächsten Tagen auf der Website www.bildung2040.de zu sehen sein.


Bei aller Vielfalt der angesprochenen Themen, Wünsche und Ideen in den Gesprächen und Zuschriften wurde doch immer wieder deutlich, welchen Wert Schule gerade als sozialer Ort hat und wie wichtig Präsenzunterricht und gemeinsames Lernen ist. Schule ist eben weit mehr als Wissenserwerb – das zieht sich wie ein „roter Faden“ durch die Debatte und ist deshalb auch Grundlage für unser Aktionsprogramm „Startklar in die Zukunft“. Auch die Idee, in der Umsetzung des Programms den Schulen vor Ort möglichst viel Flexibilität und Spielraum zu geben und bedarfsgerechte und passgenaue Lösungen zu ermöglichen, ist eine Ableitung aus den Rückmeldungen, die wir von Ihnen erhalten haben.


Wir arbeiten aktuell mit Hochdruck an der Umsetzung der Rahmenbedingungen des Programms. Dafür gilt es u. a. Erlasse und Förderrichtlinien zu erstellen, Vergabe- und
Stellenbesetzungsverfahren durchzuführen. Gleichzeitig behalten wir das Infektionsgeschehen im Blick und beraten uns regelmäßig mit Fachleuten über die erforderlichen Maßnahmen für einen sicheren Schulbetrieb im kommenden Schuljahr. Wir setzen weiterhin auf Präsenzunterricht im Szenario A, das bleibt unser erklärtes Ziel.
Dafür ist es wichtig, dass sich sehr viele Menschen impfen lassen. Die steigenden Infektionszahlen gerade bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen sind dabei durchaus
besorgniserregend. Eine Impfung schützt nicht nur vor einem schweren Krankheitsverlauf nach Covid-19-Infektion, sondern mindert auch das Risiko, andere Personen anzustecken.
Jede Impfung trägt also dazu bei, dass das Leben für alle wieder ein bisschen einfacher und „normaler“ werden kann. Weil das Impfangebot für Jugendliche ab 12 Jahren so gut
genutzt wurde, wird es verlängert. Ab sofort ist es im Impfzentrum auch ohne Termin möglich, geimpft zu werden. Die Wahl des Impfzentrums ist dabei nicht abhängig vom
Wohnort. Um schnell und verlässlich zu einer Impfung zu kommen, ist aber auch weiterhin die Terminvereinbarung über die Hotline 0800 99 88 665 möglich.


Ich wünsche Ihnen nun von Herzen schöne und erholsame Sommerferien! Lassen Sie ein wenig „die Seele baumeln“, tanken Sie Kraft und Energie wieder auf und genießen Sie die freie Zeit nach diesem anstrengenden und entbehrungsreichen Jahr! Für Ihre engagierte Hilfe und Unterstützung danke ich Ihnen herzlich, ich weiß das wirklich sehr zu schätzen!


Alles Gute für Sie und bleiben Sie bitte gesund!


Mit freundlichen Grüßen

Grant Hendrik Tonne

 Hannover, 22. Juni 2021

Sehr geehrte Eltern,
sehr geehrte Erziehungsberechtigte,


ein besonderes Schuljahr geht zu Ende, in einem Monat beginnen die Sommerferien. Die Infektionszahlen sind überall sehr niedrig. Das ist gut so, es heißt aber nicht, dass das Corona-Virus verschwunden ist. Wir wissen noch nicht, welche Auswirkungen die DeltaVariante haben wird. Deshalb bleiben wir vorsichtig und beobachten genau, wie sich die Lage weiter entwickelt.
Für den Start in das neue Schuljahr planen wir im Moment so:
Es gilt weiter der Stufenplan. Er gibt an, welche Maßnahme wann gilt.
In Bussen und Bahnen muss weiter eine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden.
Auch in der Schule wird in bestimmten Bereichen weiter eine Mund-NaseBedeckung getragen – je nach Infektionslage auch im Unterricht.
Bis Ende September gilt weiter die Testpflicht. Vollständig geimpfte und genesene Personen sind davon ausgenommen.
Schülerinnen und Schüler, für die die Testpflicht gilt, können bis Ende September vom Präsenzunterricht befreit werden.
Es gelten weiter die Regeln des Rahmen-Hygieneplans. Er wird regelmäßig überarbeitet und angepasst.


Die STIKO empfiehlt bisher noch nicht die Impfung für alle Jugendliche zwischen 12 und 16.
Auch der vom Bundesgesundheitsminister zugesagte zusätzliche Impfstoff wird nicht geliefert. Deshalb kann die geplante Impfaktion für Schülerinnen und Schüler nicht stattfinden. Es kann aber sein, dass die STIKO ihre Meinung noch ändert, das behalten wir im Blick. Eltern können ihr Kind aber schon jetzt für eine Impfung anmelden, wenn sie das möchten. Informationen dazu schicken wir mit, den Text in anderen Sprachen finden Sie hier:
Schule in Corona-Zeiten: Das gilt aktuell | Nds. Kultusministerium (niedersachsen.de)


Ich denke, es wird deutlich: Corona ist noch da, die Pandemie ist noch nicht überwunden.
Schülerinnen und Schüler, aber auch Lehrkräfte sowie schulische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter brauchen Zeit, um wieder im „Normalbetrieb“ anzukommen. Nach einem so ungewöhnlichen Schuljahr kann man nicht einfach wieder „zur Tagesordnung übergehen“.
Viele von Ihnen haben mir geschrieben, dass sie das genau so sehen.
Wir nehmen diese Einschätzung der Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern sehr ernst und bereiten deshalb einen Aktionsplan mit vielen Maßnahmen vor. Nächste Woche erhalten Sie genauere Informationen dazu. Die wichtigsten Eckpunkte vorab:
Es geht um alle Kinder und Jugendlichen.
Wir unterstützen das Lernen, aber auch die Gesundheit und die Gemeinschaft.
Die Schulen können auswählen, was für ihre Schülerinnen und Schüler gut und geeignet ist.
Dafür erhalten sie personelle und finanzielle Unterstützung.
Wir passen die Vorgaben für Klassenarbeiten, Prüfungen, Stundenpläne usw. an.


Ich wünsche Ihnen viel Kraft und Energie für den „Endspurt“ bis zu den Sommerferien! Alles
Gute und bleiben Sie bitte gesund!
Mit freundlichen Grüßen

Grant Hendrik Tonne

20.06.2021

Pressemitteilung vom Kultusministerium vom 18.06.2021

Niedersachsen lockert Maßnahmen an Schulen: Keine Maskenpflicht mehr auf Schulhöfen – Niedersachsens Kultusminister Tonne: „Wir holen wieder ein Stück mehr Normalität in die Schulen“

Ab sofort gilt an den niedersächsischen Schulen auf dem Außengelände einschließlich Pausenhöfen keine Maskenpflicht mehr. Das hat das Niedersächsische Kultusministerium am gestrigen Donnerstag (17. Juni 2021) den Schulen in einer Rundverfügung zur Maskenpflicht, 17.06.2021 Rundverfügung mitgeteilt.

Die Änderung betrifft ausschließlich das Freigelände. Nach wie vor gilt in Innenbereichen, in denen sich Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Kohorten und weitere Personen begegnen können, Maskenpflicht. Dazu zählen z. B. Flure, Treppenhäuser und Toiletten.

Kultusminister Grant Hendrik Tonne erklärt dazu: „Mit Blick auf die inzwischen landesweit niedrigen Corona-Inzidenzwerte können wir die Schutzmaßnahmen auch in den Schulen ein wenig lockern und so wieder ein Stück mehr Normalität in die Schulen holen. Das ist sicher auch bei den aktuellen Temperaturen eine Erleichterung für viele. Zugleich appelliere ich aber an alle in den Schulen, nicht nachlässig zu werden – das Virus ist noch da. Möglich ist der Lockerungsschritt dennoch, weil nach wie vor unsere sonstigen bewährten Maßnahmen wie die Pflicht zu regelmäßigen Selbsttests, Maskenpflicht in bestimmten Innenbereichen und ein weitreichender Rahmen-Hygieneplan gelten.“

Mit der aktuellen Rundverfügung wird außerdem konkretisiert, unter welchen Bedingungen Elternabende und Veranstaltungen ähnlicher Mitwirkungsgremien in Schulen stattfinden können.

Danach ist kein Nachweis eines negativen Corona-Schnelltests erforderlich, wenn die Teilnehmerinnen und Teilnehmer voraussichtlich ausschließlich Kontakt zu anderen aus ihrer Gruppe haben werden. Grundsätzlich müssen die Vorgaben des Rahmen-Hygieneplans beachtet werde.

Großenkneten, 03.06.2021

Liebe Eltern,

erfreulicherweise ist der Inzidenzwert in dieser Woche weiterhin stabil unter 50 geblieben, so dass wir am Montag, 07.06.2021 in das Szenario A starten können!  Das bedeutet, alle Kinder kommen ab Montag wieder jeden Tag in die Schule.

Dennoch bleiben viele Hygienevorschriften weiterhin erhalten: Dort, wo das Abstandsgebot nicht eingehalten werden kann, müssen Mund-Nasen-Bedeckungen getragen werden. Die Pausenzeiten bleiben versetzt, auch die räumliche Aufteilung des Schulgeländes bleibt erhalten, da sich die einzelnen Klassen nicht mischen dürfen.

Weiterhin müssen die Kinder zweimal wöchentlch vor Schulbeginn zuhause getestet werden. Dieses erfolgt immer montags und mittwochs. Sollte Ihr Kind an diesen Tagen nicht in der Schule sein, testen Sie es bitte am darauffolgenden Schultag.

Auch für Sie, liebe Eltern, gilt weiterhin: Das Schulgelände darf nur mit negativem Test betreten werden.

Wir freuen uns schon auf einen lebendigen Neustart mit allen Kindern!

Herzliche Grüße und ein schönes sonniges Wochenende

Anja Adler

28.05.2021

Liebe Eltern,

hier eine kurze Mitteilung zum bevorstehenden Wechsel von Szenario B in Szenario A.

Am Montag, 31.05.2021, wird der Landkreis Oldenburg hierzu eine Allgemeinverfügung erlassen. Für den Anfang der nächsten Woche ist auch eine Rundverfügung der Landesschulbehörde angekündigt. Erst danach können wir Genaueres sagen und festlegen.

Fest steht: Der Unterricht in Szenario A beginnt im Landkreis Oldenburg nicht, wie teilweise in den Medien publiziert wurde, am Montag 31.05.2021. Aus schulorganisatorischen Gründen beginnen wir auch nicht am Mittwoch, 02.06.2021.

Wenn die Voraussetzungen für einen Wechsel gegeben sind, startet der Unterricht in Szenario A, also täglich mit allen Schülerinnen und Schülern, an der GS Großenkneten frühestens am Montag, 07.06.2021.